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06.01.2018, 18:51

Pole gewinnt 66. Vierschanzentournee - Wellinger Gesamtzweiter

Stoch stellt Hannawalds Rekord ein!

Der alte und der neue Vierfachsieger jubeln gemeinsam im Auslauf: Der Pole Kamil Stoch folgt Sven Hannawald in den exklusiven Club der Vierschanzentournee. Auch für die DSV-Adler endet die Tournee mit einem weiteren Podest für Top-Springer Wellinger positiv.

Kamil Stoch
Strahlender Vierfachsieger: Kamil Stoch.
© Getty ImagesZoomansicht

Sven Hannawald sprintete in den Auslauf der Schanze von Bischofshofen und gratulierte Vierfachsieger Kamil Stoch herzlich und emotional. Die beiden einzigen Vierfachsieger in der Geschichte der Vierschanzentournee waren just in dem Moment, in dem sie beide einen Eintrag im Skisprung-Geschichtsbuch teilten, den Tränen nahe und genossen das Jubelbad in der Menge. "Ich bin nicht so ganz sicher, was das für mich bedeutet. Ich muss das erst verarbeiten. Das war ein richtig guter Wettbewerb für mich", sagte der überwältigte Stoch am Samstag in der ARD.

"Das ist ein Moment, den kann man nicht beschreiben. Der gilt natürlich Kamil. Er ist fix und fertig. Er weiß gar nicht, was gerade passiert", sagte Hannawald bei Eurosport über den polnischen Dominator, der auf allen vier Schanzen Siege feierte.

"Willkommen im Club!"

Sven Hannawald empfängt Kamil Stoch im Klub der Vierfachsieger.
Faire Geste von Sven Hannawald (r.), der Kamil Stoch sofort gratulierte.
© Getty ImagesZoomansicht

Mit Sprüngen auf 132,5 und 137 Meter komplettierte Stoch das Kunststück, das in 66 Jahren Tournee-Geschichte bislang nur Hannawald 2001/2002 gelungen war. Hinter Stoch, der mit seinem Sieg auch die Führung im Gesamtweltcup vom derzeit verletzten Richard Freitag übernommen hat, landeten der Norweger Anders Fannemel und Andreas Wellinger auf den weiteren Podestplätzen.

"Willkommen im Club! Sensationell! Ich glaube, er weiß gar nicht mehr, was los ist. Er weiß, er hat es gewonnen, aber er fühlt gar nichts. Das dauert noch ein wenig", rief Hannawald direkt nach dem Siegsprung bei Eurosport ins Mikrofon. Bundestrainer Werner Schuster sagte in der ARD: "Ich weiß nicht, ob ich jemals in meinem Leben bessere Skisprünge gesehen habe. Wenn es einer schaffen konnte, dann Kamil Stoch."

Wellinger springt eine starke Tournee

In der Tournee-Wertung legte der 30-Jährige fast 70 Punkte zwischen sich und die Konkurrenz. Gesamtzweiter bei dem Traditionsevent in Deutschland und Österreich wurde Wellinger, der sich mit seinem Podestrang im direkten Duell vor dem Japaner Junshiro Kobayashi hielt. "Wahnsinn. Heute noch mal ein Podest, Kamil macht den Grand Slam voll - unfassbar! Ich bin happy und freue mich sehr auf die beiden Siegerehrungen", sagte der 22-jährige Bayer, der nach Innsbruck auch in Bischofshofen auf das Podest sprang. Auf Gesamtrang drei landete am Ende noch Fannemel vor Kobayashi.

Andreas Wellinger
Gesamtzweiter: Andreas Wellinger.

Gegen Stoch war bei dieser Tournee aber nichts auszurichten: Nachdem Rivale Freitag bei den ersten beiden Wettbewerben in Deutschland noch dicht dran war, schied der 26-jährige Sachse nach einem Sturz in Innsbruck verletzungsbedingt aus. "Gratulation Kamil. Du hast es dir verdient. Das war ein großartiger Job", schrieb Freitag bei Instagram. Nach seinem Aus war er zurück nach Oberstdorf gereist.

Stoch hat damit nicht nur als erster Athlet nach dem inzwischen 43-Jährigen Hannawald den Grand Slam in einer Tournee geschafft, sondern auch als erst dritter Athlet nach Helmut Recknagel und Hannawald saisonübergreifend fünf Springen bei der Tournee für sich entschieden. In die anstehenden Saisonhöhepunkte Skiflug-WM in Oberstdorf und Olympia in Pyeongchang geht Stoch nun als klarer Favorit. "Er war der Beste, und er hat es verdient", bilanzierte Wellinger.

Auch Markus Eisenbichler (10.), Constantin Schmid (15.) und Karl Geiger (16.) schafften es in die erweiterte Spitze. Für die Skispringer geht es nach zuletzt neun Wettkampftagen bei vier Stationen am kommenden Wochenende mit dem Skifliegen in Bad Mitterndorf in Österreich weiter.

dpa

 

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