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16.04.2018, 13:48

Köln: Anfang vor der Unterschrift, viele offene Personalfragen

Veh: Spannende Hängepartien

Die Geißböcke zwischen Abschiedstournee und Aufbruch. Natürlich ist rechnerisch der sechste Abstieg der Vereinsgeschichte noch nicht besiegelt, doch im schlimmsten Fall könnte bereits am Sonntagabend nach dem Heimspiel gegen den FC Schalke feststehen, dass der Effzeh nicht mehr zu retten ist. Nun treibt Sportchef Armin Veh die Planungen für die neue Runde rund um den designierten Neu-Trainer Markus Anfang vehement voran.

Armin Veh (li.) und Markus Anfang (re.)
Fest im Blick von Kölns Sportchef Armin Veh (li.): Kiels Trainer Markus Anfang (re.).
© imagoZoomansicht

Der gebürtiger Kölner Anfang, seit geraumer Zeit bei Holstein Kiel äußerst erfolgreich, soll in der Domstadt einen Drei-Jahres Vertrag unterschreiben. Auf die Frage, wann denn nun die Entscheidung über den neuen Cheftrainer verkündet wurde, sagte Veh nur ein vielsagendes Wort: "Zeitnah."

Diese Auskunft verzierte der FC-Sportchef mit einem süß-sauren Lächeln. "Eigentlich mag ich dieses Wort nicht." Was er meint, liegt allerdings auf der Hand. Womöglich noch in dieser Woche wird verkündet, wie es auf den Trainerposten weitergeht und nach und nach erwartet Veh auch die Entscheidungen wichtiger Spieler, ob sie den Weg in die Zweite Liga mitmachen würden.

Bis zu einem gewissen Punkt kann ich mir vorstellen, dass er bleibt, weil er ein besonderer Typ ist.Sportchef Armin Veh über Jonas Hector

Das gilt zum Beispiel für Jonas Hector, dem am Samstag nach dem 1:2 in Berlin die Wut eines kleinen Teils der Kölner Fans entgegenschlug. Der FC-Kapitän hatte sein Trikot unter die Anhänger geworfen, prompt kam es von dort zurückgeflogen. Mit Tränen in den Augen machte sich der sensible Hector darauf auf den Weg in die Katakomben.

Der Zusatz bei Hector

Zuvor hatte Veh bereits erzählt, er könne sich durchaus vorstellen, dass Hector trotz hochwertiger Angebote den Weg in die Zweite Liga mitgehen würde, versehen mit dem Zusatz: "Bis zu einem gewissen Punkt kann ich mir vorstellen, dass er bleibt, weil er ein besonderer Typ ist." Unter anderem der FC Bayern aber beschäftigt sich mit dem besonderen Typen, fraglich also, ob Nationalspieler Hector tatsächlich den bitteren Weg in die Zweitklassigkeit mitgehen würde.

Begehrter Bittencourt

Auf die große Verbundenheit zur Stadt und zum Verein setzen Veh und Co. auch in anderen Fällen, zum Beispiel bei Dominique Heinz, Timo Horn, so wie Leo Bittencourt. Der agile Flügelspieler ist äußerst begehrt, weil er im Abstiegsfall quasi als Schnäppchen für nur acht Millionen Euro zu haben wäre. So steht Bittencourt unter anderem bei AS Monaco und Tottenham auf der Liste, und selbst deutsche Champions-League-Anwärter haben offenbar die Angel nach dem 24-jährigen ausgeworfen.

Bleibt Bittencourt? Oder geht er? Eine von vielen spannenden Hängepartien beim 1. FC Köln.

Oliver Bitter

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