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12.07.2018, 18:10

Bezahlten die Franzosen tatsächlich 1,5 Millionen Euro?

Satte Ablöse? Assistent Löw folgt Tuchel nach Paris

Es hatte sich bereits länger angebahnt, nun ist es offiziell: Leipzigs Co-Trainer Zsolt Löw verlässt die Sachsen, um seinem engen Vertrauten Thomas Tuchel zu Paris Saint-Germain zu folgen. Dem Vernehmen nach greifen die Franzosen für den Ungarn tief in die Tasche.

Spaß bei der Arbeit: Thomas Tuchel (l.) und Zsolt Löw lachten zu Mainzer Zeit auch mit Adam Szalai.
Spaß bei der Arbeit: Thomas Tuchel (l.) und Zsolt Löw lachten zu Mainzer Zeit auch mit Adam Szalai.
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Es war ein offenes Geheimnis, dass Tuchel gerne Löw als Assistenten mit nach Paris nehmen würde. Seit Donnerstag steht fest: Der ehemalige Coach von Borussia Dortmund hat seinen Willen bekommen, Löw ist ab sofort Co-Trainer bei Paris Saint-Germain. Wirklich gerne ließ RB Leipzig den Ungarn nicht ziehen, seine Arbeit hatten Ralf Rangnick und Ex-Coach Ralph Hasenhüttl sehr geschätzt.

Der 39-Jährige komplettierte im Sommer 2015 das Trainerteam der Sachsen, fungierte dort ein Jahr unter Rangnick sowie zwei unter Hasenhüttl als Co und feierte in Leipzig den Aufstieg in die Bundesliga sowie die zweimalige Qualifikation für den Europapokal. "Es waren drei fantastische Jahre. Bleib gesund und maximale Erfolge bei der neuen Herausforderung", schrieb RB auf seiner Vereinswebsite.

PSG widmete dem neuen Co-Trainer lediglich einige Zeilen zu seinem Werdegang. Für Tuchel ist Löw aber eine echte Wunschlösung: Während seiner Mainzer Zeit griff der Ungar ihm unter die Arme - und hinterließ dabei nachhaltig Eindruck. Tuchel soll sich für ihn eingesetzt haben, weswegen die Franzosen auch verhältnismäßig tief für einen Assistenten in die Tasche gegriffen haben sollen. Nach Informationen der "Leipziger Volkszeitung" zahlte Paris eine Ablöse von rund 1,5 Millionen Euro - Löw stand bei RB noch bis 2019 unter Vertrag.

Hermann war Ablöse "fast peinlich"

In Tagen, in denen 222 Millionen Euro für einen Brasilianer bezahlt werden, sind allerdings derartige Ablösen für Co-Trainer kein Neuland mehr. Dem FC Bayern München zum Beispiel waren die Dienste von Heynckes-Assistent Peter Hermann 1,75 Millionen Euro wert (kam aus Düsseldorf). Im kicker-Interview Ende Mai erklärte Hermann: "Die Ablöse war für mich fast peinlich."

msc

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