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11.05.2019, 19:01

Jena: Zwei Ausfälle gegen München

Wolfram: "Drei Punkte und ab ins Paradies"

In Jena lebt nach dem 1:0-Erfolg in Meppen die Hoffnung auf den Klassenerhalt. Schließlich haben die Thüringer ihr Schicksal am letzten Spieltag gegen 1860 München selbst in der Hand und mit fünf Siegen aus den letzten sechs Partien ordentlich Kampfgeist bewiesen.

Jenas Mannschaft feiert den Sieg
Jenas Mannschaft feiert nach dem Abpfiff den Sieg über den SV Meppen gemeinsam mit den Fans.
© imago imagesZoomansicht

Wie groß die Anspannung bei den Verantwortlichen von Carl Zeiss war, zeigte sich nach Abpfiff, als sich FCC-Coach Lukas Kwasniok im Siegesjubel nach Aussagen am Mikrofon von Magentasport seinen "Zinken" am Kopf seines Co-Trainers gestoßen hatte. "Ob ich eine gebrochene Nase habe, oder nicht, ist völlig egal, wir haben hier drei Punkte geholt, müssen nächste Woche noch einmal liefern, da haben wir auch wieder Bock drauf", fasste der angeschlagene Coach zusammen. Torschütze Maximilian Wolfram hatte unterdessen auf mehr Schützenhilfe der Ligakonkurrenz gehofft: "Dass Großaspach jetzt ein Torfestival veranstaltet (5:2 gegen den FSV Zwickau, d. Red.), hätte ich persönlich nicht gedacht. Im Endeffekt ist es scheißegal, wir haben es in der eigenen Hand und das ist großartig."

Jena kämpft tugendhaft

Mit dem Auftritt im Emsland waren sowohl Wolfram als auch sein Trainer zufrieden. "In der Situation, in der wir stecken, ist es schwierig, den Gegner 90 Minuten an die Wand zu spielen", fasste Wolfram zusammen. Und auch Kwasniok merkte an, man habe die Tugenden aus dem Unterhaching-Spiel gezeigt und die Box mit allem was man habe verteidigt: "Und das ist, denke ich, auch eine Qualität, die brauchst du im Abstiegskampf und die haben wir dann auch abgerufen."

Sprachlos macht den Coach der Thüringer allerdings die Tabellensituation: "Es ist eigentlich unfassbar, wie wir punkten und am Ende trotzdem nicht durch sind, weil die Liga so eng ist und du mit 43 Punkten einfach noch nicht durch bist", zeigte sich Kwasniok auch angesichts der fünf Siege aus sechs Spielen ratlos. " Das ist schon außergewöhnlich, macht die Liga aber natürlich auch sehr reizvoll."

Wolfram als "Unterschiedsspieler"

Den einzigen Torschützen des Tages adelte der Trainer für seinen Treffer: "Wolfram macht es natürlich dann auch eiskalt, noch einen Haken und schiebt ihn dann rein. Unterschiedsspieler!" Solche Unterschiedsspieler wird Jena auch am letzten Spieltag gegen 1860 München benötigen, denn die Thüringer treten gegen die Löwen mit Personalsorgen an: Mit Justin Schau und Manfred Starke sahen in Meppen gleich zwei Spieler die fünfte Gelbe Karte und fallen gesperrt aus. "Unterschiedsspieler" Wolfram haderte unterdessen mit den mangelnden herausgespielten Chancen, zeigte sich im Hinblick auf den letzten Spieltag aber kämpferisch: "Im Endeffekt: Scheiß drauf, 1:0 gewonnen, drei Punkte und ab ins Paradies!"

kon

 
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weitere Infos zu Kwasniok

Vorname:Lukas
Nachname:Kwasniok
Nation: Deutschland
Verein:Carl Zeiss Jena


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