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12.08.2017, 23:14

Splitter vom vorletzten Tag der WM in London

Jungfleisch und Staffel 4. - Farah geschlagen

Neben den vier Medaillen holten die deutschen Athleten in London am Samstag weitere starke Platzierungen: Maurice-Laurence Jungfleisch wurde im Hochsprung ebenso Vierte wie die Staffel über die 4 x 100 Meter. Der Brite Mo Farah verpasste derweil das Langstrecken-Double.

Probleme beim Wechsel: Frauen-Staffel auf Rang 4

Rebekka Haase, Tatjana Pinto, Gina Lückenkemper, Sina Mayer (v.li.)
Verpassten eine Medaille in der Staffel: Die deutschen Frauen über 4 x 100 Meter.
© picture allianceZoomansicht

Die deutschen Sprinterinnen um Gina Lückenkemper haben bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London die erhoffte Medaille verpasst. Das Quartett kam am Samstagabend über 4x100 Meter in 42,36 Sekunden als Vierte ins Ziel. Gold ging an die USA in 41,82 Sekunden, Silber an Großbritannien (42,12 Sekunden), Bronze an Titelverteidiger Jamaika (42,19).

Tatjana Pinto (Paderborn), Lisa Mayer (Wetzlar), Lückenkemper (Dortmund) und Schlussläuferin Rebekka Haase (Thum) hatten am Vormittag im zweiten Vorlauf sogar Jamaika geschlagen und damit die Medaillenhoffnungen weiter genährt.

Im Finale konnten Lückenkemper und Co. aber kein zweites starkes Rennen zeigen - insbesondere, weil gleich der erste Wechsel von Pinto auf Mayer verpatzt war. Zuletzt hatte die deutsche Frauen-Staffel bei der WM 2009 in Berlin Bronze gewonnen. Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro kamen die DLV-Sprinterinnen ebenfalls auf Platz vier.

Jungfleisch auf Rang vier - Lasizkene gewinnt

Marie-Laurence Jungfleisch
Sprang knapp an einer Medaille vorbei: Marie-Laurence Jungfleisch.
© Getty Images

Hochspringerin Marie-Laurence Jungfleisch hat bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft den vierten Platz belegt. Die 26-Jährige vom VfB Stuttgart überflog am Samstagabend in London 1,95 Meter. Damit verpasste Jungfleisch den erhofften zweiten Zwei-Meter-Sprung ihrer Karriere und ihr erstes internationales Edelmetall. Gold im Olympiastadion gewann wie erwartet Maria Lasizkene mit übersprungenen 2,03 Metern.

Die Russin mit dem früheren Namen Kutschina startete unter neutraler Flagge, nachdem der Weltverband wegen des Dopingskandals nur 19 Athleten aus ihrem Land mit einer Sonderstartrecht ausgestattet hat.

Silber ging mit 2,01 Meter an Julia Lewtschenko aus der Ukraine, Bronze an die Polin Kamila Licwinko (1,99). Jungfleisch hatte alle Höhen bis 1,95 Meter im ersten Versuch genommen, weiter kam sie aber nicht. Die deutsche Meisterin der vergangenen fünf Jahre war mit der Empfehlung von 1,97 Meter angereist. Bei der WM 2015 in Peking hatte die 1,81 Meter große Springerin Platz sechs belegt, bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro Rang sieben.

Farah verpasst Doppelsieg

Mo Farah, Muktar Edris (re.)
Gewann vor Mo Farah (li.) über die 5000 m: Muktar Edris.
© Getty Images

Unter dem ohrenbetäubenden Gebrüll der 56.000 Zuschauer hat der britische Läufer-Star Mo Farah sein zweites Gold knapp verpasst. Der 34-Jährige holte am Samstagabend in London Silber über 5000 Meter in 13:33,22 Minuten. In einem packenden Endspurt rannte Muktar Edris aus Äthiopien nach 13:32,79 Minuten als Erster ins Ziel. Bronze gewann Paul Kipkemoi Chelimo aus den USA in 13:33,30 Minuten.

Der gebürtige Somalier Farah, der einst als Flüchtlings-Kind nach England kam, hatte am vergangen Freitag bereits über 10 000 Meter triumphiert. Sein drittes WM-Double in Serie gelang ihm aber nicht. Zudem verpasste Farah auch seinen vierten WM-Titel über 5000 Meter nacheinander. Der viermalige Olympiasieger beendet dennoch mit einem großen Erfolg seine Bahnkarriere und will sich künftig auf den Marathon konzentrieren.

"Dieses Stadion ist unglaublich", sagte Farah, der vor fünf Jahren in London zweimal Olympia-Gold geholt hatte. Der deutsche Meister Richard Ringer aus Friedrichshafen war im Vorlauf ausgeschieden.

dpa/jom

 

kicker-sportmagazin

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