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10.05.2019, 13:11

Halle vor Endspiel gegen Braunschweig

Ziegner und der Glaube an das Wunder

Drei Spieltage vor Saisonende darf ein Aufstiegsaspirant eigentlich keine Punkte mehr liegen lassen. Der Hallesche FC muss wegen der 1:2-Niederlage gegen Münster nun in zwei Wochen einen vier-Punkte-Vorsprung aufholen. Dass es dafür ein Wunder braucht, wissen alle Beteiligten. Doch das Handtuch schmeißen wollen sie nicht - und ziehen den allseits beliebten Champions-League-Vergleich.

Blickrichtung Saisonfinale: Halle-Trainer Torsten Ziegner glaubt noch an den Aufstieg.
Blickrichtung Saisonfinale: Halle-Trainer Torsten Ziegner glaubt noch an den Aufstieg.
© imago imagesZoomansicht

Gegenüber der Halbfinals der Königsklasse ist Trainer Torsten Ziegner jedoch ein bedeutender Unterschied bewusst: "Im Gegensatz zu uns konnten beide Teams aus eigener Kraft ins Finale einziehen", erklärte er auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen Braunschweig und ergänzte: "Wir können nur versuchen, beide Spiele zu gewinnen." Und selbst dann ist der Drittligist darauf angewiesen, dass Konkurrent Wehen Wiesbaden strauchelt.

Denn: Ein Erfolgserlebnis der Hessen im Spiel gegen Meister Osnabrück würde alle Aufstiegs-Träume begraben. Und auch eine eigene Niederlage würde bereits das Aus bedeuten. Doch genau an dieser Stelle wollte der Coach wieder auf die Champions League zurückkommen. "Den Glauben daran, dass man Unmögliches schaffen kann", nimmt er aus den Wundern von Anfield und Amsterdam mit.

Endspiel gegen Braunschweig - eine "Riesen-Saison"

Als vielleicht entscheidender Gegner wartet am Samstag (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) Eintracht Braunschweig. Die Niedersachsen kämpfen noch um den Klassenerhalt, sind dank einer überragenden Rückrunde (Platz drei in der Rückrundentabelle) aber schon fast gerettet. Wie ein Abstiegskandidat wird sich Braunschweig also nicht präsentieren, dies ist auch Ziegner klar: "Es werden zwei Mannschaften auf Augenhöhe agieren." Personell kann der Trainer wieder auf Moritz Heyer zurückgreifen, der seine Gelbsperre abgesessen hat. Matthias Fetsch (Meniskusverletzung) muss weiterhin passen, und auch Jan Washausen (Wadenverletzung) wird wohl ausfallen.

Unterdessen würde sich die Enttäuschung jedoch im Rahmen halten, sollte die 2. Bundesliga nur Wunschdenken bleiben. Halle hat in jedem Fall eine "Riesen-Saison" hinter sich, wie Toni Lindenhahn bestätigte. "Ich hätte vor der Saison nicht zu träumen gewagt, dass es so gut läuft", sagte er im Interview mit der "Mitteldeutschen Zeitung". Als sicherer vierter Platz, ist der HFC außerdem für den DFB-Pokal qualifiziert. Dass die Erwartungshaltung für die kommende Spielzeit steigen wird, weiß der Mittelfeldmann: Das haben wir uns erarbeitet". Er fügt hinzu: "Es wird schwierig, so eine Saison zu bestätigen."

kon

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