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SC Paderborn 07

SC Paderborn 07

4
:
0

Halbzeitstand
2:0
MSV Duisburg

MSV Duisburg


SC PADERBORN 07
MSV DUISBURG
15.
30.
45.


60.
75.
90.









MSV scheitert mehrfach am starken Schlussmann Zingerle

Antwi-Adjej bereitet Paderborns Sieg vor

Der SC Paderborn setzte gegen den MSV Duisburg ein weiteres Ausrufezeichen in die Richtung der Konkurrenten um die Aufstiegsränge. Die Ostwestfalen fegten die Zebras zwar mit 4:0 vom Platz, sie hatten aber in der einen oder anderen Situation auch ein bisschen Glück. Insgesamt ging der Dreier für die Elf von Steffen Baumgart in Ordnung, auch weil Antwi-Adjej sein Assistkonto gleich mit drei Vorlagen aufstockte.

Babacar Gueye
Abgezockt: Babacar Gueye stellt kurz vor dem Pausenpfiff auf 2:0 für die Hausherren.
© picture allianceZoomansicht

Paderborns Trainer Steffen Baumgart nahm gegenüber dem spät geglückten 1:1 in Sandhausen zwei Veränderungen vor: Tekpetey und Gueye ersetzten Gjasula und Pröger, die beide auf der Bank saßen.

Duisburgs Trainer Torsten Lieberknecht musste nach dem spektakulären 4:4 gegen Köln eine Planstelle neu vergeben: Defensivspezialist Fröde fiel mit einem Muskelfaserriss aus und wurde durch Engin vertreten. Wiegel übernahm den rechten Part in der Dreierkette, Engin rückte auf die rechte Außenbahn.

Die 22 Akteure trotzten von Beginn an den nasskalten Bedingungen in Paderborn und spielten erfrischend nach vorne. Paderborn tat dies über die schnellen sowie spielstarken Angreifer. Duisburg lauerte defensiv auf den hohen Ballgewinn und stellte den SCP früh im Aufbau. Dazu sah die MSV-Taktik schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff vor. So kamen Iljutcenko (11.) und Stoppelkamp (14.) zu ersten Gäste-Chancen, die jeweils von Zingerle entschärft wurden. Auf der Gegenseite hatte Wiedwald seine erste Prüfung gegen Gueye mit Bravour bestanden (12.).

Nach Klement-Kracher verzweifelt der MSV an Zingerle

So blieb es auch im weiteren Verlauf ein Spiel auf Augenhöhe, in welchem dann aber den Gästen ein entscheidender Fehler unterlief: Vasiliadis eroberte in der Nähe des gegnerischen Strafraums den Ball und leitete zu Klement weiter. Paderborns Linksfuß zögerte daraufhin nicht lange und drosch die Kugel aus halblinker Position unter die Latte (26.). MSV-Schlussmann Wiedwald machte dabei keine gute Figur.

Der MSV haderte bei weiterhin ungemütlichen Bedingungen nicht mit dem Rückstand und zeigte - wie schon beim Nachholspiel gegen Köln - eine tolle Moral. Einziger Makel: Die Chancenverwertung! Iljutcenko (32.), Stoppelkamp (35.), Oliveira Souza (39.) und abermals Stoppelkamp (30.) scheiterten reihenweise am bärenstarken SCP-Schlussmann Zingerle. Drei Minuten vor dem Pausenpfiff kam es dann für die Zebras noch bitterer: Gueye erhöhte nach Vorarbeit von Antwi-Adjej aus kürzester Distanz auf 2:0 für die Ostwestfalen (42.).

Ohne größere Eingewöhnungsphase starteten beide Klubs in den zweiten Durchgang, in dem schon 18 Sekunden nach Wiederbeginn Stoppelkamp aufs Tor köpfte. Doch auch Paderborn war gewillt, durch einen starken Auftakt in die zweite Hälfte schnell für klare Verhältnisse zu sorgen: Wiedwald verhinderte im ersten Duell gegen Tekpetey noch eine frühe Vorentscheidung (50.), war dann aber knapp zehn Minuten später chancenlos gegen den Ghanaer. Paderborns Angreifer vollendet nach einem beherzten Antritt Antwi-Adjejs von Strafraum zu Strafraum (59.).

Antwi-Adjej bereitet wieder vor

Damit war die Partie nach einer guten Stunde entschieden. Zwar steckte der MSV nach wie vor nicht auf und erspielte sich Möglichkeiten, unter anderem durch die eingewechselten Verhoek (71., 72.) und Nielsen (78.), das letzte Tor aber machten abermals die Hausherren: Vasiliadis netzte aus etwas mehr als 20 Metern präzise ins linke Eck ein (79.). Auch dieser Treffer wurde von Antwi-Adjej vorbereitet.

Durch das 4:0 verkürzten die Ostwestfalen den Rückstand auf den Aufstiegsrelegationsplatz, der MSV hingegen erlitt einen deutlichen Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt.

Paderborn gastiert am kommenden Spieltag am Samstag (13 Uhr) in Kiel. Duisburg empfängt zeitgleich Sandhausen.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Paderborn 07
Aufstellung:
Zingerle (2) - 
Dräger (3) , 
Schonlau (3) , 
Hünemeier (3,5)    
Collins (3,5) - 
Vasiliadis (2,5)        
Tekpetey (3)        
Klement (2,5)    
Antwi-Adjej (2) - 
Gueye (3)        
Michel (4)    

Einwechslungen:
64. Pröger für Tekpetey
70. Zolinski für Gueye
82. Ritter für Michel

Trainer:
Baumgart
MSV Duisburg
Aufstellung:
Wiedwald (3) - 
Wiegel (4,5) , 
Hajri (4)    
Nauber (4,5)    
Albutat (5) - 
Engin (4) , 
Wolze (4) - 
Schnellhardt (4,5) , 
Iljutcenko (5)    
Oliveira Souza (4,5)    

Einwechslungen:
68. Gyau für Iljutcenko
68. Verhoek für Hajri
74. Nielsen für Oliveira Souza

Trainer:
Lieberknecht

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Klement (26., Linksschuss, Vasiliadis)
2:0
Gueye (42., Linksschuss, Antwi-Adjej)
3:0
Tekpetey (59., Rechtsschuss, Antwi-Adjej)
4:0
Vasiliadis (79., Rechtsschuss, Antwi-Adjej)
Gelbe Karten
Paderborn:
Vasiliadis
(3. Gelbe Karte)
Duisburg:
-

Spieldaten

SC Paderborn 07       MSV Duisburg
Tore 4 : 0 Tore
 
Torschüsse 15 : 14 Torschüsse
 
gespielte Pässe 347 : 467 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 266 : 386 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 81 : 81 Fehlpässe
 
Passquote 77% : 83% Passquote
 
Ballbesitz 43% : 57% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 50% : 50% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 9 : 4 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 3 : 8 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 7 Abseits
 
Ecken 7 : 2 Ecken
 
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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
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Hamburger SV
29
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2.
Gikiewicz, Rafal
Gikiewicz, Rafal
1. FC Union Berlin
30
12x
 
3.
Riemann, Manuel
Riemann, Manuel
VfL Bochum
30
10x
 
4.
Schubert, Markus
Schubert, Markus
Dynamo Dresden
30
9x
 
5.
Himmelmann, Robin
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FC St. Pauli
28
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Spielinfo

Anstoß:
13.04.2019 13:00 Uhr
Zuschauer:
11111
Spielnote:  2,5
beide Teams boten einen offenen Schlagabtausch und erspielten sich viele Möglichkeiten. Paderborn war im Abschluss effektiver und gewann verdient, aber auch deutlich zu hoch.
Chancenverhältnis:
7:5
Eckenverhältnis:
7:2
Schiedsrichter:
Florian Badstübner (Windsbach)   Note 2
mit ebenso guter wie großzügiger Regelauslegung, allerdings stand Verhoek bei seinem nicht gegebenem Treffer (71.) knapp nicht im Abseits.
Spieler des Spiels:
Leopold Zingerle
ein sicherer Rückhalt, reagierte in der ersten Halbzeit gegen Iljutcenko (11. und 32.), Oliveira Souza (39.) und Stoppelkamp (40.) jeweils bravourös.

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