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SV Sandhausen

SV Sandhausen

4
:
0

Halbzeitstand
2:0
FC St. Pauli

FC St. Pauli


SV SANDHAUSEN
FC ST. PAULI
15.
30.
45.



60.
75.
90.









Sandhausen mit zweitem Dreier in Folge

Diekmeiers Sprint leitet St. Paulis nächste Klatsche ein

Nach dem 0:4 gegen den HSV gab es für St. Pauli am Samstag die nächste klare Niederlage: Auch in Sandhausen verloren die Kiezkicker deutlich mit 0:4. Der starke Diekmeier leitete den Erfolg seiner Mannschaft mit einem klasse Lauf ein. Anschließend präsentierten sich die Gastgeber einfach bissiger als die Hamburger und fuhren einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt ein.

Fingerzeig: Torschütze Andrew Wooten (Mitte) dreht jubelnd ab.
Fingerzeig: Torschütze Andrew Wooten (Mitte) dreht jubelnd ab.
© imagoZoomansicht

Sandhausens Coach Uwe Koschinat bot dieselbe Elf auf, die in der vergangenen Woche 1:0 in Magdeburg gewonnen hatte.

St. Paulis Trainer Markus Kauczinski nahm dagegen nach dem deutlichen 0:4 im Derby gegen den HSV gleich vier Wechsel vor: Zander, Dudziak, Möller Daehli und Lankford (Debüt nach seinem Winter-Wechsel aus Heidenheim) begannen für Kalla (Einblutung in der Wade), Neudecker, Allagui (beide nicht im Kader) und Miyaichi (Bank).

Die Gäste begannen mit viel Ballbesitz, die erste gefährliche Chance hatten allerdings die Hausherren: Linsmayer traf aus der Distanz zum vermeintlich frühen 1:0, aber Verlaat stand im Abseits, sprang über dem Ball und nahm St. Paulis Keeper Himmelmann die Sicht (- der Treffer zählte nicht 6.). Anschließend gab es viel Leerlauf, beiden Offensiven fiel nicht viel ein.

SVS-Doppelschlag durch Wooten und Förster

Das änderte sich in der letzten Viertelstunde vor der Pause. Nach einem Fehlpass von Dudziak prüfte Gislason Himmelmann (31.). Drei Minuten später dann der große Auftritt von Diekmeier: Der Außenverteidiger sprintete die ganze rechte Seite entlang, flankte perfekt in die Mitte auf Wooten, der sich gegen Zander durchsetzte und zum 1:0 einnickte (34.). Der SVS blieb nun dran, Linsmayer verzog (36.). Doch das zweite Tor der Hausherren fiel noch vor der Pause: Nach einer Ecke der Gäste setzte sich Gislason gegen Möller Daehli durch und schickte Förster, der mit Hilfe des rechten Innenpfostens vollendete (43.). Beinahe hätte Förster sogar nachgelegt, allerdings traf er nur das Außennetz (44.). Von den Hamburgern kam im ersten Durchgang offensiv fast gar nichts, es gab keine nennenswerte Torchance.

Schleusener trifft 20 Sekunden nach Wiederanpfiff

Im zweiten Durchgang mussten sich die Kiezkicker also immens steigern, doch genau das Gegenteil trat ein, denn nur 20 Sekunden nach Wiederanpfiff stand es 3:0. Diekmeier durfte frei flanken und fand den ebenso freien Schleusener, der per Kopf traf. St. Pauli brach nun auseinander: Buballas ganz schlechten Pass nahm Förster auf, marschierte links in den Strafraum und traf aus spitzem Winkel zum 4:0 (49.).

Reaktion von St.Pauli

Kauczinski reagierte und brachte Flum und Diamantakos für Dudziak und Meier (52.). Anschließend zeigten die Gäste eine Reaktion, die allerdings zu spät kam. Flums Abschluss lenkte SVS-Keeper Schuhen über die Latte (54.), und Diamantakos' Versuch, den Keeper zu tunneln, misslang (57.). Die Kauczinski-Elf machte nun mehr und hätte sich einen Treffer verdient gehabt. Zanders Schuss kratzte Gislason kurz vor der Linie weg (65.). Sandhausen ging es nach dem vierten Treffer ruhiger an und konzentrierte sich auf die Defensive. In der 78. Minute gab es nochmal eine Chance, der eingewechselte Behrens traf das Außennetz. Mehr passierte nicht und es blieb beim klaren 4:0.

Sandhausen holte damit den zweiten Sieg in Serie und kletterte auf Rang 15. Nach der Länderspielpause gastiert der SVS am Sonntag (13.30 Uhr), den 31. März, in Ingolstadt. St. Pauli, das nun die zweite klare Niederlage in Folge einstecken musste, empfängt bereits am Freitag (18.30 Uhr) Duisburg.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SV Sandhausen
Aufstellung:
Schuhen (2,5) - 
Diekmeier (2)    
Verlaat (3,5) , 
Zhirov (2,5) , 
Paqarada (3,5) - 
Linsmayer (3)    
Karl (2) - 
Gislason (2,5) , 
P. Förster (2)                
Schleusener (3)        
Wooten (2,5)    

Einwechslungen:
69. Zenga für Schleusener
75. K. Behrens für Linsmayer
87. F. Müller für P. Förster

Trainer:
Koschinat
FC St. Pauli
Aufstellung:
Himmelmann (4)    
Zander (5) , 
Avevor (4,5) , 
Hoogma (4,5) , 
Buballa (5) - 
Dudziak (5)    
Knoll (4,5) - 
Möller Daehli (4,5) , 
Buchtmann (4,5)    
Lankford (4,5)    
Meier (5)    

Einwechslungen:
51. Flum (4) für Dudziak
52. Diamantakos (4,5) für Meier
84. Miyaichi für Lankford

Trainer:
Kauczinski

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Wooten (34., Kopfball, Diekmeier)
2:0
P. Förster (43., Linksschuss, Gislason)
3:0
Schleusener (46., Kopfball, Diekmeier)
4:0
P. Förster (49., Linksschuss)
Gelbe Karten
Sandhausen:
P. Förster
(7. Gelbe Karte)
St. Pauli:
Buchtmann
(6. Gelbe Karte)

Spieldaten

SV Sandhausen       FC St. Pauli
Tore 4 : 0 Tore
 
Torschüsse 14 : 15 Torschüsse
 
gespielte Pässe 341 : 469 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 236 : 359 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 105 : 110 Fehlpässe
 
Passquote 69% : 77% Passquote
 
Ballbesitz 43% : 57% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 48% : 52% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 15 : 5 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 5 : 14 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 1 Abseits
 
Ecken 4 : 5 Ecken
 
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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
Pollersbeck, Julian
Hamburger SV
25
11x
 
2.
Gikiewicz, Rafal
Gikiewicz, Rafal
1. FC Union Berlin
26
11x
 
3.
Riemann, Manuel
Riemann, Manuel
VfL Bochum
26
8x
 
4.
Himmelmann, Robin
Himmelmann, Robin
FC St. Pauli
25
7x
 
Burchert, Sascha
Burchert, Sascha
SpVgg Greuther Fürth
25
7x
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Spielinfo

Anstoß:
16.03.2019 13:00 Uhr
Zuschauer:
10657
Spielnote:  2,5
keine hochklassige, aber eine jederzeit interessante Partie, in der St. Pauli zwar mehr Ballbesitz und mehr Torschüsse zu verzeichnen hatte, aber dem schnellen Sandhäuser Konterspiel nicht gewachsen war.
Chancenverhältnis:
7:3
Eckenverhältnis:
4:5
Schiedsrichter:
Sven Waschitzki (Essen)   Note 2
da die Hamburger weitgehend die weiße Flagge hissten, hatte der Schiedsrichter keine allzu schwere Aufgabe, die aber verrichtete er tadellos.
Spieler des Spiels:
Philipp Förster
Dreh-und Angelpunkt von Sandhausens Offensivspiel, bewies mit zwei Toren zudem Vollstrecker-Qualitäten.

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