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Hamburger SV

Hamburger SV

3
:
2

Halbzeitstand
0:0
1. FC Heidenheim

1. FC Heidenheim


HAMBURGER SV
1. FC HEIDENHEIM
15.
30.
45.


60.
75.
90.












Hamburg feiert den dritten Sieg in Folge

Hattrick in acht Minuten: Lasogga schießt HSV zum Sieg

Dank eines lupenreinen Hattricks von Pierre-Michel Lasogga hat der Hamburger SV sein drittes Zweitligaspiel in Folge gewonnen. Im Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim tat sich der Bundesliga-Absteiger lange schwer und geriet sogar in Rückstand, ehe der erst zur Pause eingewechselte Lasogga die Partie mit drei Toren innerhalb von acht Minuten drehte.

Pierre-Michel Lasogga
Mann des Tages: Pierre-Michel Lasogga (Mitte) durfte sich von seinen Mitspielern für drei Tore bejubeln lassen.
© imagoZoomansicht

Hamburgs Trainer Christian Titz verhalf im Vergleich zum 3:0-Heimsieg gegen Arminia Bielefeld vor drei Wochen gleich zwei Neuzugängen zu ihrem Zweitligadebüt: Im Sturmzentrum kam der Südkoreaner Hwang, der erst am Mittwoch zur Mannschaft gestoßen war, direkt zum Zug und ersetzte Lasogga (Bank), in der Innenverteidigung spielte Lacroix anstelle von Bates (Bank). Außerdem begannen Janjicic und Steinmann für den verletzten Holtby sowie den kurzfristig erkrankten Ito.

Heidenheims Trainer Frank Schmidt brachte nach der 0:1-Niederlage gegen den SV Darmstadt vor der Länderspielpause erstmals in dieser Saison den zuvor verletzten Beermann in der Innenverteidigung. Außerdem rückten Strauß und Dorsch neu in die Elf, Steurer, Busch und Glatzel saßen dafür nur auf der Bank.

Heidenheimer Abwehrbollwerk - HSV tut sich schwer

Wie die Änderungen bereits vermuten ließen, agierte Schmidts Team sehr defensiv und setzte auf eine kompakte Defensive. Dieses Vorhaben funktionierte in der Anfangsphase sehr gut: Die Schwaben ließen zunächst kaum etwas zu und setzten vereinzelt zu gefährlichen Kontern an. Auch die erste Möglichkeit der Partie gehörte dem FCH: Pollersbeck parierte einen abgefälschten Dovedan-Schuss (10.).

Der HSV übernahm zwar zunehmend die Kontrolle über das Spielgeschehen, tat sich aber schwer, gegen das Heidenheimer Abwehrbollwerk ins Kombinationsspiel zu kommen. Ein satter Distanzschuss von Narey (22.) und ein abgefälschter Versuch von Hwang (26.) blieben zunächst die einzigen Möglichkeiten für die Hanseaten. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff kam die Titz-Elf zu ihrer ersten guten Chance - erneut durch Neuzugang Hwang. Den Drehschuss des Südkoreaners aus fünf Metern konnte Heidenheims Schlussmann Müller aber mit dem Fuß parieren (45.).

Schmidt bringt clevere Heidenheimer in Führung

Titz reagierte zur Pause auf die Ausrichtung des FCH und brachte Lasogga und Moritz für van Drongelen und Janjicic. Trotz der offensiven Wechsel gehörte die erste Möglichkeit des zweiten Durchgangs den Heidenheimern: Dovedan konnte nach einem Pass von Schnatterer alleine auf Pollersbeck zulaufen, ließ sich aber zu viel Zeit und wurde vom heransprintenden Sakai im letzten Moment noch gebremst (52.).

Das Bild aus dem ersten Durchgang blieb indes bestehen: Der HSV suchte nach der Lücke im kompakten Abwehrverbund des FCH, der seinerseits aber die besseren Chancen zu verzeichnen hatte. Douglas Santos fälschte einen gefährlichen Abschluss des eingewechselten Schmidt zur Ecke ab - doch die führte dann zum Heidenheimer Führungstreffer: Pollersbeck parierte zunächst noch glänzend gegen einen Mainka-Kopfball, doch Lacroix legte die Kugel beim Klärungsversuch vor die Füße von Schmidt, der das Spielgerät humorlos unter die Latte hämmerte (64.).

Drei Tore in neun Minuten: Lasogga dreht die Partie

Gegen weiterhin ungefährliche Hamburger hatte der FCH bei einem weiteren Konter sogar die Möglichkeit auf das 0:2, doch Andrich setzte die Kugel freistehend vor Pollersbeck über das Tor (69.). So aber begann die Lasogga-Show: Der eingewechselte HSV-Stürmer hatte zunächst Glück, dass eine Flanke von Douglas Santos vom Innenpfosten auf seine Brust und von dort hinter die Linie prallte (75.), dann veredelte er eine starke Vorarbeit des ebenfalls eingewechselten Arp zum 2:1 (81.) und legte nur wenige Momente später wiederum per Kopf im Anschluss an eine Ecke sein drittes Tor innerhalb von acht Minuten nach (83.).

Doch der FCH gab noch nicht auf: Pollersbeck parierte einen Schmidt-Schuss (84.), dann verkürzte Joker Glatzel auf 2:3 (89.). So war es letztlich noch einmal der HSV, der mit allen Mann das eigene Tor verteidigte - allerdings mit Erfolg. Heidenheim kam in der Nachspielzeit zu keiner weiteren Torchance mehr, der HSV feierte den dritten Sieg in Folge.

Hamburg bestreitet am Dienstagabend (18.30 Uhr) das Nachholspiel in Dresden. Danach empfängt der Absteiger Regensburg am Sonntag (13.30 Uhr).

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Pollersbeck (3) - 
G. Sakai (2,5) , 
Lacroix (4,5) , 
van Drongelen (4)    
Steinmann (4,5)        
Janjicic (5)        
Mangala (4) , 
Hunt (3,5)    
Narey (4,5) , 

Einwechslungen:
46. Moritz (2,5) für van Drongelen
46. Lasogga (1)             für Janjicic
78. Arp für Steinmann

Trainer:
Titz
1. FC Heidenheim
Aufstellung:
Ke. Müller (2,5) - 
Strauß (3,5) , 
P. Mainka (3,5) , 
Beermann (5) , 
Theuerkauf (3,5) - 
M. Thiel (4)    
Griesbeck (3,5) , 
Dorsch (3,5)        
Schnatterer (4)    
Andrich (4)    

Einwechslungen:
61. Pat. Schmidt (2)     für Dorsch
81. Lankford für M. Thiel
83. Glatzel     für Andrich

Trainer:
Schmidt

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Pat. Schmidt (64., Rechtsschuss)
1:1
Lasogga (74., Brust, Douglas Santos)
2:1
Lasogga (80., Kopfball, Arp)
3:1
Lasogga (83., Kopfball, Lacroix)
3:2
Glatzel (89., Rechtsschuss, Schnatterer)
Gelbe Karten
HSV:
Janjicic
(2. Gelbe Karte)
,
Steinmann
(2.)
Heidenheim:
Dorsch
(3. Gelbe Karte)

Spieldaten

Hamburger SV       1. FC Heidenheim
Tore 3 : 2 Tore
 
Torschüsse 19 : 12 Torschüsse
 
gespielte Pässe 681 : 266 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 578 : 163 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 103 : 103 Fehlpässe
 
Passquote 85% : 61% Passquote
 
Ballbesitz 71% : 29% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 53% : 47% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 9 : 12 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 12 : 9 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 2 Abseits
 
Ecken 4 : 7 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
15.09.2018 13:00 Uhr
Zuschauer:
45379
Spielnote:  3
ene Stunde lang wenig Unterhaltung und kaum Höhepunkte, dann nahm die Partie Fahrt auf und war spannend bis zum Schluss.
Chancenverhältnis:
6:8
Eckenverhältnis:
4:7
Schiedsrichter:
Harm Osmers (Hannover)   Note 2,5
nur kleinere Fehler in der Bewertung von Zweikämpfen, hatte die Partie insgesamt gut im Griff.
Spieler des Spiels:
Pierre-Michel Lasogga
vollstreckte dreimal aus Mittelstürmer-Position und machte den Unterschied aus.

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