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13.02.2018, 12:26

BVB-Coach weiß, dass es spielerisch Luft nach oben gibt

"In der Kategorie von Milan": Stöger warnt vor Atalanta

Peter Stöger warnt davor, Atalanta Bergamo auf die leichte Schulter zu nehmen. Dortmunds Trainer weist darauf hin, dass der Europa-League-Gegner des BVB in der Tabelle der Serie A nur einen Platz hinter dem AC Mailand liegt. "Und würde Milan jetzt kommen", sagt Stöger, "würden alle von einem richtigen Kracher sprechen."

Peter Stöger
Kann nicht zaubern: Peter Stöger weiß, dass der BVB "spielerisch noch Potenzial nach vorn" hat.
© imagoZoomansicht

Seit dem Wochenende gilt Stögers volle Konzentration Atalanta Bergamo, jener in Deutschland weitgehend unbekannten Formation, die am Donnerstag (Anstoß 19 Uhr, LIVE! bei kicker.de) Dortmund in der Europa-League-Zwischenrunde herausfordert. Die Italiener reisen mit der Empfehlung von zuletzt sechs Auswärtsspielen ohne Niederlage an. In der Tabelle trennt sie aktuell als Achter nur ein Punkt vom Siebtplatzierten AC Mailand.

Bergamo sei "in der Kategorie von Milan unterwegs", betont Stöger, "sie sind unangenehm zu spielen" und ein "gut organisierter Gegner". Seit der Auslosung wurde Bergamo von den BVB-Scouts gründlich durchleuchtet. "Ein paar Dinge, die man ausnützen könnte", hat Stöger bei der Gegnervorbereitung entdeckt, "aber möglicherweise hat auch unser Gegner Dinge gesehen, wo wir das eine oder andere Problemchen haben könnten."

Zuletzt hakte es bei der Borussia im spielerischen Bereich, Dortmunds Sieg über den HSV (2:0) roch nach Arbeit und Schweiß, Glanz verbreitete er nicht. Stöger räumt ein, dass der BVB-Fußball "spielerisch noch Potenzial nach vorn" besitze. Der Trainer erinnert an den Aderlass an herausragenden Fußballern in den vergangenen Jahren und sagt: "Man kann hier arbeiten und etwas entwickeln, aber nicht zaubern."

"In Schönheit sterben ist auch gestorben"

Auch er habe es "am liebsten, dass alle Pässe ankommen, alle Aktionen so laufen, wie wir uns das vorstellen und alle Abschlüsse so funktionieren, wie wir das zum Teil im Training sehen", versichert Stöger. Dass zwischen diesem Anspruch und der Realität noch ein beträchtliches Loch klafft, nimmt er hin, so lange seine Spieler kämpferisch alles in die Waagschale werfen. "Und diesen Eindruck habe ich."

Spektakel um des Spektakels willen kommt in seinem Benutzer-Handbuch für Trainer nicht vor. "In Schönheit gestorben ist auch gestorben", unterstreicht Stöger. Und knipst ein Lächeln an.

Thomas Hennecke

 
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