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FC St. Pauli

FC St. Pauli

3
:
1

Halbzeitstand
1:0
SV Sandhausen

SV Sandhausen


FC ST. PAULI
SV SANDHAUSEN
15.
30.
45.




60.
75.
90.











Sandhausen belohnt sich am Millerntor nicht

Veerman genial, Allagui cool - St. Pauli im späten Glück

Der FC St. Pauli ist mit einem glücklichen 3:1-Sieg gegen den SV Sandhausen auf Platz fünf gesprungen - der entscheidende Moment gehörte Markus Kauczinskis Jokern.

St. Pauli jubelt über die Führung gegen Sandhausen
Gute Laune nach dem Führungstor: Torschütze Dimitrios Diamantakos (r.) lässt sich feiern.
© picture allianceZoomansicht

Der St.-Pauli-Coach hatte nach dem 0:0 im Derby beim HSV nur einen Personalwechsel vorgenommen: Miyaichi verdrängte den inzwischen seit einem Jahr in der 2. Liga torlosen Cenk Sahin auf die Bank.

Mit drei Startelfänderungen reagierte Sandhausens Trainer Kenan Kocak auf die 0:1-Heimniederlage gegen Magdeburg: Klingmann, Paqarada (nach Knieproblemen) und Förster (nach Adduktorenproblemen) ersetzten Gislason (muskuläre Probleme), Rossipal und Gouaida.

Es waren die Hausherren, die sich mit einer engagierten - und sehr rechtslastigen - Anfangsphase die Führung verdienten: Knoll war noch mit einer schwierigen Direktabnahme an Lomb gescheitert (9.); als der aufgerückte Dudziak jedoch einen Durchsteckpass von Buchtmann klasse mitnahm und im Fünfmeterraum querlegte, war der SVS-Keeper geschlagen: Diamantakos lenkte den Ball zu seinem zweiten Saisontor über die Linie (17.).

Die Sandhäuser, für die Linsmayer zwei Minuten zuvor nach einem verunglückten Himmelmann-Kopfball ihrerseits das 1:0 überhastet vergeben hatte, waren um eine Antwort bemüht, wussten mit dem vielen Ballbesitz jedoch abgesehen von einer Kopfballgelegenheit für Schleusener (38.) kaum etwas anzufangen. Weil auch St. Pauli seine Angriffsbemühungen nach dem 1:0 nahezu eingestellt hatte und Schiedsrichter Robert Kempter bei Buballas Zweikampf mit Schleusener auf einen möglichen Elfmeterpfiff verzichtete (45.), ging es torlos in die Pause.

Mit der Einwechslung von Müller für Verlaat stellte Kocak zum zweiten Durchgang auf eine Viererkette um, und prompt fanden seine nun mutigeren Profis Wege für mehr Torgefahr. Förster nach einer Freistoßflanke und zweimal Schleusener vergaben binnen knapp zwei Minuten drei gute Ausgleichschancen noch - zweimal stand Himmelmann im Weg, einmal fehlte ein halber Meter (57.). Dann aber "wischte" der 17 Minuten zuvor eingewechselte Behrens eine Freistoßhereingabe von Müller per Kopf zum hochverdienten 1:1 ins Eck (73.) und hätte schon Sekunden nach dem Wiederanpfiff freistehend den Doppelpack schnüren können, wenn er nur den Ball besser getroffen hätte (74.).

Sandhausen wollte gegen verunsicherte Gastgeber jetzt den Auswärtssieg, bot dadurch aber gefährliche Räume an - und wurde bestraft: Joker Veerman scheiterte im Eins-gegen-Eins noch an Lomb (78.), vollendete in der 90. Minute jedoch genial einen Doppelpass mit dem erst zwei Minuten zuvor eingewechselten Allagui, der souverän zum ebenso glücklichen wie umjubelten 2:1 einschoss. Buchtmann legte bei einem Konter in der Nachspielzeit sogar noch den 3:1-Endstand nach (90.+4.).

Für St. Pauli, jetzt Tabellenfünfter, geht es nach der Länderspielpause mit einem Montagabendspiel in Duisburg weiter (22. Oktober, 20.30 Uhr). Sandhausen spielt nach dem nächsten Rückschlag schon am Freitag, 19. Oktober (18.30 Uhr), vor eigener Kulisse gegen Ingolstadt.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC St. Pauli
Aufstellung:
Himmelmann (3,5) - 
Dudziak (3)    
Ziereis (3,5) , 
Avevor (2,5) , 
Buballa (4) - 
Flum (4,5)        
Knoll (4) - 
Miyaichi (4)        
Buchtmann (3)    
Möller Daehli (4,5) - 
Diamantakos (3,5)        

Einwechslungen:
72. Veerman für Diamantakos
76. Neudecker für Miyaichi
87. Allagui     für Flum

Trainer:
Kauczinski
SV Sandhausen
Aufstellung:
Lomb (3,5) - 
Kister (4)    
Karl (3) , 
Verlaat (5,5)        
Klingmann (3) , 
Paqarada (4) - 
Kulovits (4)        
Linsmayer (4) - 
P. Förster (3,5)    
Wooten (5)    

Einwechslungen:
46. F. Müller (3) für Verlaat
56. K. Behrens (3)     für Wooten
68. Vollmann für Kulovits

Trainer:
Kocak

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Diamantakos (17., Linksschuss, Dudziak)
1:1
K. Behrens (73., Kopfball, F. Müller)
2:1
Allagui (90., Rechtsschuss, Veerman)
3:1
Buchtmann (90. + 4, Linksschuss, Neudecker)
Gelbe Karten
St. Pauli:
Miyaichi
(1. Gelbe Karte)
,
Dudziak
(1.)
Sandhausen:
Kister
(3. Gelbe Karte)
,
Verlaat
(1.)
,
P. Förster
(2.)

Spieldaten

FC St. Pauli       SV Sandhausen
Tore 3 : 1 Tore
 
Torschüsse 10 : 14 Torschüsse
 
gespielte Pässe 352 : 582 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 235 : 455 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 117 : 127 Fehlpässe
 
Passquote 67% : 78% Passquote
 
Ballbesitz 38% : 62% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 43% : 57% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 14 : 14 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 14 : 14 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 3 Abseits
 
Ecken 0 : 1 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
07.10.2018 13:30 Uhr
Zuschauer:
29546
Spielnote:  4,5
ein Spiel voller Unzulänglichkeiten auf mäßigem Niveau. Nach dem Führungstor zog sich St. Pauli unerklärlicherweise zurück. Sandhausen steigerte sich in der zweiten Hälfte, aber am Ende behielten die Gastgeber glücklich die Oberhand.
Chancenverhältnis:
10:8
Eckenverhältnis:
0:1
Schiedsrichter:
Robert Kempter (Stockach)   Note 4
war wenig gefordert. Der Referee lag in einer fairen Partie bei einigen Entscheidungen daneben.
Spieler des Spiels:
Christopher Avevor
eroberte den Ball vor dem 2:1 (90.). Der Innenverteidiger gab St. Pauli in Sandhausens Druckphase die nötige Sicherheit.

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