Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg

2
:
0

Halbzeitstand
2:0
VfB Stuttgart

VfB Stuttgart


VFL WOLFSBURG
VFB STUTTGART
15.
30.
45.






60.
75.
90.









Stuttgart bleibt seit 2005 sieglos in Wolfsburg

Weghorst schießt Wolfsburg auf Platz sechs

Der Aufwärtstrend hält an: Der VfL Wolfsburg schlägt auch den VfB Stuttgart mit 2:0 und übernachtet auf einem internationalen Platz. Die Schwaben präsentierten sich über weite Strecken spritzig und gewillt, scheiterten aber an mangelnder Durchschlagskraft und Nachlässigkeiten in der Defensive. Wolfsburg genügten zwei Treffer im ersten Durchgang, um den vierten Sieg in den letzten fünf Spielen souverän über die Runden zu bringen.

Der Genickbruch: Ascacibar hatte unfreiwillig vorgelegt, Weghorst vollstreckte trocken zum 2:0.
© imagoZoomansicht

Wolfsburgs Trainer Bruno Labbadia stellte seine Mannschaft nach dem 2:0-Erfolg in Nürnberg auf zwei Positionen um: Für Uduokhai und Malli (beide Bank) rückten Roussillon und Mehmedi in die Startelf.

Auch VfB-Coach Markus Weinzierl nahm nach dem 2:1-Sieg gegen Hertha BSC zwei Änderungen an seiner Anfangsformation vor: Aidonis und Donis ersetzten Beck (nicht im Kader) und Castro (Bank).

Beide Mannschaften waren nicht gerade vielversprechend in die Saison gestartet, es wehte zuletzt aber ein kleiner Aufwind durch Stuttgart, noch mehr sogar durch Wolfsburg. Die Wölfe waren auch gegen den VfB von Beginn an auf Betriebstemperatur, nach wenigen Minuten trugen die Schwaben gleichermaßen zu einem kurzweiligen ersten Abschnitt bei. Der VfB Stuttgart war wegen des Todes von Kapitän Gentners Vater mit einem Trauerflor angetreten. Gomez kam nach sieben Minuten per Kopf zu zwei Halbchancen, Arnold prüfte auf der Gegenseite Zieler mit einem wuchtigen 13-Meter-Schuss - der Schwaben-Schlussmann reagierte glänzend (10.). Die Gäste präsentierten sich offensiver als in vielen der letzten Spiele, die Durchschlagskraft fehlte ihnen aber - im Vergleich zum VfL. Der klopfte wieder durch einen Arnold-Kracher an (18.), Weghorst verpasste Mehmedis scharfe Hereingabe am ersten Pfosten knapp (19.).

Ascacibar lädt die Wölfe ein

In Führung ging die Labbadia-Elf aber nach einem ruhenden Ball: Arnold flankte auf Guilavogui, der von Aidonis allein gelassen wurde und freistehend einköpfen konnte (24.). Der Stuttgarter Doppelpacker und Strafraumstürmer Gomez versuchte es auf Seiten der Weinzierl-Elf zweimal aus der Distanz, scheitere damit jedoch auf ganzer Linie (26., 43.). Ein eigentlich zuverlässiger Mann aus den Reihen der Gäste brach ihnen kurz vor dem Seitenwechsel das Genick: Erst leitete ein Schnitzer von Ascacibar einen Wölfe-Konter ein, an dessen Ende Mehmedi aus aussichtsreicher Position vergab (40.), vier Zeigerumdrehungen später legte der Argentinier, nachdem Kempf den VfL-Angriff eigentlich unterband, ohne Not für Weghorst auf, der nur noch Baumgartl umkurven und ins lange Eck einschieben musste - 2:0 (44.).

Wolfsburg muss nicht mehr, Stuttgart kann nicht mehr

Den Faden, den die Gäste gegen Ende der ersten Hälfte verloren hatten, fanden sie auch nach Wiederbeginn nicht wieder. Die Schwaben verstrickten sich vermehrt in Zweikämpfe, machten es den Wölfen zu leicht, deren Führung zu verwalten. Punktuell spielten die Hausherren auf den dritten Treffer, Weghorst scheiterte aus kurzer Distanz an Zieler (57.). Mehmedi brach fünf Minuten später durch und ging im Strafraum zu Boden, für Schiedsrichter Robert Hartmann aber zu wenig für einen Pfiff - Proteste blieben ohnehin aus. Gerhardt verzog volley nach einer Ginczek-Vorlage (74.), ehe der Gast aus Württemberg seine letzten Pfeile aus dem Köcher holte - sie blieben zu harmlos. Einen dritten Gegentreffer verhinderte indes Unglücksrabe Ascacibar, der den einschussbereiten Weghorst in letzter Sekunde beherzt abgrätschte (86.).

Der VfL surft weiter auf seiner Erfolgswelle und übernachtet auf dem "internationalen" Tabellenrang sechs. Die Schwaben verlieren bereits ihr siebtes Auswärtsspiel, sind seit 2005 in Wolfsburg sieglos und rutschen wieder auf einen Abstiegsplatz ab.

Für Wolfsburg geht es am Sonntag (15.30 Uhr) in Augsburg weiter. Der VfB Stuttgart ist bereits am Samstag (15.30) gefordert, wenn er zum Hinrunden-Abschluss den FC Schalke 04 erwartet.

Bundesliga, 2018/19, 16. Spieltag
VfL Wolfsburg - VfB Stuttgart 2:0
VfL Wolfsburg - VfB Stuttgart 2:0
Verkniffen?

Wolfsburgs Coach Bruno Labbadia empfing mit seinem Team seinen Ex-Klub VfB Stuttgart. Vorab schaute der 52-Jährige angespannt drein.
© Getty Images

vorheriges Bild nächstes Bild
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Casteels (3) - 
William (3) , 
Knoche (3) , 
Brooks (3) , 
Roussillon (2,5)        
Guilavogui (2,5)    
Gerhardt (3,5) , 
Arnold (2,5)        
Mehmedi (3)    
Ginczek (3) , 
Weghorst (2,5)    

Einwechslungen:
72. Uduokhai für Roussillon
79. Rexhbecaj für Arnold
84. Steffen für Mehmedi

Trainer:
Labbadia
VfB Stuttgart
Aufstellung:
Zieler (3) - 
Aidonis (4)        
Baumgartl (4) , 
Kempf (4,5) , 
Insua (4,5) - 
Gentner (3,5)    
Ascacibar (5) - 
Donis (5,5)    
Gonzalez (5)    
Akolo (4,5)    

Einwechslungen:
46. Thommy (4) für Donis
54. Didavi (4) für Akolo
80. Dajaku für Aidonis

Trainer:
Weinzierl

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Guilavogui (24., Kopfball, Arnold)
2:0
Weghorst (44., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Wolfsburg:
Roussillon
(3. Gelbe Karte)
Stuttgart:
Gonzalez
(2. Gelbe Karte)
,
Aidonis
(1.)

Spieldaten

VfL Wolfsburg       VfB Stuttgart
Tore 2 : 0 Tore
 
Torschüsse 16 : 11 Torschüsse
 
gespielte Pässe 470 : 341 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 360 : 248 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 110 : 93 Fehlpässe
 
Passquote 77% : 73% Passquote
 
Ballbesitz 56% : 44% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 58% : 42% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 10 : 17 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 17 : 10 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 2 Abseits
 
Ecken 4 : 8 Ecken
 
- Anzeige -
Weise Weste
Bundesliga. Der Stand nach dem 34. Spieltag
Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Gulacsi, Peter
Gulacsi, Peter
RB Leipzig
33
16x
 
2.
Sommer, Yann
Sommer, Yann
Bor. Mönchengladbach
34
13x
 
3.
Neuer, Manuel
Neuer, Manuel
Bayern München
26
10x
 
4.
Bürki, Roman
Bürki, Roman
Borussia Dortmund
32
10x
 
5.
Hradecky, Lukas
Hradecky, Lukas
Bayer 04 Leverkusen
32
9x
Zur vollständigen "Weisse Weste" Rangliste Weise Weste

Spielinfo

Anstoß:
18.12.2018 20:30 Uhr
Zuschauer:
21780
Spielnote:  4
nach unterhaltsamer erster Halbzeit flachte die Partie nach dem Wechsel deutlich ab.
Chancenverhältnis:
6:0
Eckenverhältnis:
4:8
Schiedsrichter:
Robert Hartmann (Wangen)   Note 5
in der Entstehung des 2:0 stand Gerhardt strafbar im Abseits, dazu große Probleme mit der Zweikampfbewertung: Gelb für Roussillon gegen Akolo zu hart (39.), dagegen blieben viele ähnliche Szenen teilweise gänzlich ungeahndet; vertretbar, beim Einsatz von Zieler gegen Mehmedi nicht auf Elfmeter zu entscheiden (62.), Eckball war allerdings nicht nur in diesem Fall die falsche Spielfortsetzung.
Spieler des Spiels:
Josuha Guilavogui
Gewohnt viele Balleroberungen steuerte Josuha Guilavogui zum Wolfsburger Erfolg bei, er stach zudem mit seinem sehenswerten Tor aus einer guten Mannschaft heraus.

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein Voice & VR eMagazine