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15.04.2019, 10:10

NHL, Play-off-Viertelfinale: Erster Sieg für Winnipeg

0:3 in der Serie: Rekordteam Tampa Bay vor dem Aus

Da bahnt sich eine faustdicke Überraschung an: Tampa Bay steht im Play-off-Viertelfinale in der NHL vor dem Aus! Der Lightning, die klare Nummer eins nach der regulären Saison in der NHL, verlor auch den dritten Vergleich mit Columbus. Winnipeg hat mit dem ersten Erfolg im dritten Spiel die Chancen gewahrt und die Vegas Golden Knights die Serie gegen San Jose gedreht.

Puck im Netz: Die Blue Jackets gewinnen auch Spiel drei gegen Topfavorit Tampa Bay.
Puck im Netz: Die Blue Jackets gewinnen auch Spiel drei gegen Topfavorit Tampa Bay.
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Mit 62 Siegen in 82 Spielen stellte der Lightning die Bestmarke der Detroit Red Wings aus der Saison 1995/96 ein, mit 325 Toren stellte die Offensive Tampas einen neuen Bestwert auf - doch das alles hilft in den Play-offs nicht weiter. Denn da konnte der Topfavorit auf den Stanley Cup auch im dritten Spiel gegen Columbus nicht gewinnen, Tampa Bay zog mit 1:3 den Kürzeren. "Die Jungs haben gekämpft. Dinge, die während der regulären Saison gut geklappt haben, funktionieren derzeit einfach nicht mehr. Mit Kucherov und Hedman haben uns heute zudem zwei wichtige Spieler gefehlt", suchte Lightning-Trainer Jon Cooper nach einer Erklärung. Matt Duchene (22.) und Oliver Bjorkstrand (29.) stellten die Weichen für Columbus, das als einziges NHL-Team noch niemals eine Play-off-Serie gewinnen konnte. Ondrej Palat (45.) ließ die Gäste hoffen, doch Cam Atkinson markierte mit einem Empty-Net-Treffer den 3:1-Endstand (60.). In der Hauptrunde hatte Tampa Bay mit den Blue Jackets keinerlei Probleme (8:2, 4:0, 5:1), nun droht das vorzeitig Aus.

Golden Knights hellwach

Torreich geht es weiter im Duell zwischen Las Vegas und San Jose zu, die Golden Knights sicherten sich einem 6:3, dem zweiten Erfolg hintereinander, die 2:1-Serienführung. Wie schon beim 5:3 in San Jose ging Vegas in der 1. Minute in Führung, Mark Stone hatte getroffen. Mit dem Doppelschlag im Mitteldrittel durch Paul Stastny (21., 37.) zum 3:1 und 4:1 war die Partie gelaufen. Mark Stone legte noch einmal zwei Treffer nach und war so mit drei Toren der Mann des Abends in Las Vegas. "Es läuft richtig gut für uns im Moment. Allerdings dürfen wir uns nicht lange mit den Erfolgen aufhalten", erklärte Stone, der von Coach Gerard Gallant wie Stastny und 2:0-Torschütze Max Pacioretty ein Sonderlob bekam: "Alle drei waren überragend heute, nicht nur wegen ihres gigantischen Scorings."

Jets starten im Mitteldrittel durch

6:3 endete auch das Spiel in St. Louis, da hatten allerdings die Gäste aus Winnipeg erstmals die Nase vorne. Zwar gingen die Blues kurz vor der ersten Drittelpause durch David Perron in Führung - es sollte aber die einzige im Spiel sein. Denn Kevin Hayes (25.), Patrik Laine (28.) und Kyle Connor (29.) drehten binnen vier Minuten das Spiel, das die Jets nicht mehr aus der Hand gaben. Den 6:3-Schlusspunkt setzte Connor mit seinem zweiten Tor.


Ergebnisse, Play-off-Viertelfinale, Spiel 3

Vegas Golden Knights - San Jose Sharks 6:3 - Play-off-Stand: 2:1
St. Louis Blues - Winnipeg Jets 3:6 - Play-off-Stand: 2:1
Columbus Blue Jackets - Tampa Bay Lightning 3:1 - Play-off-Stand: 3:0

nik

 
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