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VfB Stuttgart

VfB Stuttgart

0
:
0

Halbzeitstand
0:0
VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg


VFB STUTTGART
VFL WOLFSBURG
15.
30.
45.
60.
75.
90.








Halbfinal-Hinspiel zwischen Stuttgart und Wolfsburg endete 0:0

Dajaku spielt stark und vergibt

Das Halbfinal-Hinspiel um die deutsche U-19-Meisterschaft zwischen dem VfB Stuttgart und VfL Wolfsburg endete torlos. Über die gesamte Spielzeit waren die Schwaben das spielbestimmende Team, vergaben aber ihre Torchancen - und haderten mit Schiedsrichter Thomas Ehrnsperger.

Viele Zweikämpfe: Stuttgarts Eric Hottmann (links) im Zweikampf mit Wolfsburgs Tim Siersleben.
Viele Zweikämpfe: Stuttgarts Eric Hottmann (links) im Zweikampf mit Wolfsburgs Tim Siersleben.
© imago imagesZoomansicht

Im ersten Halbfinale um die deutsche Meisterschaft duellierten sich die nach Punkteausbeute besten Teams der insgesamt 42 Bundesligisten. Stuttgart (60 Punkte) gewann die Süd/Südwest-Staffel mit sieben Zählern Vorsprung auf Mainz, Wolfsburg (67 Punkte) hatte in der Nord/Nordost-Staffel sogar zehn mehr als Werder Bremen.

Wolfsburg im Glück

Von Wolfsburg, der offensivstärksten Mannschaft aller Bundesligisten (3,19 Tore im Schnitt), war in der Anfangsphase nicht viel zu sehen. Stattdessen spielte nur der VfB, der die Niedersachsen schon in deren Hälfte aggressiv attackierte: Als der erst 16-jährige Egloff nach einem Zweikampf mit VfL-Keeper Kasten im Strafraum zu Fall kam, entschied Schiedsrichter Thomas Ehrnsperger auf Abstoß - eine strittige Entscheidung (6.). Deutlicher war die nächste Szene: Wolfsburgs Edwards stieg Gegenspieler Dajaku (zwei Profi-Einsätze) im Sechzehner deutlich auf den Fuß, doch Ehrnsperger ließ wieder weiterlaufen (9.).

Anschließend hielt der VfB den Druck hoch und kam durch Hottmann zur ersten Großchance, doch der Angreifer scheiterte freistehend am aufmerksamen Kasten (23.). Den ersten und einzigen Abschluss der Jungwölfe im ersten Durchgang hatte Yeboah, der ebenfalls schon zweimal für die Profis im Einsatz war: Doch seinen harten Schuss konnte Stuttgarts Torwart Hornung parieren (31.). Ansonsten war der erste Durchgang von vielen Zweikämpfen, Spielunterbrechungen und Fehlpässen geprägt, weitere Torchancen waren dementsprechend Mangelware.

Ganz anders fing die zweite Hälfte an: Nach nur 22 Sekunden bot sich Wolfsburgs Herrmann eine große Chance, doch sein Kopfball aus bester Position flog mehrere Meter vorbei (46.). Nach Holtmanns zu zentralem Abschluss (50.), forderte der VfB zum dritten Mal einen Strafstoß, als Edwards im Strafraum wieder gegen Dajaku resolut mit offener Sohle zu Werke ging, doch Ehrnsperger ließ das Spiel abermals laufen (52.).

Dajaku schießt frei vor dem Tor vorbei

Anschließend verflachte die Begegnung wieder. Stuttgart beherrschte das Geschehen, ohne jedoch zum Abschluss zu kommen. Bis zur 71. Minute: Nach einem langen Ball tauchte der auffällige Dajaku alleine vor Torwart Kasten auf, doch legte den Ball knapp rechts vorbei und vergab somit die größte und letzte Chance des Spiels. In der Schlussphase agierte der VfL zwar erstmals mutig, kam aber nicht mehr gefährlich zum Abschluss.

Obwohl dem VfL kein Auswärtstreffer gelang, erarbeiteten die Niedersachen sich eine komfortable Ausgangslage für das Rückspiel. Das steigt am kommenden Montag (17 Uhr, LIVE! bei kicker.de) in Wolfsburg.


VfB-Trainer Daniel Teufel: "Wir sind ein Stück weit enttäuscht über das Ergebnis. Es war ein sehr intensives Spiel. Wir können mit Wolfsburg nicht nur mithalten, sondern heute waren wir sogar die klar bessere Mannschaft. Das lässt uns aufs Rückspiel hoffen und werden dann versuchen, die Chancen, die wir heute vergeben haben, dort in Tore umzumünzen."

Wolfsburg-Coach Thomas Reis: "Wenn nach diesem Spielverlauf das Rückspiel trotzdem bei 0:0 losgeht, dann haben wir heute schon einiges erreicht. Man hat gesehen, dass das Niveau doch etwas höher war und die Spieler teilweise zu hektisch agiert haben. Wir hatten zunächst nicht den Mut, Fußball zu spielen und Stuttgart hat das auch gut gemacht. Wir haben etwas gebraucht, um uns zu lösen. Wenn man sich allerdings die letzte Viertelstunde anschaut, sieht man, dass meine Truppe konditionell im Takt ist und das kann im Rückspiel im heimischen Stadion ein Pluspunkt sein, wo es mein Wunsch ist, dass wir Stuttgart von Beginn an beschäftigen."

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Kopf
Mack        
Aidonis    
Lockl
Günes
Egloff    
Dajaku    
Hottmann    

Einwechslungen:
73. Almeida Morais für Hottmann
83. Djermanovic für Egloff
86. Cetinkaya für Aidonis
90. + 1 Frölich für Dajaku


VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Kasten
Sommer    
Siersleben    
Mai
Saracevic    
Marx
Yeboah
König

Einwechslungen:
58. Jastremski für C.-J. Herrmann
58. Pohlmann für Saracevic
63. Saul für Sommer

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
VfB:
Mack
(1. Gelbe Karte)
Wolfsburg:
-

Spielinfo

Anstoß:
14.05.2019 18:15 Uhr
Zuschauer:
1435

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