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14.03.2019, 23:38

EL: Arsenal, Chelsea und Neapel eine Runde weiter

Frankfurts Europa-Tour wird fortgesetzt

Frankfurts Europa-Tour wird fortgesetzt! Nach dem 0:0 im Hinspiel kam die Eintracht bei Inter Mailand zu einem 1:0 und erreichte ebenso das Viertelfinale wie der FC Arsenal, der dank eines Ex-Bundesligaprofis ein 1:3 wettmachte. Keine Probleme hatten der FC Villarreal und der FC Chelsea. Napoli konnte sich indes ein 1:3 erlauben, während Valencia es richtig spannend machte. Benfica kam nach Verlängerung weiter, Sevilla schied indes überraschend aus.

Freude pur: Gacinovic, Jovic und da Costa (v.l.) bejubeln das 1:0.
Freude pur: Gacinovic, Jovic und da Costa (v.l.) bejubeln das 1:0.
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Bis zuletzt hatten die Frankfurter auf einen Einsatz von Kapitän Abraham in Mailand gehofft. Letztlich reichte es nicht, die SGE musste im altehrwürdigen Giuseppe Meazza ohne den Argentinier klarkommen. Doch auch ohne den Abwehrrecken legten die Hessen stark los und wären beinahe früh in Führung gegangen, doch Haller schoss aus kurzer Entfernung an die Latte (3.). Besser machte es dann Jovic nach fünf Minuten: Der Serbe schüttelte de Vrij ab und hob den Ball klasse aus elf Metern ins lange Eck - ein Traumstart für die Eintracht, die frech spielte und Vorteile gegen ein fahriges Inter Mailand hatte.

Die Nerazzurri brauchten eine Weile, um ins Spiel zu finden, gestalteten die Partie ab der 20 Minute aber offener. Klare Chancen der Italiener gab es zunächst dennoch nicht wirklich - und die Zeit war auf Seiten der Frankfurter. Nach dem Seitenwechsel ging Inter mehr und mehr ins Risiko, was der Eintracht Räume verschaffte. Weil die SGE ihre Konter zu unsauber ausspielte und sich die eine oder andere Fahrkarte erlaubte, blieb Mailand die Hoffnung erhalten - und die Partie spannend. Letztlich blieben die Anstrengungen der Italiener erfolglos, sodass die Eintracht am 63. Geburtstag von Präsident Peter Fischer das Viertelfinale erreichte.

Villarreal hat mit Zenit wenig Mühe

Wenig Mühe hatte der FC Villarreal, der auch daheim gegen Zenit St. Petersburg gewann. War in Russland noch ein 3:1 herausgesprungen, so stand diesmal nach 90 Minuten ein 2:1 an der Videowand - Gerard (29.) und Bacca (47.) trafen für das Gelbe U-Boot, Ivanovic für die Gäste aus der Zarenstadt (90.+1).

Arsenals Blitzstart gegen Rennes

Heldenhafter Auftritt: Arsenals Pierre-Emerick Aubameyang.
Heldenhafter Auftritt: Arsenals Pierre-Emerick Aubameyang.
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Arsenal musste zu Hause ein 1:3 gegen Stade Rennes wettmachen und hatte diese anspruchsvolle Aufgabe bereits nach 15 Minuten erledigt. Aubameyang leitete das schnelle 1:0, das der Gabuner in der fünften Minute selbst markierte, ein und glänzte etwas später als Vorbereiter für Maitland-Niles (15.). Das 2:0 öffnete den Gunners die Tür zum Viertelfinale, doch die hätte jeden Moment wieder zugeschlagen werden können, da die Londoner nicht nachlegten und die Franzosen so im Spiel blieben. Mustafis Fehler hätte Niang dann auch beinahe bestraft, doch der Stürmer traf nur den Pfosten (47.) Im weiteren Verlauf von Durchgang zwei büßte Arsenal an Souveränität ein - und musste folglich bangen, dennoch reichte es am Ende für das Viertelfinale, da Stade Rennes offensiv schlichtweg nicht die nötige Durchschlagskraft entwickelte. Ganz anders die Gunners, namentlich Aubemeyang: Der ehemalige Dortmunder sorgte in der 72. Minute für das 3:0 und feierte den Schlusspunkt der Partie in einer für ihn typischen Art und Weise: mit Superheldenmaske, diesmal gab er sich als Marvels Black Panther aus.

Zagreb ärgert Benfica - und scheidet aus

Dinamo Zagreb hatte das Hinspiel im heimischen Maksimir mit 1:0 gegen Benfica gewonnen - und nun in Lissabon die komfortable Situation, aus einer gesicherten Deckung heraus agieren zu können. Und die Kroaten zeigten, dass sie sich darauf verstehen. Ein bemühtes Benfica fand kaum ein Mittel, um die aufmerksame Gäste-Deckung auszuhebeln. Nach vorne glückte Dinamo allerdings nicht viel, sodass es lange torlos blieb. In der 71. Minute brachte Jonas jedoch den Bann und sorgte mit seinem Treffer so für die Verlängerung. In dieser schlugen die Portugiesen durch Ferrro ein zweites Mal zu (94.) und brachten Zagreb in Zugzwang. Gojak wäre beinahe noch der Anschlusstreffer geglückt, der Dinamo gereicht hätte - die Kugel trudelte jedoch rechts vorbei (96.). Als dann der deutsche Schiedsrichter Deniz Aytekin Stojanovic wegen Lamentierens mit Gelb-Rot vom Platz schickte (104.) und Grimaldo sehenswert das 3:0 markierte (105.) war die Messe endgültig gelesen.

Tore satt, inklusive Last-Minute-Überraschung in Prag

Ein offenes Duell hatten sich Sevilla und Slavia Prag in Spanien geliefert und letztlich im Hinspiel mit 2:2 getrennt. Dieses Ergebnis war in der tschechischen Hauptstadt im Rückspiel in Minute 54 egalisiert, nachdem Sevilla gleich zweimal einen Rückstand wettgemacht hatte: Ngadeu-Ngadjuis frühe Führung (14.) konterte Ben Yedder per Elfmeter (44.), Souceks sicher verwandelten Elfmeter zum zwischenzeitlichen 2:1 (46.) konterte indes Munir (54.). Auch in Prag ging es letztlich in die Verlängerung - und auch die hatte es in sich: Vazquez brachte Sevilla erstmals in diesem Spiel in Front (98.), doch diesmal gab van Buren die schnelle Antwort und stellte auf 3:3 (102.). Die Tschechen brauchten aber noch einen weiteren Treffer und der sollte auf kuriose Weise fallen: Sevilla verteidigte bei einem Freistoß amateurhaft, über Umwege landete der Ball bei Traore, der Vaclik überwand. Kjaer konnte auf der Linie nicht mehr klären - und die Sensation war perfekt (119.).

Chelsea und Giroud zeigen Kiew die Grenzen auf

Lockerer Auftritt: Chelseas Rüdiger, Giroud, Christensen und Marcos Alonso (v.l.).
Lockerer Auftritt: Chelseas Rüdiger, Giroud, Christensen und Marcos Alonso (v.l.).
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Beim 0:3 im Hinspiel in London hatte Dynamo Kiew gegen den FC Chelsea keinen Auftrag gehabt - und auch vor heimischem Publikum war es nicht anders: Gegen phasenweise überforderte Ukrainer schnürte Olivier Giroud noch vor der Halbzeit einen Doppelpack und sorgte so für klare Verhältnisse. Das Weiterkommen der Engländer geriet nie in Gefahr, vielmehr feierten die Blues nach weiteren Treffern von Marcos Alonso (45.+1), Giroud (59.) und Hudson-Odoi (78.) ein deutliches 5:0. Beachtlich: Weltmeister Giroud hat neun Tore in neun Europa-League-Spielen erzielt.

Salzburg kämpft, ist aber letztlich chancenlos

Wenig Spannung kam auch in Salzburg auf. RB musste zu Hause gegen Neapel ein 0:3 wettmachen - und sah sich nach 14 Minuten und einem Milik-Treffer nach Slapstick-Einlage bereits in Rückstand. Salzburg benötigte da schon fünf Treffer, um doch noch weiterzukommen. Mit anderen Worten: Die Österreicher brauchten ein Fußball-Wunder. Dieses blieb aus, und dennoch dürften die Salzburger nach Abpfiff nicht gänzlich unzufrieden gewesen sein, denn: RB kämpfte nämlich bis zum Schluss, hatte gegen tief stehende Italiener auch ein klares Chancenplus - und gewann das Spiel dank der Treffer von Dabbur (25.) sowie der beiden Joker Gulbrandsen (65.) und Leitgeb (90.+1) mit 3:1. Das änderte nichts daran, dass Napoli auch ohne den angeschlagenen Kapitän Insigne unter dem Strich eine Runde weiterzog.

Valencias Bollwerk hält

Deutlich interessanter war da schon die Partie im russischen Krasnodar, wo der FC Valencia einen 2:1-Hinspielerfolg verteidigen musste. Und die Spanier bekamen ganz schön viel zu tun, denn Krasnodar spielte mutig, war feldüberlegen und hatte auch ein Chancenplus. Die beste Möglichkeit in Hälfte eins hatten allerdings die auf Konter lauernden Spanier: Soler scheiterte jedoch am stark reagierenden Schlussmann Safonov (32.). Die Fledermäuse standen sehr tief, rührten Beton an, hielten sich lange Zeit schadlos und standen in der 85. Minute mit dem Rücken zur Wand, nachdem der eingewechselte Suleymanov wunderbar vom rechten Strafraumeck für die Russen getroffen hatte. Die Iberer wendeten das Aus in einer dramatischen Schlussphase aber doch noch ab, weil Goncalo Guedes in der dritten Minute der Nachspielzeit zum 1:1 traf.

drm

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