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Holstein Kiel

Holstein Kiel

5
:
1

Halbzeitstand
2:1
Erzgebirge Aue

Erzgebirge Aue


HOLSTEIN KIEL
ERZGEBIRGE AUE
15.
30.
45.




60.
75.
90.










Aue verliert nach zwei Siegen in Folge wieder

Stürmische Störche schlagen Aue dank Benes und Honsak

Holstein Kiel hat die zwei Spiele währende Niederlagenserie auf beeindruckende Art und Weise gestoppt und Erzgebirge Aue mit 5:1 besiegt. Ein früher Doppelschlag ebnete den Weg für die Norddeutschen, die über die gesamte Spielzeit das tonangebende Team waren und sich mit drei weiteren Treffern belohnten.

Laszlo Benes
Omnipräsent: Kiels Laszlo Benes führte Holstein zum 5:1-Sieg gegen Aue.
© picture allianceZoomansicht

Kiels Trainer Tim Walter nahm vier personelle Wechsel im Vergleich zur 2:3-Niederlage in Darmstadt vor: Debütant Reimann ersetzte Kronholm (Hüftprobleme) im Tor, davor begannen Thesker, Benes und Okugawa anstelle von Schmidt (5. Gelbe Karte), Meffert (Gelb-Rot-Sperre) und Serra (Infekt).

Aues Coach Daniel Meyer musste nach dem 2:1 gegen Paderborn drei Ausfälle kompensieren: Strauß, Herrmann und Käuper rückten für Cacutalua (Kreuzbandriss), Fandrich (5. Gelbe Karte) und Rizzuto (10. Gelbe) in die Startelf.

Stürmischer Beginn in und von Kiel

Von Beginn an kamen die Hausherren besser mit dem starken Wind im Holstein-Stadion zurecht: Nach fünf Minuten machte sich Benes den Rückenwind zunutze und zog einen Freistoß nahe der rechten Eckfahne mit links scharf vors Tor: Honsak profitierte im Fünfmeterraum und nickte ins kurze Eck zur Führung ein (6.). Aue war noch nicht präsent: Kurz darauf gewährten die Gäste Benes bei dessen Dribbling durchs Zentrum nur Geleitschutz, der Kieler bedankte sich per überlegtem Abschluss aus 16 Metern - 2:0 nach neun Minuten. Zuvor hatte Männel Honsaks Schuss an den Querbalken geleitet (7.).

Aue meldete sich danach durch Testroet in der Offensive an, doch weiterhin agierte fast nur Kiel. Nach van den Berghs Flanke und Männels Wackler stand es beinahe 3:0, doch die Kugel rollte knapp links vorbei (20.). Sechs Minuten später hauchte Hochscheidt den Gästen aus dem Nichts neues Leben ein: Nach Kusics couragierter Vorarbeit über links kam der Mittelfeldmann 18 Meter vor dem Tor zum Schuss und zirkelte den Ball links oben ins Tor.

Schlagartig war Aue viel besser im Spiel, agierte selbstbewusster und nun auf Augenhöhe mit Holstein. Chancen boten sich nun auf beiden Seiten, die besseren hatten die Kieler: Mühling schoss knapp rechts vorbei (34.), Honsak verpasste Okugawas Hereingabe (41.) und Benes traf den Querbalken aus der Distanz (43.). Mit dem 2:1 für die Störche ging es in die Pause.

Benes mit der Vorentscheidung

Den besseren Start in den zweiten Abschnitt erwischten erneut die Hausherren: Nach Männels missglücktem Befreiungsschlag kam Kiel tief in der Auer Hälfte an den Ball. Anschließend erkämpfte sich Benes gegen Käuper und Wydra Platz zum Abschluss und vollstreckte aus 14 Metern zentraler Position ins rechte Eck (54.). Kurz darauf vergab Testroet den schnellen Anschlusstreffer, als er von einem Fehlpass der Kieler überrascht wurde und zu überhastet abschloss (57.).

Kiel drückte nun auf den vierten Treffer und vergab beste Gelegenheiten: Okugawa und Honsak schlossen jeweils aus aussichtsreichen Positionen innerhalb des Strafraums zu unpräzise ab (59., 63.). Die Störche blieben das griffigere und offensiv gefährlichere Team und belohnten sich schließlich mit der Entscheidung: Honsak brach auf der linken Seite durch und bediente Okugawa im Strafraum per Querpass - das 4:1 (76.).

Kiel verwaltete das Ergebnis in der Schlussviertelstunde, die Luft war generell etwas raus aus der Partie. Doch einen hatten die Hausherren noch: Seydel lief nach seiner Einwechslung direkt zur anstehenden Ecke - und traf nach Benes' Flanke mit dem Rücken ins Tor (85.). Kurz darauf beendete Schiedsrichter Tobias Reichel die Partie.

Kiel beendete mit dem 5:1 die zwei Spiele währende Niederlagenserie und versetzte den Gästen nach zwei Siegen in Folge einen herben Dämpfer. Holstein gastiert am Sonntag (13.30 Uhr) in Köln, Aue empfängt am Montag (20.30 Uhr) Dresden.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Holstein Kiel
Aufstellung:
Reimann (2,5) - 
Dehm (3) , 
Wahl (2,5)    
Thesker (2,5) , 
J. van den Bergh (3)    
Karazor (2,5) - 
Mühling (2,5) , 
Benes (1)        
J.-S. Lee (3) - 
Okugawa (2)            
Honsak (1,5)        

Einwechslungen:
84. Awuku für Okugawa
84. Seydel     für Honsak
87. Sicker für J. van den Bergh

Trainer:
Walter
Erzgebirge Aue
Aufstellung:
Männel (4,5)    
Kalig (5) , 
Wydra (4) , 
Kusic (3,5) - 
Strauß (5)    
Riese (4) , 
Käuper (5,5)    
R. Herrmann (5) - 
Hochscheidt (3,5)        
Iyoha (3,5) , 
Testroet (4,5)    

Einwechslungen:
61. Zulechner für Käuper
73. Krüger für Testroet
79. Samson für Hochscheidt

Trainer:
Meyer

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Honsak (6., Kopfball, Benes)
2:0
Benes (9., Linksschuss, Honsak)
2:1
Hochscheidt (26., Rechtsschuss)
3:1
Benes (54., Linksschuss)
4:1
Okugawa (75., Rechtsschuss, Honsak)
5:1
Seydel (85., Rücken, Benes)
Gelbe Karten
Kiel:
Okugawa
(3. Gelbe Karte)
Aue:
Strauß
(1. Gelbe Karte)

Spieldaten

Holstein Kiel       Erzgebirge Aue
Tore 5 : 1 Tore
 
Torschüsse 18 : 10 Torschüsse
 
gespielte Pässe 452 : 340 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 376 : 253 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 76 : 87 Fehlpässe
 
Passquote 83% : 74% Passquote
 
Ballbesitz 57% : 43% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 54% : 46% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 10 : 12 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 11 : 10 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 5 Abseits
 
Ecken 7 : 4 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
15.03.2019 18:30 Uhr
Zuschauer:
8666
Spielnote:  2
Kiels Spielfreude und Tempo beeindruckten. Aue war überfordert und hätte noch höher verlieren können.
Chancenverhältnis:
14:4
Eckenverhältnis:
7:4
Schiedsrichter:
Tobias Reichel (Stuttgart)   Note 2,5
souveräne Spielleitung ohne groben Schnitzer, konsequente Linie, gute Kommunikation mit den Spielern.
Spieler des Spiels:
Laszlo Benes
zwei Treffer, zwei Assists durch Freistoß und Eckball, ein Lattenschuss; die technisch überragende Leihgabe aus Mönchengladbach bot bei ihrem dritten Startelf-Einsatz eine Gala.

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