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MSV Duisburg

MSV Duisburg

0
:
0

Halbzeitstand
0:0
Eintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig


MSV DUISBURG
EINTRACHT BRAUNSCHWEIG
15.
30.
45.
60.
75.
90.









MSV zum fünften Mal in Folge ohne Sieg

Müder Kick und keine Tore in Duisburg

Der MSV Duisburg und Eintracht Braunschweig trennten sich nach einer mäßig unterhaltsamen Partie mit 0:0. Waren beide Mannschaften in der ersten Hälfte noch ausschließlich auf defensive Stabilität aus, wurde nach dem Seitenwechsel auch ein wenig Fußball gespielt - nach Großchancen wurde jedoch vergeblich gefahndet. Der Punkt dürfte beide Teams nicht wirklich zufriedenstellen, wenngleich beide immerhin mal wieder die Null hielten.

Onel Hernandez (li.) und Cauly Oliveira Souza
Hoppla! Braunschweigs Onel Hernandez (li.) misslingt ein Kunststück mit dem Ball, Duisburgs Cauly Oliveira Souza sieht zu.
© imagoZoomansicht

Duisburgs Trainer Ilia Gruev veränderte seine Startelf im Vergleich zur 1:3-Niederlage in Düsseldorf auf zwei Positionen: Hajri begann anstelle von Erat, und Toptorjäger und offensiver Hoffnungsträger Tashchy (vier Saisontore) verdrängte nach auskuriertem Bänder-Teilabriss im rechten Knöchel Iljutcenko auf die Bank.

Auf der Gegenseite war Braunschweigs Coach Torsten Lieberknecht das Verletzungspech auch während der Länderspielpause treu geblieben: Kumbela (Haarriss) und Boland (Bänderriss im rechten Knie) erweitern das ohnehin schon namhafte Lazarett. Im Vergleich zur 0:2-Heimpleite gegen St. Pauli brachte Lieberknecht Breitkreuz, Becker und Yildirim für Kijewski, Hochscheidt (beide auf der Bank) und eben Kumbela.

Sicherheit um jeden Preis

Nach zuletzt 14 Gegentoren in vier Spielen war Duisburg von Beginn an darauf bedacht, hinten dicht zu machen. Bei gegnerischem Ballbesitz formierte sich der MSV auf Höhe der Mittellinie und wartete auf das, was die Gäste zu bieten hatten. Braunschweig, das zuletzt gegen St. Pauli mit einem Offensivfeuerwerk am Anfang schlecht gefahren war, schien sich die Kräfte ebenfalls für einen späteren Zeitpunkt aufheben zu wollen. Die Trainer konnten mit dem Defensivspiel jeweils zufrieden sein, Adrenalinjunkies kamen jedoch nicht auf ihre Kosten: Es gab keine nennenswerte Torchance in den ersten 26 Minuten.

Die erste Bewährungsprobe für einen Schlussmann ereignete sich in der 27. Minute, als Wolze sich eines ruhenden Balls annahm und den Freistoß aus 25 Metern halbrechter Position über die Mauer hob. Fejzic tauchte ab und kam mit den Fingerspitzen noch dran, der Ball klatschte gegen den Pfosten.

Trotz des ersten Schnupperns am Torerfolg gab Duisburg (ebenso wie die Gäste) seine defensive Grundhaltung nicht auf. Die Eintracht kam in den Schlussminuten etwas zielstrebiger nach vorne, Valsvik schlug nach der Hereingabe des agilen Hernandez aber ein Luftloch aus acht Metern (42.). Dann war Pause.

Beide Teams kamen leicht verbessert aus der Kabine. Das Spieltempo war höher, die Risikobereitschaft etwas größer als vor dem Seitenwechsel. Duisburg meldete mit zwei schnellen Abschlüssen durch Tashchy (46.) und Oliveira Souza (48.) offensive Ansprüche an, und Braunschweig antwortete durch Abdullahi, der das Außennetz traf (54.).

Zuck und Nyman für mehr Sturmpower

Lieberknecht fand Gefallen am Offensivgedanken seiner Elf und trug mit der Einwechslung von Nyman und Zuck seinen Teil dazu bei. Nyman brauchte drei Minuten, ehe er Flekken erstmals prüfte (67.), Zuck probierte es später per harmlosem Freistoßheber (74.). Insgesamt übernahmen die Löwen in Durchgang zwei die Spielkontrolle, konnten die Zebras aber nicht entscheidend in Verlegenheit bringen.

Nach dem kurzen und doch eher überschaubaren Zwischenhoch flaute die Partie wieder ab. Beide schienen sich mit dem torlosen Remis angefreundet zu haben und spielten lieber den Rück- als den Steilpass. So blieb es beim 0:0 nach äußerst mäßigen 90 Minuten.

Beide Teams traten also auf der Stelle, konnten sich aber zumindest darüber freuen, mal wieder die Null gehalten zu haben. Für die Zebras geht es am Sonntag (13.30 Uhr) in Kaiserslautern darum, nach fünf Spielen wieder dreifach zu punkten. Der BTSV empfängt am Samstag (13 Uhr) den VfL Bochum und kann dort vielleicht wieder auf einen Startelfeinsatz der Offensivkräfte Nyman und Zuck hoffen.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

MSV Duisburg
Aufstellung:
Flekken (3) - 
Hajri (2,5)    
Bomheuer (3) , 
Nauber (3) , 
Wolze (2,5)    
Schnellhardt (4)        
Fröde (3,5) - 
Oliveira Souza (4,5)    
Stoppelkamp (4) - 
Tashchy (4)    
Onuegbu (4,5)

Einwechslungen:
77. Engin für Oliveira Souza
79. Iljutcenko für Tashchy
90. + 2 Daschner für Schnellhardt

Trainer:
Gruev
Eintracht Braunschweig
Aufstellung:
Fejzic (2,5) - 
Baffo (2,5) , 
Valsvik (3) , 
S. Breitkreuz (2,5) - 
Becker (4)    
Moll (4) , 
Samson (3,5) , 
Reichel (4)    
Hernandez (4,5)    
Abdullahi (4)    
Öz. Yildirim (4)    

Einwechslungen:
63. Nyman für Abdullahi
64. Zuck für Hernandez
83. Biada für Öz. Yildirim

Trainer:
Lieberknecht

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Duisburg:
Schnellhardt
(2. Gelbe Karte)
,
Hajri
(4.)
Braunschweig:
Becker
(1. Gelbe Karte)

Spieldaten

MSV Duisburg       Eintracht Braunschweig
Tore 0 : 0 Tore
 
Torschüsse 11 : 13 Torschüsse
 
gespielte Pässe 422 : 451 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 324 : 354 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 98 : 97 Fehlpässe
 
Passquote 77% : 78% Passquote
 
Ballbesitz 48% : 52% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 55% : 45% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 9 : 14 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 14 : 9 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 1 Abseits
 
Ecken 3 : 3 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
13.10.2017 18:30 Uhr
Zuschauer:
13855
Spielnote:  5
ein zähes Spiel, in dem beide Mannschaften darauf bedacht waren, keinen Gegentreffer hinnehmen zu müssen und dabei auch erfolgreich blieben.
Chancenverhältnis:
3:2
Eckenverhältnis:
3:3
Schiedsrichter:
Lasse Koslowski (Berlin)   Note 1,5
hatte die Partie jederzeit im Griff, ohne strittige Situationen auch nicht gefordert.
Spieler des Spiels:
Kevin Wolze
lieferte eine gute Leistung auf der linken Abwehrseite ab, hatte mit einem sehenswerten Freistoß Pech.

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