Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
12.10.2018, 12:16

Rosens Zwischenfazit nach Hoffenheims Negativlauf

"Wir sind absolut ruhig - aber nicht schläfrig"

Nach sieben Spieltagen hat die TSG Hoffenheim nur zwei Punkte mehr als Schlusslicht Stuttgart, trotzdem bleiben die Verantwortlichen gelassen - aus mehreren Gründen.

Julian Nagelsmann (l.) und Alexander Rosen
"Hier gibt es keinen Nährboden für Gereiztheit": Alexander Rosen (r.) mit Julian Nagelsmann.
© imagoZoomansicht

Sinsheim ist womöglich auch nicht der klassische Ort für Unruhe und Aufregung. Trotzdem ist es bemerkenswert, wie gelassen sich die Verantwortlichen der TSG Hoffenheim nach dem Bundesliga-Start geben, der rein tabellarisch einem Fehlstart gleichkommt. Nach nur einem Sieg aus den letzten sieben Pflichtspielen und jüngst drei Niederlagen hintereinander verbringt der Vorjahresdritte die Länderspielpause auf Platz 13, nur zwei Zähler vor dem Letzten Stuttgart, der gerade nervös den Trainer gewechselt hat.

In Hoffenheim aber versichert Alexander Rosen: "Es gibt überhaupt keine Aufregung, wir sind absolut ruhig. Nicht im Sinn von tiefenentspannt oder gar schläfrig, sondern total fokussiert." Es gebe "hier keine Brandherde, keine Fragezeichen, sondern nur ein lösungsorientiertes Miteinander", sagt der Direktor Profifußball auf der Klubwebsite. "Mag sein, dass Außenstehende meinen, hier müsse doch jetzt Hektik aufkommen. Denen kann ich versichern: Hier gibt es keinen Nährboden für Gereiztheit, für Aufregung."

"Jammern gehört überhaupt nicht zu unserer Mentalität"

Die Ergebnisse seien zwar "nicht das, was wir uns vorgestellt haben", doch Rosen lässt gleich mehrere "Abers" folgen: "Wenn wir uns die Leistungen in den Spielen ansehen, dann waren die - mit Abstrichen vielleicht mal einiger Spielphasen - fast durchweg gut, teilweise sogar sehr gut."

Und natürlich: "Wie wir seit Saisonbeginn von Verletzungspech geplagt sind, ist wirklich hart und außergewöhnlich, vielleicht sogar einmalig." Zuletzt hatten Florian Grillitsch, Leonardo Bittencourt und Stefan Posch die lange Liste weiter verlängert. Jedoch habe man deswegen "nie geklagt", erinnert Rosen, "auch nicht, als uns zehn Spieler fehlten. Jammern gehört überhaupt nicht zu unserer Mentalität."

Gleichzeitig "wissen wir schon, dass Fußball auch ein Ergebnissport ist", sagt er. "Wir arbeiten dran, mit absoluter Leidenschaft. Und die Siege werden kommen. Da gibt es keinen Platz für Zweifel."

jpe

Dribbler, Zweikämpfer, Kilometerfresser & Co.
Max, Havertz, Baumgartl: Bestmarken nach sieben Spieltagen
20 Rubriken: Wer hat wo die Nase vorn?

Der lauffreudigste Profi spielt erst seit kurzem in Deutschland, der schnellste ist ein Jung-Nationalspieler: Diese Spieler setzten an den ersten sieben Bundesliga-Spieltagen Bestmarken - ein Akteur hat gleich in drei Rubriken die Nase vorn.
© imago (4)

vorheriges Bild nächstes Bild
 
Seite versenden
zum Thema

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein Voice & VR eMagazine