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16.04.2019, 13:32

Köln: Torschütze spricht Klartext zum Leistungsabfall

Drexler: "So funktioniert es jedenfalls nicht"

Geschäftsführer Armin Veh gab die Parole für den Rest der Saison aus: "Wenn man fünf Spieltage vor Schluss sieben und zehn Punkte Vorsprung hat, dann sollte man es über die Runden bringen. Sonst hat man es auch nicht verdient." Dass die Kölner es verdient haben, belegten sie in der ersten Halbzeit der Partie gegen den Hamburger SV. Mit welchen Schwierigkeiten sie kämpfen auf dem Weg zurück in die Bundesliga, zeigte dann die zweite Hälfte.

Dominick Drexler
Voller Einsatz vor der Pause: Dominick Drexler erzielte den Führungstreffer gegen den HSV.
© imagoZoomansicht

Vehs Auftrag an die Mannschaft war dementsprechend deutlich formuliert: "Gut erholen und dann in Dresden möglichst 90 Minuten ordentlich Fußball spielen."

Der rapide Leistungsabfall der Kölner nach dem Wechsel hinterließ Ratlosigkeit. Rafael Czichos und Trainer Markus Anfang warfen zwar das Argument der gestiegenen Belastung wegen der englischen Woche in die Diskussion. Doch kann ein Spiel wie das in Duisburg nach fünf Tagen immer noch diese Nachwirkungen zeitigen? Zumal dort ein ähnliches Phänomen aufgetreten war: Nach Führung verlor der FC völlig den Faden, vergab eine 4:2-Vorsprung, gegen den HSV kassierte man nun erneut den späten Ausgleich: "Ein Tor wie ein Messerstich", schimpfte der enttäuschte Dominick Drexler.

Als einziger Kölner sprach der Torschütze Klartext, weigerte sich, den Mantel der Barmherzigkeit über die Leistung ab der 46. Minute zu legen: "Wenn wir ohne Pause gespielt hätten, dann hätten wir die Hamburger aufgefressen", beklagte er die "Magie der Halbzeit". Und: "So haben wir irgendwann zu tief gestanden. Sehr ärgerlich, wenn wir zum wiederholten Male ein spätes Gegentor kassieren. Da müssen wir uns alle hinterfragen, so funktioniert es jedenfalls nicht." Die auffällige Passivität beklagte auch Markus Anfang: "Wir haben nicht mehr aktiv nach vorne verteidigt", kritisierte er, zu wenig Druck habe man ausgeübt, zu wenig Balleroberungen erreicht, zu wenig miteinander von hinten nach vorne verteidigt. Die Analyse sollte schleunigst Ergebnisse bringen, ob es ein Problem des Kopfes ist oder eines der Beine.

Anfang: "Wollen wir jetzt alles schlecht reden?"

Grundsätzlich aber stehen aus den vergangenen acht Spielen auch sechs Siege und zwei Unentschieden, insgesamt eine komfortable Tabellensituation und Anfangs Frage ist durchaus berechtigt: "Wollen wir jetzt alles schlecht reden?" Die Reaktion der Fans direkt nach dem Spiel hatte den einen oder anderen Spieler durchaus irritiert, Anfang sagte am Dienstagmorgen: "Wenn du führst und kurz vor Schluss den Ausgleich kassierst, dann ist die Enttäuschung verständlich." Aber er warb auch um Verständnis: "Man darf die Gesamtsituation nicht vergessen und da stehen wir eben fünf Spiele vor Schluss zehn Punkte vor Platz drei und sieben vor Platz zwei" Er rechnet vor: "Wir haben einen Punkteschnitt von über zwei Zählern pro Spiel, eine Tordifferenz von plus 39 und 74 Treffer erzielt. Da kann sich keiner großartig beschweren."

Für die Partie in Dresden könnte Christian Clemens wieder ins Team zurückkehren. Der Rechtsaußen musste am Montag nach 43 Minuten passen, der Oberschenkel hatte zugemacht. Am Dienstag gab es eine leichte Entwarnung: "Es ist nichts gerissen", berichtete Anfang, möglicherweise reicht es bis zum Sonntag.

Frank Lußem

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