Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
SC Freiburg

SC Freiburg

3
:
0

Halbzeitstand
2:0
RB Leipzig

RB Leipzig


SC FREIBURG
RB LEIPZIG
15.
30.
45.




60.
75.
90.








(Defensiv-)Schwaches RB Leipzig geht verdient baden

SC Freiburg überrascht den nächsten Top-Klub

Nach einem 3:1 gegen Gladbach am 9. Spieltag und einem 1:1 beim FC Bayern München am 10. Spieltag hat der SC Freiburg dem nächsten Bundesliga-Spitzenklub ein Bein gestellt und einen im Abstiegskampf wichtigen Dreier eingefahren. Gegen RB Leipzig gelang ein verdientes 3:0, das vor allem auch durch eine effektive Chancenverwertung auf den Weg gebracht wurde. Die Defensive der Sachsen erlaubte sich dabei ungewohnte Fehler.

Luca Waldschmidt (links), Nils Petersen und Jerome Gondorf
Feiernde Freiburger: Luca Waldschmidt (links), Nils Petersen und Jerome Gondorf.
© imagoZoomansicht

Freiburgs Trainer Christian Streich begnügte sich im Vergleich zum 0:2 bei Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund mit einem personellen Wechsel (Stenzel rückte für Kübler auf die Bank) - und wusste im Vorfeld: "Es hätte Phasen in der Saison gegeben, wo es günstiger gewesen wäre, gegen Leipzig zu spielen."

Das stimmt, schließlich war RB um Coach Ralf Rangnick mit der besten Abwehr der Liga (nur zehn Gegentore bis dato) sowie als Tabellendritter angereist - und musste lediglich auf Forsberg (Leistenprobleme) verzichten. Dementsprechend blieb es auch beinahe bei derselben Elf wie beim 2:0 im Topspiel gegen Mönchengladbach, lediglich Matheus Cunha durfte für Bruma (Bank) in der Offensive ran.

Immer wieder Günter - und Petersens Kuriosität

Nach vorn ging für den Favoriten aber in der gesamten ersten Halbzeit eher wenig. Bis auf einen strammen Werner-Abschluss aus spitzem Winkel, den SCF-Torwart Schwolow gut zur Seite lenkte (19.), passierte nichts Weltbewegendes. Das lag vor allem daran, dass die Freiburger bei Ballbesitz Leipzig die Räume geschickt eng machten und zudem mit Kampfeswille und Zweikampfstärke den Spielfluss der Sachsen eindämmten.

Doch nicht nur das: Die Breisgauer suchten ihr Heil auch immer wieder in der Offensive - allen voran immer wieder über schnelle Gegenschläge über die linke Seite. Dort rannte Günter unentwegt, schlug zahlreiche gefährliche Flanken und traute sich auch einmal aus spitzem Winkel den Torschuss zu. Nach diesem in Minute zwölf konnte RB-Keeper Gulacsi die Kugel nur kurz vors Tor lenken. Dort tauchte Petersen auf, traf den Ball nicht richtig, irritierte die Kontrahenten so unfreiwillig - und in hohem Bogen flog das Rund zum verdienten 1:0 ins Netz.

Waldschmidt-Kracher und Waldschmidt-Elfmeter

Doch damit nicht genug: Ein sichtlich unzufriedener und immer wieder mit dem Kopf schüttelnder RB-Coach Rangnick musste auch noch mit ansehen, wie Freiburgs Angreifer Waldschmidt einen satten Distanzschuss beinahe im Tor unterbrachte (32., starke Parade von Gulacsi) und Abwehrmann Upamecano Gegner Frantz zu Fall brachte. Referee Tobias Welz hatte zunächst nicht auf Elfmeter entschieden, sah sich die Szene aber selbst noch einmal an und zeigte vertretbarerweise auf den Punkt (45.). Waldschmidt und nicht der etatmäßige Schütze Petersen nahm sich der Sache an und drosch den Ball unhaltbar rechts neben den Pfosten (45.+1) - 2:0 also nach 45 Minuten.

Kübler findet Frantz - RB geschockt

Nach 52 Minuten hieß es dann schon 3:0 - und erneut stellte sich die bis hierhin eigentlich gefürchtet stabile Defensive der Leipziger schlecht an. Kübler durfte unbedrängt von der rechten Seite flanken, vor dem linken Pfosten war Frantz schneller als Gegenspieler Sabitzer und nickte den Ball unhaltbar gegen den Lauf von Schlussmann Gulacsi ins Netz. Während die Hausherren den Zwischenstand mit ihren Fans lautstark feierten, setzten die Gäste ungläubige und fassungslose Gesichter auf.

RB: auswärts schwach, defensiv negativ überraschend

Diese Mienen sollten sie bis Spielschluss auch nicht mehr abnehmen. Zwar zeigte die Rangnick-Elf auf das 0:3 eine Reaktion, mehr als ein paar Möglichkeiten für Upamecano (66.), Poulsen (69.), Sabitzer (77.) oder Halstenberg (82.) via Freistoß sprangen aber nicht heraus. Vielmehr verzeichnete noch der Sport-Club Möglichkeiten aufs 4:0, Petersen (59.) und auch Frantz (62., stand hauchzart im Abseits) scheiterten aber. So blieb es beim absolut verdienten Dreier für den Gastgeber.

Der SC Freiburg, der mit diesem Dreier neues Selbstvertrauen im Bundesliga-Keller getankt hat, tritt am kommenden Samstag (15.30 Uhr) in Düsseldorf an. Für Leipzig, das nun schon vier Auswärtsspiele in Folge verloren hat (in Freiburg, bei RB Salzburg, beim VfL Wolfsburg, bei Celtic Glasgow) und außerdem so viele Gegentore kassiert hat wie zuvor in zehn Erstliga-Partien insgesamt (!), geht es bereits am Donnerstag (21 Uhr) in der Europa League gegen Rosenborg Trondheim weiter. Es folgt das Heimspiel gegen Mainz am Sonntag (15.30 Uhr).

Bundesliga, 2018/19, 14. Spieltag
SC Freiburg - RB Leipzig 3:0
SC Freiburg - RB Leipzig 3:0
Zu Gast in Freiburg

Leipzigs Trainer Ralf Rangnick bei der Platzbegehung.
© imago

vorheriges Bild nächstes Bild
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Schwolow (2,5) - 
Kübler (3) , 
Gulde (3) , 
Heintz (4) , 
C. Günter (2,5) - 
Haberer (2,5) , 
R. Koch (3) - 
Gondorf (3,5)    
Frantz (2)            
Waldschmidt (2)            
Petersen (2,5)    

Einwechslungen:
73. Terrazzino für Frantz
89. Höler für Waldschmidt
90. + 1 Ravet für Gondorf

Trainer:
Streich
RB Leipzig
Aufstellung:
Gulacsi (4) - 
Klostermann (5)    
Konaté (4) , 
Upamecano (4,5)    
Halstenberg (5) - 
Demme (4)    
Sabitzer (5,5)    
Kampl (4,5)    
Matheus Cunha (5,5)    
Y. Poulsen (5) , 

Einwechslungen:
64. Laimer für Kampl
73. Augustin für Matheus Cunha
84. Saracchi für Sabitzer

Trainer:
Rangnick

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Petersen (12., Linksschuss, C. Günter)
2:0
Waldschmidt (45. + 1, Foulelfmeter, Linksschuss, Frantz)
3:0
Frantz (52., Kopfball, Kübler)
Gelbe Karten
Freiburg:
Waldschmidt
(1. Gelbe Karte)
Leipzig:
Klostermann
(1. Gelbe Karte)
,
Upamecano
(3.)

Spieldaten

SC Freiburg       RB Leipzig
Tore 3 : 0 Tore
 
Torschüsse 12 : 16 Torschüsse
 
gespielte Pässe 337 : 477 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 224 : 343 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 113 : 134 Fehlpässe
 
Passquote 66% : 72% Passquote
 
Ballbesitz 41% : 59% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 49% : 51% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 10 : 16 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 16 : 9 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 2 Abseits
 
Ecken 3 : 12 Ecken
 
- Anzeige -
Weise Weste
Bundesliga. Der Stand nach dem 14. Spieltag
Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Gulacsi, Peter
Gulacsi, Peter
RB Leipzig
14
7x
 
2.
Jarstein, Rune
Jarstein, Rune
Hertha BSC
13
5x
 
Bürki, Roman
Bürki, Roman
Borussia Dortmund
13
5x
 
4.
Sommer, Yann
Sommer, Yann
Bor. Mönchengladbach
14
5x
 
5.
Hradecky, Lukas
Hradecky, Lukas
Bayer 04 Leverkusen
12
4x
Zur vollständigen "Weisse Weste" Rangliste Weise Weste

Spielinfo

Anstoß:
08.12.2018 15:30 Uhr
Zuschauer:
23800 (ausverkauft)
Spielnote:  3
lange vor allem dank der Freiburger eine unterhaltsame Partie, zum Ende flachte sie aufgrund der frühen Entscheidung etwas ab.
Chancenverhältnis:
6:4
Eckenverhältnis:
3:12
Schiedsrichter:
Tobias Welz (Wiesbaden)   Note 2,5
ohne Probleme und mit einer richtigen Entscheidung beim Elfmeter, allerdings in einigen Situationen etwas zu kleinlich.
Spieler des Spiels:
Luca Waldschmidt
Freiburgs Luca Waldschmidt spielte als hängende Spitze sehr variabel und war der Freigeist in der Offensive des SC. Das 1:0 leitete er stark ein, den Elfer versenkte er präzise.

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein Voice & VR eMagazine