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12.07.2018, 19:01

Görlich würde Herzfrequenzmessung begrüßen

Rosen will Kommunikation situativ nutzen

Die TSG Hoffenheim steht bekanntermaßen unter dem Verdacht, technische Neuerungen im Fußball zu etablieren - Stichwort SAP-Nähe, Footbonaut und Helix. Zur neuen Saison hat die DFL Tablets für die Trainerbänke sowie Headset-Kommunikation zwischen Bank und Tribüne freigegeben. Dies will man im Kraichgau nutzen, jedoch nur für Sonderfälle wie zum Beispiel Standards. Sinn ergeben würde aus der Sicht von Geschäftsführer Peter Görlich eine weitere Ergänzung.


Aus dem Hoffenheimer Trainingslager in Garmisch-Partenkirchen berichtet Benni Hofmann

Aufgeschlossen für Neuerungen: 1899-Coach Julian Nagelsmann und Alexander Rosen (r.).
Aufgeschlossen für Neuerungen: 1899-Coach Julian Nagelsmann und Alexander Rosen (r.).
© imagoZoomansicht

Trainer Julian Nagelsmann mit Headset auf der Bank? Das wird es beim Bundesliga-Dritten nicht geben. "Dass der Trainer selbst mit Headset am Spielfeldrand steht, ist ausgeschlossen", sagt Alexander Rosen. Aus dem American Football kennt man solche Bilder. Man darf gespannt sein, ob sie in der Bundesliga künftig Einzug halten. Natürlich mache man sich ob der Freigabe Gedanken, erklärt Rosen: "Dass es Verbindung vom Analysten zur Bank geben wird, ist wahrscheinlich."

Einen Co-Trainer abziehen und zur besseren, gesamttaktischen Beobachtung auf die Tribüne setzen, das will der Direktor Profifußball nicht. Diese Aufgabe bleibt weiter einem Video-Analysten vorbehalten. Denn: "Es geht ja eher um einen außergewöhnlichen Eingriff." Zur Korrektur in speziellen Fällen, wie etwa Standardsituationen. "Vielleicht fällt einem von oben auf: 'Oh, die Gegner gehen mit sechs statt vier Mann rein, da müssen wir umstellen.'" Dann gibt es das direkte Signal zur Bank - früher war diese Art der Kommunikation nur während der Halbzeitbesprechung möglich. Rosen will die Neuerung gemäß dem Motto, dass weniger manchmal mehr ist, umsetzen: "Es geht um Feinheiten, man muss das mit Auge machen."

Peter Görlich schließt sich Rosen in diesen Punkten an, wobei der für den Bereich Innovation zuständige TSG-Geschäftsführer die Freigabe eines anderen Hilfsmittels "begrüßen würde", wie er sagt. Die Rede ist von Geräten zur Messung der Herzfrequenz der Spieler, etwa Brustgurte, wie sie zur Erfassung verschiedener Parameter im Training längst gang und gäbe sind. "So könnte man sehen, ob einer im Spiel überhaupt nicht mehr in die Erholung kommt", erklärt der Sportwissenschaftler, der aus dem Klinikmanagement kommt. Überlastungsreaktionen könnte man damit auch im Spiel vorbeugen.

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