Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
1. FSV Mainz 05

1. FSV Mainz 05

5
:
0

Halbzeitstand
3:0
SC Freiburg

SC Freiburg


1. FSV MAINZ 05
SC FREIBURG
15.
30.
45.








60.
75.
90.













Bemühte Freiburg erhalten Lehrstunde in Sachen Effizienz

Dreimal Mateta: Eiskalte Mainzer stellen Rekordmarke ein

Dank eines 5:0-Erfolgs gegen den SC Freiburg, der damit auch im zehnten Anlauf auswärts bei den Rheinhessen ohne Sieg bleibt, zog der 1. FSV Mainz 05 in der Tabelle an den Breisgauern vorbei. Der SCF erwischte den besseren Start, doch dann bestrafte der FSV ein paar Freiburger Fehler eiskalt und effektiv.

Alexander Schwolow, Jean-Philippe Mateta, Mike Frantz (v.li.)
Jean-Philippe Mateta (Mi.) schiebt zum 2:0 für Mainz ein.
© imagoZoomansicht

Der Mainzer Coach Sandro Schwarz nahm nach dem 1:3 in Bremen drei Umstellungen vor: Statt Brosinski, Bell (beide Bank) und Öztunali (nicht im Kader) begannen Donati, Bungert und Gbamin (nach Suspendierung). Für Kapitän Bungert, der seine Profi-Karriere am Saisonende beendet, um Trainer zu werden, war es der erste Startelfeinsatz seit dem 3. Spieltag.

Freiburgs Trainer Christian Streich verzichtete nach dem 1:1 gegen Bayern München dagegen auf personelle Wechsel. Anders als gegen den Rekordmeister agierte der SCF allerdings taktisch in einem 3-4-3.

Nach gutem SCF-Start: Schwolow bringt FSV ins Spiel

Die Freiburger kamen mit Elan aus der Kabine und stießen immer wieder mit direktem Spiel bis vor das Mainzer Tor vor. Stenzel verzog früh nur knapp (2.). Der ehemalige Dortmunder war es auch, der mit einem satten Schuss in der 9. Minute Müller zum Eingreifen zwang, der den Ball noch an die Oberkante der Querlatte lenkte. Der FSV tat sich zunächst schwer, überhaupt einmal auch nur in Nähe des Tores der Breisgauer zu kommen. Aus heiterem Himmel gingen die Rheinhessen jedoch in Führung - und Mithilfe von Freiburgs Keeper Schwolow, der den Ball am Strafraumrand nach einem Rückpass von Heintz genau in die Füße von Boetius spielte. Der Niederländer erkannte sofort seine Chance und schob aus knapp 30 Metern ins verwaiste SCF-Tor ein (20.). Ein kurioser Treffer.

Die Schwarz-Elf hatte nun Lunte gerochen und schaltete nach Balleroberung immer wieder blitzschnell auf Offensive um. Mateta scheiterte in der 23. Minute noch am Außennetz, machte es aber wenig später besser: Von Latza steilgeschickt, zog der Franzose im Strafraum noch an Schwolow vorbei und schob aus spitzem Winkel ein (26.). Frantz wollte noch klären, rutschte aber aus. Und so ging es weiter, Mainz präsentierte sich ganz effektiv und stellte mit dem nächsten Abschluss auf 3:0. Boetius hatte diesmal links viel Platz, spielte Aaron im Strafraum an, der schließlich mit letztem Einsatz nach innen legte, wo Mateta aus kurzer Distanz leichtes Spiel hatte (33.). So ging es mit dem deutlichen Vorsprung für den FSV in die Halbzeit.

Müller auf dem Posten - Nummer drei für Mateta

Streich reagierte nach der Pause und brachte mit Niederlechner und Waldschmidt für Höler und Frantz zwei neue Offensivakteure. Und Freiburg übernahm, wie schon zu Beginn des Spiels, erneut sofort das Kommando. Nun gelang es dem SCF auch, vermehrt klare Chancen herauszuspielen - doch bei deren Verwertung haperte es: Stenzel scheiterte per Kopf aus kurzer Distanz an Müller (50.), Waldschmidt bugsierte den Ball ebenfalls per Kopf knapp vorbei (57.). In der 63. Minute parierte Müller gegen einen platzierten Flachschuss von Waldschmidt gekonnt. Dann zielte erneut Stenzel aus der Distanz nur sehr knapp vorbei (65.). Zu diesem Zeitpunkt des Spiels konnte die Streich-Elf nahezu 75 Prozent Ballbesitz für sich verbuchen, bei einem Schussverhältnis von 14:6.

Doch weitere Treffer fielen letztlich erneut auf der anderen Seite. Mit der ersten guten Chance der zweiten Hälfte für den FSV gelang Joker Oniwiso in der 73. Minute aus halblinker Position das 4:0. Nur vier Minuten später machte Mateta nach Flanke des Österreichers per Kopf seinen Dreierpack perfekt - 5:0 (77.). Damit stellten die Rheinhessen ihre beiden bisher höchsten Bundesliga-Siege ein (5:0 im März 2005 ebenfalls gegen Freiburg und im Januar 2015 gegen Paderborn).

Mainz gastiert am Samstag (18.30 Uhr) in Dortmund. Freiburg ist bereits wenige Stunden zuvor (15.30 Uhr) zu Gast in Bremen.

Bundesliga, 2018/19, 28. Spieltag
1. FSV Mainz 05 - SC Freiburg 5:0
1. FSV Mainz 05 - SC Freiburg 5:0
Unfreiwillige Pause

Der Mainzer Abwehrspieler Stefan Bell bekam nach dem 1:3 in Bremen eine Denkpause verpasst.
© imago

vorheriges Bild nächstes Bild
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
F. Müller (1,5) - 
Donati (3,5) , 
Bungert (2,5)        
Niakhaté (3,5) , 
Aaron (2,5) - 
Kunde (4)        
Gbamin (4) , 
Latza (3,5)    
Boetius (1)    
Mateta (1)            
Quaison (4,5)    

Einwechslungen:
55. Onisiwo (1,5)     für Kunde
68. A. Hack für Bungert
79. Maxim     für Quaison

Trainer:
Schwarz
SC Freiburg
Aufstellung:
Schwolow (5) - 
Frantz (4,5)        
Heintz (3,5) - 
P. Stenzel (4)    
Abrashi (5,5) , 
Höfler (4,5)    
C. Günter (4,5) - 
Haberer (3,5) , 
Grifo (4) - 
Höler (4,5)    

Einwechslungen:
46. Waldschmidt (3) für Höler
46. Niederlechner (4) für Frantz
83. R. Koch für P. Stenzel

Trainer:
Streich

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Boetius (20., Rechtsschuss)
2:0
Mateta (26., Linksschuss, Boetius)
3:0
Mateta (33., Linksschuss, Aaron)
4:0
Onisiwo (73., Rechtsschuss, Boetius)
5:0
Mateta (77., Kopfball, Onisiwo)
Gelbe Karten
Mainz:
Kunde
(4. Gelbe Karte)
,
Latza
(4.)
,
Maxim
(3.)
Freiburg:
Höfler
(5. Gelbe Karte, gesperrt)

Besondere Vorkommnisse
Mainz-Reservespieler Maxim sah beim Warmlaufen Gelb (64.).

Spieldaten

1. FSV Mainz 05       SC Freiburg
Tore 5 : 0 Tore
 
Torschüsse 9 : 17 Torschüsse
 
gespielte Pässe 280 : 652 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 217 : 577 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 63 : 75 Fehlpässe
 
Passquote 78% : 88% Passquote
 
Ballbesitz 30% : 70% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 42% : 58% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 18 : 8 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 7 : 18 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 0 Abseits
 
Ecken 2 : 7 Ecken
 
- Anzeige -
Weise Weste
Bundesliga. Der Stand nach dem 34. Spieltag
Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Gulacsi, Peter
Gulacsi, Peter
RB Leipzig
33
16x
 
2.
Sommer, Yann
Sommer, Yann
Bor. Mönchengladbach
34
13x
 
3.
Neuer, Manuel
Neuer, Manuel
Bayern München
26
10x
 
4.
Bürki, Roman
Bürki, Roman
Borussia Dortmund
32
10x
 
5.
Hradecky, Lukas
Hradecky, Lukas
Bayer 04 Leverkusen
32
9x
Zur vollständigen "Weisse Weste" Rangliste Weise Weste

Spielinfo

Anstoß:
05.04.2019 20:30 Uhr
Zuschauer:
27305
Spielnote:  1,5
ein ballsicheres, aber defensiv schwaches Freiburg zeigte einige sehenswerte Spielzüge, während Mainz exzellenten und hocheffektiven Umschaltfußball bot. Hoher Unterhaltungswert durch die vielen Torchancen und den kuriosen Verlauf der gar nicht so einseitigen Partie.
Chancenverhältnis:
7:7
Eckenverhältnis:
2:7
Schiedsrichter:
Sven Jablonski (Bremen)   Note 2
mit einer großzügigen, aber gleichmäßigen Linie in der Zweikampfbewertung. Die vielen kleineren Fouls der Mainzer waren bis zu Kundes mit Gelb geahndetem Einsteigen (41.) noch nicht verwarnungspflichtig.
Spieler des Spiels:
Jean-Paul Boetius
In seinem bisher besten Bundesligaspiel war Jean-Paul Boetius an vier von fünf Toren beteiligt: als Schütze, Vorlagengeber (zweimal) und indem er vor dem 3:0 Aaron in Szene setzte.

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein Voice & VR eMagazine