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18.04.2019, 09:17

Boston und Dallas gleichen Serien aus - OT-Krimi in Colorado

Pastrnak meldet sich mit Doppelschlag zurück

Mit seinen ersten beiden Play-off-Treffern meldete sich David Pastrnak eindrucksvoll zurück und half seinen Boston Bruins nicht nur zu einem 6:4-Auswärtssieg bei den Toronto Maple Leafs, sondern auch zum Serien-Ausgleich. Ebenfalls 2:2 steht es im Duell zwischen den Dallas Stars und den Nashville Predators, weil die Texaner in Spiel 4 mit 5:1 zurückschlugen. Einen Overtime-Krimi bot die Paarung Colorado Avalanche gegen Calgary Flames, bei der Mikko Rantanen zum Matchwinner avancierte.

Pastrnak und Marchand verhelfen den Bruins zum Serien-Ausgleich

David Pastrnak & Brad Marchand
Zwei Bruins, fünf Scorerpunkte: Bostons Stürmer David Pastrnak (l.) und Brad Marchand.
© Getty ImagesZoomansicht

Satte zehn Tore bot Spiel 4 zwischen Toronto und Boston. Dabei halfen den Bruins zwei wieder erstarkte Leistungsträger (David Krejci, Brad Marchand) und ein perfektes Powerplay (2/2) zum 6:4-Sieg. Den besseren Start erwischte Boston, das durch einen Überzahl-Treffer von Charlie McAvoy (4.) und Marchand (7.) in Führung ging. Die Antwort der Maple Leafs: Der Ausgleich durch Zach Hyman (18.) und Auston Matthews (22.) nur wenig später.

Dann schlug die Stunde von Pastrnak. Dem schussgewaltigen Stürmer gelang ein Doppelschlag (24., 25. im Powerplay). Seine ersten beiden Play-off-Treffer in dieser Saison legte jeweils Marchand auf, der mit drei Scorerpunkten abschloss. "Sie wussten, dass sie bislang nicht auf ihrem Top-Niveau waren. Aber sie waren bereit, haben sich vor dem Spiel in den Gemäuern über Spielzüge unterhalten. Sie sind Profis. Sie sind Experten. Sie sind Champions. Über sie braucht man sich keine Sorgen machen", betonte Bruins-Coach Bruce Cassidy.

NHL Play-offs 2019

Als Routinier Zdeno Chara auch noch das 5:2 für Boston knipste (46.) und mit 42 Jahren und 30 Tagen als zweitältester Verteidiger, der in den Play-offs trifft, in die Geschichte eingeht, standen die Weichen klar auf Sieg. Toronto aber machte es noch einmal spannend: Erneut Matthews (52., im Powerplay) und Travis Dermott (54.) verkürzten auf 4:5. Erst zwei Sekunden vor Schluss machte Joakim Nordstrom mit einem Schuss ins leere Tor alles klar (60.). Die Bruins glichen die Serie damit auf 2:2 aus.

Rantanen und Grubauer glänzen im Overtime-Krimi

Mikko Rantanen
Colorados Mikko Rantanen (r.) trifft zum 2:2 gegen Calgarys Torwart Mike Smith.
© imagoZoomansicht

Colorado und Calgary lieferten sich ein schnelles und offensivgeführtes Duell in Denver (52:37 Schüsse), bei dem vor allem die beiden Goalies glänzen konnten: Der deutsche Avalanche-Torwart Philipp Grubauer stoppte 35 Schüsse und verzeichnete eine Fangquote von 94,6 Prozent. Sein Gegenüber Mike Smith kam auf 49 Saves und 94,2 Prozent Fangquote. Es dauerte bis zum zweiten Drittel, ehe die Flames den Bann brachen: Elias Lindholm "zitterte" die Scheibe im Powerplay über die Linie (24.). Im dritten Durchgang erhöhte Derek Ryan per Abstauber für die Gäste aus Kanada (47.), doch die Avs gaben sich nicht geschlagen: J.T. Compher überwand Smith mit dem 39. Torschuss seiner Mannschaft (49.). In Überzahl tippte Mikko Rantanen einen Pass von Nathan MacKinnon zum 2:2 über die Linie (58.).

Der Krimi ging also in die Verlängerung, in der beide Teams das Visier oben ließen und zu hochkarätigen Chancen kamen. Grubauer und Smith glänzten weiterhin, ehe erneut Rantanen das Zünglein an der Waage spielte und für den 3:2-Siegtreffer sorgte: Der 22-jährige Finne schloss eine Passstafette über Gabriel Landeskog und Carl Soderberg eiskalt ab (71.) und sorgte so für ein Tollhaus im Pepsi Center. Colorado führt die Serie nun mit 3:1 an.

Erstmals eindeutig: Dallas schlägt Nashville

Roope Hintz
Doppelpack gegen Nashville: Dallas' Verteidiger Roope Hintz (r., gegen Filip Forsberg).
© imagoZoomansicht

Nashville und Dallas lieferten sich bislang eine enge Serie: Die Spiele 1, 2 und 3 wurden jeweils mit nur einem Tor Unterschied entschieden. Im vierten Treffen der beiden Central-Division-Rivalen war es plötzlich eindeutiger: Die Stars setzten sich auf heimischem Eis mit 5:1 durch. Dabei überfielen die Texaner die Predators regelrecht im ersten Abschnitt: Roope Hintz (4., im Powerplay), Alexander Radulov (5., PP), Andrew Cogliano (9.) und Mats Zuccarello (14., PP) ballerten nach nicht einmal 14 Minuten einen 4:0-Vorsprung heraus und sorgten für den vorzeitigen Feierabend von Preds-Goalie Pekka Rinne (vier Saves, 50 Prozent Fangquote), der damit den zweitkürzesten Play-off-Start seiner NHL-Play-off-Karriere erlebte (Negativ-Rekord: nach 10:31 Minuten in Spiel 7 der Zweitrunden-Serie gegen die Winnipeg Jets 2018).

Ohne Gegentreffer blieb aber auch der eingewechselte Backup Juuse Saros (20 Saves, 95,2 Prozent Fangquote) nicht: Hintz machte seinen Doppelpack perfekt (31.). Im Schlussdrittel verhinderte dann der Schweizer Roman Josi (49.) noch den Shutout des starken Predators-Keepers Ben Bishop (34 Saves, 97,1 Prozent). Während sich Dallas effektiv in Überzahl präsentierte (3/6), blieb Nashville diesbezüglich erfolglos (0/2). In den gesamten Play-offs konnte "Smashville" keines von insgesamt zehn Powerplays für ein Tor nutzen. Schon in der regulären Saison stellten die Preds das schwächste Überzahlspiel der NHL (nur 12,9 Prozent Erfolgsquote). Die Stars glichen die Serie auf 2:2 aus.


NHL-Ergebnisse vom Mittwoch, dem 17. April 2019:

Toronto Maple Leafs - Boston Bruins 4:6

Play-off-Stand: 2:2


Dallas Stars - Nashville Predators 5:1

Play-off-Stand: 2:2


Colorado Avalanche - Calgary Flames 3:2 n.V.

Play-off-Stand: 3:1


Christian Rupp

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