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14.04.2019, 18:54

18. Spieltag bringt erste Entscheidung

Wölfinnen wieder international

Vier Spieltage vor Saisonende ist in der Frauen-Bundesliga eine erste Entscheidung gefallen: Mit einem 5:0-Erfolg bei Bayer Leverkusen hat sich der VfL Wolfsburg die Teilnahme an der Champions League gesichert - ob als Meister oder als Zweitplatzierter ist allerdings noch offen.

Bayern gegen SGS Essen
Packendes Duell: Die Bayern und die SGS Essen teilten sich die Punkte.
© imagoZoomansicht

Die Wölfinnen, die nach Treffern von Ewa Pajor (10.), Sara Björk Gunnarsdottir (20.) und Caroline Hansen (45.+1) bereits zur Pause mit 3:0 in Front lagen, bauten den Vorsprung auf den dritten Tabellenplatz auf zwölf Zähler aus. Im zweiten Durchgang schraubten erneut Pajor (54.) und Pernille Harder (61.) das Ergebnis noch in die Höhe. Da der VfL das um 41 Treffer bessere Torverhältnis hat, kann der niedersächsische Klub auch für die kommende Saison international planen.

Trotz des souveränen Sieges übte Wolfsburgs Trainer Stephan Lerch leise Kritik an der Leistung seiner Mannschaft: "Mit der ersten Hälfte bin ich nicht ganz zufrieden, da hat uns in einigen Situationen die letzte Entschlossenheit gefehlt. Danach haben wir es geschafft, seriös nach vorne zu spielen, wobei wir das Resultat auch noch klarer hätten gestalten können." Ein verkraftbares Manko, zumal die Konkurrenz patzte.

Wolfsburg nach Plan, Bayern patzt

Denn Bayern München kam gegen die SGS Essen nur auf ein 2:2 und lief nach Treffern von Lea Schüller (4.) und Ramona Petzelberger (62.) gleich zweimal einem Rückstand hinterher. Zwar gelang Jovana Damnjanovic (34.) und Fridolina Rolfö (90.) jeweils der Ausgleich, zum Sieg reichte es für den Tabellenzweiten dann aber nicht mehr.

Auch Turbine Potsdam profitierte vom Ergebnis zwischen den Bayern und Essen, siegte beim SC Freiburg mit 2:1 und zog an der SGS vorbei auf Rang drei. Sharon Beck hatte Freiburg per Elfmeter in Front geschossen (57.), ehe Felicitas Rauch ebenfalls per Strafstoß (59.) und Lara Prasnikar (85.) die Partie drehten.

Werder macht Abstiegskampf spannend

Im Kampf um den Klassenerhalt hat Werder Bremen einen wichtigen Dreier eingefahren und die Abstiegsränge verlassen. Die Norddeutschen siegten gegen den FFC Frankfurt durch einen Doppelpack von Selina Cerci (12., 51.) mit 2:1. Shekiera Martinez (76.). besorgte den Anschlusstreffer für Frankfurt, der aber zu spät kam.

Ebenfalls noch zittern müssen der MSV Duisburg und der SC Sand, die sich beim 2:2 im direkten Aufeinandertreffen die Punkte teilten. Für Duisburg trafen Barbara Dunst (44.) und Lucia Harsanyova (69., Elfmeter). Milena Nikolic (54.) und Nadine Prohaska (61.) hatten Sand zwischenzeitlich in Front geschossen. Die Zebras liegen nun vier Punkte vor der Abstiegszone, Sand hat einen Puffer von sechs Zählern.

Gladbach wartet weiter auf Sieg

Unterdessen konnten die bereits abgestiegenen Gladbacherinnen auch im 18. Anlauf nicht den ersten Saisondreier einfahren. Gegen Hoffenheim verlor die Borussia nach Treffern von Jana Beuschlein (37.), Anne Fühner (49.), Isabella Hartig (72.) und Annika Eberhardt (84.) mit 0:4.

kon

 
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