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24.01.2019, 18:56

Viertelfinals beim Asien Cup: Aus für China und Lippi

Japan dank Doan weiter - Halbfinale gegen den Iran

Das erste Halbfinale beim diesjährigen Asien Cup steht fest: Am kommenden Montag werden Japan und der Iran den ersten Endspiel-Teilnehmer ausspielen. Die Samurai Blue setzten sich am Donnerstag im Viertelfinale knapp, aber verdient gegen Vietnam durch, wenig später gab der Iran China das Nachsehen. Die anderen beiden Viertelfinals werden am Freitag ausgetragen.

Ritsu Doan
Sicher vom Punkt: Japans Doan erzielt die Führung gegen Vietnam.
© Getty ImagesZoomansicht

Im Stadion Al-Maktoum in Dubai schickte Japans Nationalcoach Hajime Moriyasu Hannovers Haraguchi von Beginn an auf das Feld, Bremens Osako musste mit einem Platz auf der Bank vorliebnehmen.

Das favorisierte Japan übernahm sofort das Kommando über die Partie. Allerdings zeigte sich Vietnam bei seiner zweiten Viertelfinal-Teilnahme nach 2007 als sehr unangenehmer Gegner. So dauerte es bis zur 25. Minute, ehe Japan die erste große Chance hatte. Diese hatte es aber sogleich in sich, denn der Ball zappelte nach Yoshidas Treffer im Netz. Doch der Schiedsrichter bemühte den Video-Assistenten, die folgende Entscheidung lautete auf Handspiel: kein Tor. Mit dem torlosen Remis ging es in die Kabinen, auch weil Vietnams Keeper Dang Sekunden vor dem Pausenpfiff klasse gegen Minamino parierte.

An der Überlegenheit Japans änderte sich auch in Durchgang zwei nichts, vielmehr legten die Samurai Blue noch eine Schippe drauf. Und erneut spielte der Video-Assistent eine wichtige Rolle. In der 55. Minute fiel Japans Doan im Strafraum, nach einer Überprüfung gab es Elfmeter. Der Gefoulte trat selbst an und verwandelte sicher (57.).

Wenig später kam dann auch Bremens Osako auf das Feld, der Stürmer konnte aber nichts mehr bewirken. In der Schlussphase drängte dann Vietnam auf den Ausgleich, doch Japans Keeper Gonda hielt seinen Kasten bis zum Schlusspfiff sauber.

Iran lässt Lippis China keine Chance

Mehdi Taremi und Sardar Azmoun
Die beiden iranischen Torschützen Taremi (l.) und Azmoun freuen sich über einen Treffer gegen China.
© imago

Wenig später setzte sich der Iran souverän mit 3:0 gegen China durch. Damit ist der Traum des Riesenreichs um Trainer Marcello Lippi vom ersten Triumph beim Asien Cup zerplatzt. Der Iran dagegen hofft weiter auf seinen vierten Sieg, wodurch er mit dem Rekordsieger Japan gleichziehen würde. Allerdings sind ja auch die Samurai Blue noch im Rennen.

In Abu Dhabi bog der Iran bereits in Hälfte eins auf die Siegerstraße ein. Matchwinner für die Elf des portugiesischen Trainers Carlos Queiroz war Azmoun. Der Angreifer von Rubin Kasan leitete das Führungstor des Irans durch Taremi in der 18. Minute mustergültig ein und erzielte in der 31. Minute dann das vorentscheidende 2:0.

In Hälfte zwei passierte nicht mehr viel. Der vom ehemaligen Bundesligaprofi Dejagah angeführte Iran ließ eigentlich nur wenig zu. In der Nachspielzeit schlug dann Ansarifard zum 3:0-Endstand zu (90.+1).

jer

 
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