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Werder Bremen

Werder Bremen

0
:
2

Halbzeitstand
0:2
Bor. Mönchengladbach

Bor. Mönchengladbach


WERDER BREMEN
BOR. MÖNCHENGLADBACH
15.
30.
45.





60.
75.
90.







Delaney verpasst den Anschlusstreffer

Listiger Stindl, Kopfballriese Vestergaard

Werder steckt auch nach dem 8. Spieltag sieglos im Keller fest, Gladbach bleibt der Angstgegner: Die Borussia gewann am Sonntagabend im Weserstadion mit 2:0, feierte damit gegen Bremen ihren vierten Sieg in Serie und springt auf Platz fünf. Der überzeugende VfL bestimmte das Spiel im ersten Durchgang über weite Strecken und legte zwei Tore vor, behielt bis auf Ausnahmen auch nach Wiederanpfiff stets die Kontrolle und verpasste einen höheren Erfolg.

Stindl überwindet Pavlenka
Die Gladbacher Führung: Lars Stindl gibt Jiri Pavlenka das Nachsehen.
© picture allianceZoomansicht

Bremens Coach Alexander Nouri tauschte im Vergleich zum torlosen Remis im Nordderby beim HSV dreimal Personal aus: Für Gebre Selassie, Garcia und Kainz standen die wiedergenesenen Sané und Junuzovic (erstmals von Beginn an in dieser Saison) sowie Augustinsson in der Startelf.

Mönchengladbachs Trainer Dieter Hecking brachte gegenüber dem 2:1-Sieg über Hannover 96 Zakaria für Youngster Cuisance.

Gladbach zeigte sich zu Beginn sehr aktiv, hatte gegen sehr früh attackierende Bremer viel Ballbesitz und fand im Aufbauspiel immer wieder Lösungen. Zwar gelang es der Borussia, sich durch das Mittelfeld zu kombinieren, gegen die gut organisierten Hausherren war aber spätestens vor dem Strafraum Schluss, weil die Nouri-Elf - die in der Abwehr mit einer Dreierkette agierte - die Räume gut verdichtete.

Bremens Konter wurden umgekehrt von der Hecking-Elf bereits im Keim erstickt, so dass sich vor den Toren lange nichts tat. Erst nach einem Standard gab es die erste Chance zu notieren: Sommer tauchte bei einem Delaney-Kopfball nach Junuzovic-Ecke rechtzeitig ab (21.). Auf der Gegenseite mündete Kramers Solo in die erste Gelegenheit der Fohlenelf, Raffael schoss nach dem Pass des Sechsers einen Meter am Winkel vorbei (24.).

Stindl leitet ein und vollendet

Wenig später nutzten die Gäste einen Konter zur Führung: Der lauffreudige Hazard drang nach Pass des umtriebigen Stindl halbrechts in den Sechzehner ein und scheiterte an Pavlenkas Fußabwehr. Stindl hetzte dem Abpraller hinterher, düpierte links im Strafraum Bauer mit einem feinen Trick und schlenzte aus spitzem Winkel ins lange Eck (27.).

Vestergaard legt nach

Bremens Antwort blieb aus. Delaney schoss in die dritte Etage (31.), wenig später stand es 2:0 für Gladbach: Pavlenka lenkte Ginters Kopfball noch zur Ecke, die aber hatte Folgen, denn Vestergaard hatte klar die Lufthoheit und nickte Wendts Hereingabe ins rechte Eck ein (34.).

Bargfrede rief fast vom Anspiel weg Sommer ein zweites Mal auf den Plan (35.), ehe die ballsichere Borussia fast bis zum Pausenpfiff das Heft in der Hand hielt. Kurz vor dem Kabinengang hätte Delaney für Werder zum Mutmacher werden können, doch der Däne schoss aus sechs Metern über den Balken (44.).

Nouri wechselte mit Wiederanpfiff offensiv - Kainz und Hajrovic für Bargfrede und Velijkovic - und stellte auf Viererabwehrkette um. Doch während Bremen noch mit Anpassungsproblemen zu kämpfen hatte, machte sich die Borussia bereit zum vorentscheidenden Schlag, den Hazard (49.) und wenig später Wendt (53.) verpassten.

Junuzovic nähert sich an

Erst nach zehn Minuten wachte der SVW auf. Vestergaard fälschte einen Kainz-Schuss zur Ecke ab (56.), bei Junuzovics Schlenzer fehlte nicht viel zum 1:2 (62.). Aber auch auf der Gegenseite kam Hazard einem Torerfolg sehr nahe, scheiterte nach einem Konter an Pavlenkas famoser Reaktion (67.).

Hazards Chance beendete eine gute Phase der Hanseaten, die ab da meist der Gladbacher Ballzirkulation hinterherhechelten. Die Hecking-Elf tat nicht mehr als nötig, um den Gegner in Schach zu halten. Der Sieg geriet nicht mehr in Gefahr und hätte höher ausfallen können, wäre Stindl per Kopf nicht am Pfosten gescheitert (84.). So blieb es beim 2:0, das die Borussia auf Platz fünf klettern lässt und Bremen im Keller knebelt.

Tabellenrechner 1.Bundesliga

Wie geht es weiter? Während Gladbach bereits am Samstagnachmittag zum Derby gegen Leverkusen ran muss (15.30 Uhr), gastiert Werder Bremen am Sonntag (13.30 Uhr) beim 1. FC Köln.

1. Bundesliga, 2017/18, 8. Spieltag
Werder Bremen - Bor. Mönchengladbach 0:2
Werder Bremen - Bor. Mönchengladbach 0:2
Zuschauer Kruse

Nach seinem Schlüsselbeinbruch hat Max Kruse wieder gut lachen und schaut die Partie gegen Gladbach entspannt von außen an.
© picture alliance

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Pavlenka (2) - 
Veljkovic (5)    
L. Sané (3,5) , 
Moisander (4) - 
Ro. Bauer (5) , 
Bargfrede (5)    
Augustinsson (4)    
Delaney (5) , 
Junuzovic (4,5)    
Bartels (5) , 
Belfodil (5,5)

Einwechslungen:
46. Kainz (4) für Bargfrede
46. Hajrovic (3,5)     für Veljkovic
80. J. Eggestein für Augustinsson

Trainer:
Nouri
Bor. Mönchengladbach
Aufstellung:
Sommer (3) - 
Elvedi (3) , 
Ginter (3) , 
Vestergaard (2)    
Wendt (2,5) - 
Zakaria (2,5) , 
Kramer (3) - 
Hazard (2,5)    
F. Johnson (4)    
Stindl (1,5)        
Raffael (3)    

Einwechslungen:
74. Traoré für F. Johnson
83. Cuisance für Raffael
89. Grifo für Hazard

Trainer:
Hecking

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Stindl (27., Rechtsschuss, Hazard)
0:2
Vestergaard (34., Kopfball, Wendt)
Gelbe Karten
Bremen:
Hajrovic
(2. Gelbe Karte)
Gladbach:
-

Spieldaten

Werder Bremen       Bor. Mönchengladbach
Tore 0 : 2 Tore
 
Torschüsse 19 : 16 Torschüsse
 
gespielte Pässe 451 : 568 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 358 : 477 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 93 : 91 Fehlpässe
 
Passquote 79% : 84% Passquote
 
Ballbesitz 45% : 55% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 47% : 53% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 11 : 10 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 10 : 10 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 1 Abseits
 
Ecken 5 : 5 Ecken
 
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4.
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Spielinfo

Anstoß:
15.10.2017 18:00 Uhr
Zuschauer:
42100 (ausverkauft)
Spielnote:  3
45 Minuten imponierten die Gäste aus Mönchengladbach, allerdings gegen einen lange hoffnungslos unterlegenen Gegner.
Chancenverhältnis:
4:9
Eckenverhältnis:
5:5
Schiedsrichter:
Markus Schmidt (Stuttgart)   Note 2
nur mit kleineren Fehlern, hätte Bargfrede für dessen Foul gegen Hazard (30.) Gelb zeigen können, insgesamt aber immer Herr der Lage.
Spieler des Spiels:
Lars Stindl
Er war der Dreh- und Angelpunkt in der Gladbacher Offensive; Lars Stindl war überall zu finden, nicht nur wegen seines Tores der entscheidende Faktor.

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