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20.05.2019, 15:54

Was passiert nach dem Saisonfinale?

Köln und Oberhausen: Zwischen Freud und Leid

Der FC Viktoria Köln löste am Samstag das Ticket in die 3. Liga, Verfolger Rot-Weiß Oberhausen ging leer aus. Die kommende Saison bietet einige Veränderungen für beide Vereine. Über Trainer, Personal und die Foulelfmeter, die den Unterschied machten.

Bierdusche auf der einen, Ernüchterung auf der anderen Seite: Viktoria Köln steigt auf, Oberhausen geht leer aus.
Bierdusche auf der einen, Ernüchterung auf der anderen Seite: Viktoria Köln steigt auf, Oberhausen geht leer aus.
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Der FC Viktoria Köln und Rot-Weiß Oberhausen lieferten sich am Samstag ein packendes Fernduell um den Aufstieg in der Regionalliga West. Von Anfang an war klar: Mit dem letzten Pfiff des Unparteiischen bricht auf einer Seite grenzenloser Jubel aus und auf der anderen eine Welt zusammen. Für den glücklichen Sieger aus Köln geht es kommende Saison im Profifußball weiter, Oberhausen muss sich mit einer weiteren Regionalliga-Spielzeit begnügen. In der Ligazugehörigkeit liegen aber nicht die einzigen Unterschiede beider Klubs, die sich nach dem letzten Spieltag herauskristallisierten.

Die entscheidenden Strafstöße

Den Unterschied im Aufstiegsrennen machten am Ende zwei Foulelfmeter. Die Oberhausener vergaben vom Punkt - und mussten sich daher mit einem Remis gegen den SC Verl zufriedengeben (3:3). In Köln gelang der Elfer - und sicherte der Viktoria damit den 1:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach II. Sieben Jahre in Folge spielten die Kontrahenten schon zusammen in der Regionalliga.

Mit dem Abschluss des letzten Spieltags beginnt für beide Teams auch der Hauptteil der Planungen für die Zeit nach dem Sommer. Die Domstädter werden wohl aufrüsten müssen, um in der 3. Liga konkurrenzfähig zu sein. "Im Laufe der nächsten Woche werden wir mit Sicherheit einige Entscheidungen bekannt geben. Wir sind ja nicht unvorbereitet", erklärte Vorstand Franz Wunderlich daher.

Neuer Trainer in Köln? - Transfers in Oberhausen

Auch die Trainerfrage stellt sich. Weltmeister Jürgen Kohler hatte den Verein nach der Entlassung von Ex-Coach Patrick Glöckner interimsweise übernommen, als künftiger Mann an der Seitenlinie wird Pavel Dotchev (zuletzt Hansa Rostock) gehandelt. Eines wird sich aber nicht ändern: das Stadion. Die Heimspiele der Saison 2019/20 finden weiterhin im Höhenberger Sportpark auf der "Schäl Sick" statt. Dank einer Stahlrohrtribüne in der Kurve und einer weiteren Sitzplatztribüne wird das Fassungsvermögen der Kölner Arena auf die erforderliche Mindestgröße von 10.001 Zuschauern erweitert.

Bei RWO sind die Probleme anderer Art: Es geht vor allem darum, im kommenden Jahr wieder oben mitzuspielen, vielleicht sogar den Aufstieg zu realisieren. Dafür wurden bereits ein paar Weichen gestellt. Ex-Spieler Patrick Bauder wurde zum Sportlichen Leiter ernannt, die Transfers von Abwehrspieler Jerome Propheter (kommt von Wacker Nordhausen) und Julijan Popovic (SG Wattenscheid) bereits fix gemacht. Die Gespräche mit den Offensivspezialisten Giuseppe Pisano (Mönchengladbach II) und Vincent-Louis Stenzel (Bonner SC) stehen vor einem Abschluss.

kon/JD,OL/GW

 
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