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05.05.2018, 10:40

Koch wiedergewählt - BFV mit deutlichen Forderungen

Bayerische Klubs: Kommt eine zweigleisige 3. Liga?

Im zähen Ringen des DFB um eine Reginalliga-Reform haben die bayerischen Vereine auf ihrem Verbandstag deutliche Forderungen und Positionen formuliert. Präsident Rainer Koch wurde entlastet und gleichzeitig wiedergewählt.

Er will eine zweigleisige 3. Liga nicht kategorisch ausschließen: BFV-Präsident Rainer Koch.
Er will eine zweigleisige 3. Liga nicht kategorisch ausschließen: BFV-Präsident Rainer Koch.
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"Wenn aus fünf Regionalligen vier Ligen gemacht werden, darf dies nicht zur Folge haben, dass wir mit Baden-Württemberg und Hessen zu einer Liga zusammengefasst werden", erklärte Regionalligasprecher Christoph Heckl vom FC Ingolstadt am Samstag auf dem Verbandstag des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) in Bad Gögging. Der BFV ist immerhin der größte der 21 DFB-Landesverbände.

Koch wiedergewählt

Die derzeit 19 bayerischen Regionalligavereine würden sich einer Zukunftslösung mit nur noch vier Staffeln, aus denen von 2020 an der jeweilige Meister direkt in die 3. Liga aufsteigen könnte, aber auch nicht verschließen. Sie könnten sich vorstellen, entweder mit Baden-Württemberg oder aber mit Thüringen und Sachsen eine Viertliga-Staffel zu bilden.

Auch eine Veränderung hin zu einer zweigleisigen 3. Liga wird aus bayerischer Sicht nicht ausgeschlossen.Rainer Koch

"Auch eine Veränderung hin zu einer zweigleisigen 3. Liga wird aus bayerischer Sicht nicht ausgeschlossen", stellte BFV-Präsident Koch klar. Der 59 Jahre alte Richter wurde von den mehr als 250 Wahlberechtigten entlastet und sodann ohne Gegenstimme für weitere vier Jahre an die Spitze des größten DFB-Landesverbandes gewählt. Koch war einziger Kandidat, erster Gratulant war DFB-Präsident Reinhard Grindel.

Dauerhafte Lösung bis 2019

Bis 2019 muss eine DFB-Arbeitsgruppe für eine dauerhafte Lösung sorgen. Bis dahin gilt für zwei Regionalliga-Spielzeiten, dass es vier statt bislang drei Aufsteiger in die 3. Liga gibt. Dabei stellt aber nur die Regionalliga Südwest in beiden Jahren einen Fixaufsteiger.

"Dass der Meister bislang nicht direkt aufsteigt, führt zu Ärgernis und Unverständnis bei den Vereinen, die aufsteigen wollen", so Heckl. So wird der TSV 1860 München als praktisch feststehender Meister in Bayern Ende Mai zwei Aufstiegsspiele gegen den 1. FC Saarbrücken aus der Regionalliga Südwest bestreiten müssen. Der Nordmeister trifft auf Energie Cottbus (Nordost), der Erste aus dem Westen tritt gegen Waldhof Mannheim oder den SC Freiburg II (Südwest) an.

msc/dpa

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