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1. FC Heidenheim

1. FC Heidenheim

1
:
2

Halbzeitstand
0:1
Jahn Regensburg

Jahn Regensburg


1. FC HEIDENHEIM
JAHN REGENSBURG
15.
30.
45.


60.
75.
90.










FCH verliert erstmals seit November

Grüttner und Adamyan beenden Heidenheimer Serie

Jahn Regensburg bleibt der Angstgegner für den 1. FC Heidenheim. Auch das vierte Aufeinandertreffen der beiden Teams in der 2. Liga konnten die Oberpfälzer gewinnen. Durch den letztlich verdienten 2:1-Auswärtssieg beendete Regensburg außerdem die bemerkenswerte Serie des FCH, der zuvor neun Spiele in Folge nicht verloren hatte. Ein herrlicher Freistoßtreffer von Kapitän Schnatterer war am Ende zu wenig für Heidenheim.

Marco Grüttner, Kevin Müller
Den Torreigen eröffnet: Marco Grüttner (li.) trifft kurz vor der Pause zum 0:1.
© imagoZoomansicht

Heidenheims Trainer Frank Schmidt konnte wieder auf Dorsch bauen, der beim 0:0 in Fürth in der Vorwoche mit muskulären Problemen gefehlt hatte. Der Mittelfeldmann verdrängte Thomalla aus der Startformation.

Regensburgs Coach Achim Beierlorzer sah nach dem 2:1 gegen den HSV keinen Anlass, etwas an seiner Startelf zu ändern.

Grüttner nutzt Andrichs Aussetzer

Beinahe hätte sein Team auch gleich dort weitergemacht, wo es gegen Hamburg aufgehört hatte. Im Anschluss an eine Ecke kam zunächst Adamyan, dann Al Ghaddioui frei zum Schuss. Glatzel und Busch retteten für ihren schon geschlagenen Keeper auf der Linie (5.). Generell starteten die Gäste wacher in die Partie und setzten Heidenheim konsequent unter Druck. Erst nach rund 20 Minuten fanden die Hausherren besser in die Partie, Schnatterer vergab eine erste gute Schusschance leichtfertig (20.).

Was folgte, war zunächst viel taktisch geprägtes Mittelfeldgeplänkel. Erst in der Schlussphase des ersten Durchgangs nahm die Partie wieder an Fahrt auf - vor allem aufgrund gefährlicher Regensburger. Müller entschärfte zunächst einen strammen Distanzschuss von Stolze (37.) und klärte dann durch geschicktes Herauslaufen erneut gegen Regensburgs Offensivmann (41.). Kurz vor dem Pausenpfiff war dann aber auch Müller geschlagen. Andrich wurde im Spielaufbau früh unter Druck gesetzt und spielte einen kapitalen Fehlpass in die Beine von Al Ghaddioui, der schnell schaltete und seinen Sturmpartner Grüttner steil schickte. Der Kapitän war frei durch und stellte über den Umweg Innenpfosten auf 0:1 (44.).

Adamyan kontert Schnatterers Traumfreistoß

Heidenheim war im ersten Durchgang offensiv kaum in Erscheinung getreten, fand aber kurz nach Wiederanpfiff die passende Antwort durch die Spezialdisziplin ihres Kapitäns. Aus rund 20 Metern schickte Schnatterer einen Freistoß über die Mauer und unter die Latte - der schnelle Ausgleich (50.). Doch Regensburg fand die passende Antwort: Adamyan blieb vor dem Strafraum mit etwas Glück gegen zwei Gegenspieler in Ballbesitz und bugsierte den Ball dann irgendwie an den rechten Innenpfosten, von wo aus die Kugel über die Linie sprang (58.).

Chancenwucher auf beiden Seiten - Regensburg siegt verdient

Es folgte eine spektakuläre Phase mit Großchancen im Minutentakt auf beiden Seiten. Heidenheims Mainka köpfte einen Schnatterer-Freistoß denkbar knapp vorbei (64.) und scheiterte kurze Zeit später im Anschluss an eine Ecke an einer hervorragenden Parade von Pentke (68.). Für Regensburg vergab Kapitän Grüttner gleich drei Hochkaräter auf den dritten Treffer: Alleine vor Müller scheiterte er gleich zweimal am herausragend reagierenden FCH-Schlussmann (61., 73.), einmal traf der Stürmer nur den Pfosten (70.).

Erst in der Schlussviertelstunde beruhigte sich die Partie wieder. Regensburg verlegte sich ausschließlich aufs Verteidigen und ließ kaum etwas zu, Heidenheim wurde nur über Standardsituationen ansatzweise gefährlich. So konnte sich der Jahn letztlich sogar eine weitere vergebene Großchance leisten: Bei einem Konter in der Nachspielzeit traf Al Ghaddioui völlig freistehend nur die Latte (90.+3). Der letztlich verdiente Erfolg der Oberpfälzer beendete eine bemerkenswerte Serie der Heidenheimer: Für das Team von der Ostalb war es die erste Niederlage seit November (1:5 gegen Paderborn).

Heidenheim gastiert am Freitag (18.30 Uhr) in Bochum. Regensburg empfängt am Samstag (13 Uhr) Duisburg.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Heidenheim
Aufstellung:
Ke. Müller (2) - 
Busch (2,5) , 
P. Mainka (3) , 
Beermann (3)    
Theuerkauf (3,5)    
Schnatterer (2,5)        
Griesbeck (3) , 
Dorsch (4) , 
Andrich (5)    
Dovedan (4,5)    

Einwechslungen:
60. Skarke (3) für Andrich
69. Pat. Schmidt für Dovedan
81. Multhaup für Theuerkauf

Trainer:
Schmidt
Jahn Regensburg
Aufstellung:
Pentke (3) - 
Hein (2,5)    
Correia (2,5) , 
Sörensen (3) , 
Föhrenbach (4) - 
Thalhammer (3) , 
Geipl (2,5)        
Adamyan (2)        
Stolze (3)    
Al Ghaddioui (3,5) , 
Grüttner (2,5)        

Einwechslungen:
69. George für Stolze
87. Saller für Adamyan
89. Palionis für Geipl

Trainer:
Beierlorzer

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Grüttner (44., Linksschuss, Al Ghaddioui)
1:1
Schnatterer (50., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
1:2
Adamyan (58., Linksschuss)
Gelbe Karten
Heidenheim:
Beermann
(2. Gelbe Karte)
Regensburg:
Hein
(2. Gelbe Karte)
,
Geipl
(9.)

Spieldaten

1. FC Heidenheim       Jahn Regensburg
Tore 1 : 2 Tore
 
Torschüsse 14 : 16 Torschüsse
 
gespielte Pässe 513 : 297 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 397 : 198 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 116 : 99 Fehlpässe
 
Passquote 77% : 67% Passquote
 
Ballbesitz 63% : 37% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 60% : 40% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 9 : 18 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 16 : 9 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 6 Abseits
 
Ecken 9 : 6 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
02.03.2019 13:00 Uhr
Zuschauer:
10100
Spielnote:  3
das Spiel bot zahlreiche Highlights, das war aber bedingt durch die schwachen Abwehrreihen, vor allem die der Heidenheimer.
Chancenverhältnis:
7:11
Eckenverhältnis:
9:6
Schiedsrichter:
Thorben Siewer (Olpe)   Note 3
in einer turbulenten Partie hatte der Unparteiische alles im Blick. Glatzels Treffer (68.) wurde zu Recht wegen Dovedans Abseitsstellung aberkannt.
Spieler des Spiels:
Sargis Adamyan
hatte Pech, dass Glatzel bei seiner Großchance nach einer Ecke auf der Linie klärte; Schütze des 2:1-Siegtreffers aus dem Nichts (58.).

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