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22.05.2019, 18:02

Verträge über die für Lizenz nötigen Kredite unterzeichnet

FCK: Becca-Einstieg fix

Die Zusammenarbeit zwischen dem FCK und dem Luxemburger Flavio Becca ist beschlossen. Der Vertrag über ein Darlehen in Höhe von 2,6 Millionen Euro, welches noch in diesem Sommer in Eigenkapital umgewandelt werden soll, wurde unterzeichnet. Da auch die Verträge mit weiteren Kreditgebern unterschrieben sind, dürfte einer Lizenzerteilung für die kommende Drittliga-Saison rein finanziell gesehen nichts im Wege stehen.

Flavio Becca
Steigt beim 1. FC Kaiserslautern ein: Flavio Becca.
© picture allianceZoomansicht

"Alle Verträge sind unterschrieben", sagte Finanz-Geschäftsführer Michael Klatt dem kicker am Mittwoch über die für die Lizenz nötigen Kredite. Neben dem Darlehen Beccas waren bereits Kreditverträge mit dem Finanzpartner Quattrex und dem Vermarkter Lagadere schriftlich fixiert worden. Nach kicker-Informationen fließen von Quattrex 2,5 Millionen Euro, die zu 7,5 Prozent verzinst sind und eine erfolgsabhängige Beteiligung an den Fernsehgeldeinnahmen beinhalten. Damit steigen die insgesamt vom Stuttgarter Finanzdienstleister an den FCK vergebenen Darlehen auf 8,5 Millionen Euro an.

Ob das von vom Vermarkter Lagadere bereitgestellte Geld in Höhe von rund einer Million Euro überhaupt abgerufen wird, ist jedoch noch unklar. Denn im Gegenzug für den Kredit müssten die Pfälzer zukünftig einen deutlich höheren Prozentsatz für vermittelte Umsätze an den Vermarkter abtreten. "Wenn wir zu dem Zeitpunkt, an dem wir die Mittel tatsächlich brauchen, eine bessere Option haben, werden wir diese wahrnehmen", erklärte Klatt. Für diesen Fall würde ausschließlich eine geringe Bereitstellungsgebühr anfallen.

Zunächst ist Becca nur ein Kreditgeber

Beim Vertrag mit Becca handelt es sich laut Klatt um ein Darlehen mit Investorenabrede. Somit sei gewährleistet, dass der Kredit in Eigenkapital umgewandelt werden kann. Das soll noch in diesem Sommer geschehen. Bis dahin gilt aber zunächst ein Zinssatz in Höhe von fünf Prozent - wie zuletzt auch bei der neuen Fan-Anleihe und dem onlinebasierten Crowdlending. Nach der anvisierten Umwandlung spielt dieser keine Rolle mehr. Die Frage, wie viele Anteile Becca für die 2,6 Millionen Euro an der Kapitalgesellschaft erhält, muss noch erörtert werden. "Dieses Thema gehen wir an, sobald die Lizenzerteilung geklärt ist", erläuterte Klatt. Den von den Pfälzern anvisierten Vereinswert von 120 Millionen Euro, der auch von Experten der Branche als deutlich zu hoch eingeschätzt wird, akzeptiert Becca nicht.

Zunächst ist Becca also nur ein Kreditgeber. Erst durch die Umwandlung wird er zu dem Investor, von dem sich der FCK in den kommenden fünf Jahren 25 Millionen Euro erhofft. Dieses Investment ist in dem Vertragswerk beider Parteien bereits schriftlich fixiert, rechtlich jedoch noch nicht bindend.

Seit Anfang der Woche wird der Fritz-Walter-Klub von Wirtschaftsprüfern des Unternehmens KPMG bei der finalen Ausarbeitung der Lizenzunterlagen unterstützt. Bis spätestens 28. Mai müssen die erforderlichen Nachweise und Dokumente zur Erfüllung der Auflagen und Bedingungen beim DFB eingegangen sein. Mit einer offiziellen Bestätigung der Lizenzerteilung ist nicht vor Mitte Juni zu rechnen.

Seit Mittwoch klar ist derweil, dass nach dem Rücktritt von Michael Littig, Beiratsmitglied und Aufsichtsratsvorsitzender des e.V., Bruno Otter in beide Gremien einzieht. Dieser stand auf dem ersten Platz der Nachrückerliste.

Hainault fehlt wohl im Verbandspokalfinale

Sportlich geht es am Samstag (16.15 Uhr) mit dem Verbandspokalfinale gegen Regionalligist Wormatia Worms weiter. Ein Sieg und die damit verbundene Teilnahme am DFB-Pokal ist sportlich und finanziell fest eingeplant. "Auch wenn wir der Favorit sind, müssen wir mit Bedacht an die Sache rangehen. Worms ist eine Profimannschaft", mahnte Trainer Sascha Hildmann, der wohl auf André Hainault verzichten muss. Wegen muskulärer Probleme unterzieht sich der Innenverteidiger einer MRT-Untersuchung.

Zum Saisonabschluss wartet dann noch das finanziell lukrative Duell mit dem FC Bayern München. Rund 500.000 Euro dürfte das Freundschaftsspiel gegen den Rekordmeister am Montagabend (18.30 Uhr) einbringen. Schon jetzt konnte der FCK mehr als 45.000 Tickets absetzen. Da ein Block des Stadions aufgrund schon länger geplanter Arbeiten gesperrt ist, beträgt die Kapazität beim Spiel gegen den Rekordmeister 48.500 Zuschauer (Regulär: 49.850). Somit könnte das Fritz-Walter-Stadion erstmals seit dem letzten Spieltag in der Saison 2014/2015, als es gegen den FC Ingolstadt noch um den Bundesliga-Aufstieg ging, wieder ausverkauft sein.

Moritz Kreilinger

 

kicker

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