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07.03.2019, 09:24

NHL: Vegas und Washington bauen Siegesserien aus

"Charaktersieg": Blues drehen das Spiel spät

Die St. Louis Blues drehten ein völlig verrücktes Eishockey-Spiel bei den Anaheim Ducks denkbar spät und doch rasend schnell und feierten am Ende einen 5:4-Sieg. Die Vegas Golden Knights (2:1 gegen die Calgary Flames) bauten ihre Siegesserie genauso wie die Washington Capitals (5:3 bei den Philadelphia Flyers) auf fünf Spiele aus.

Verrückter Spielverlauf in Anaheim - St. Louis jubelt spät

Alex Pietrangelo
Plötzlich Gewinner: St. Louis' Verteidiger Alex Pietrangelo bejubelt seinen späten Siegtreffer.
© Getty ImagesZoomansicht

Eishockey kann brutal sein! Diese Erfahrung mussten die Anaheim Ducks in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag machen. Der besondere Reiz an dieser Sportart ist auch, dass eine Führung 64 Sekunden vor Schluss keinen sicheren Sieg bedeutet. Die Ducks können ein Lied davon singen, waren sie im Heimspiel gegen St. Louis doch bis kurz vor Schluss mit 4:3 vorne. Dann aber gelang den Blues ein Doppelschlag binnen zwölf Sekunden und die Punkte waren verloren. Robert Thomas bei noch 1:04 Minuten auf der Uhr sowie Alex Pietrangelo bei noch 52 Sekunden sorgten für eine kuriose Wendung in einer total verrückten Partie. Nicht die erste an diesem Abend: Die Ducks gingen dank Nick Ritchie (6.) in Front, dann drehte St. Louis mit drei Powerplaytoren am Stück (Brayden Schenn, 9.; Ryan O'Reilly, 16.; Robert Thomas, 34.) die Partie. Anaheims Antwort: Drei unbeantwortete Tore von Rickard Rakell (36.), Jaycob Megna (38.) und Adam Henrique (46.).

"Das war ein wichtiger Charakter-Sieg für uns. Ihr könnt erahnen, wie die Begeisterung auf der Bank war", sagte Doppelpacker Thomas. "Gute Teams finden einen Weg zu gewinnen - auch, wenn sie nicht ihren besten Abend haben." Ähnlich sah es auch Pietrangelo nach dem 22. Siegtreffer seiner NHL-Karriere: "Ich denke, keiner würde sagen, dass das unser bestes Spiel war. Aber wir haben einen Weg gefunden, zu gewinnen und bauen genau darauf auf." Seine persönliche Bilanz konnte auch Blues-Torwart Jordan Binnington weiter aufhübschen: Der 25-jährige Rookie stoppte 23 Schüsse (85,2 Prozent Fangquote) und feierte zwölf Siege in seinen letzten 14 Starts (12-2-0). Er ist ein Grund dafür, dass St. Louis das Feld von hinten aufrollte, 13 von 17 Spielen seit Februar gewinnen konnte (13-3-1) und auf Rang drei der Central Division vorgerückt ist.

Vegas baut Siegesserie gegen Division-Führer aus

Marc-Andre Fleury
Bollwerk: Vegas-Goalie Marc-Andre Fleury brachte Calgarys Stürmer zur Verzweiflung.
© Getty ImagesZoomansicht

Mit Vegas (3.) und Calgary (1.) trafen sich zwei der drei besten Teams aus der Pacific Division zum direkten Duell. Dabei setzten sich die Golden Knights mit 2:1 durch, fuhren damit den fünften Sieg in Serie ein und brachten den Flames die dritte Niederlage in Folge bei. Die Begegnung wurde von den beiden Goalies dominiert: Vegas' Marc-Andre Fleury zeigte 33 Paraden (97,1 Prozent Fangquote), Calgarys David Rittich kam auf 36 Saves (94,7 Prozent). Somit gab es in jedem Drittel nur je einen Treffer zu sehen: Shea Theodore (9., im Powerplay) schoss die Golden Knights in Führung, Travis Hamonic glich für die Flames aus (32.) und Deryk Engelland gelang der Siegtreffer für die Truppe aus "Sin City" (50.). "Diese Spiele machen Spaß. Sie sind eng, sie sind intensiv. Es war eine große Herausforderung für uns", freute sich Fleury, der in seinen letzten beiden Starts nur zwei Gegentreffer schlucken musste.

Washington stürmt aus den Startlöchern

In Philadelphia legte Washington einen furiosen Start hin: Nach nicht einmal 26 Minuten führten die Capitals bereits mit 5:0. Tom Wilson (6.), Brett Connolly (15.), Alex Ovechkin (23., im Powerplay), Andre Burakovsky (25.) und Nicklas Backstrom (26.) stellten die Weichen rasch auf Sieg. Danach schalteten die Caps in den Schongang, wodurch die Flyers mit Philippe Myers (40., erstes NHL-Tor!), Claude Giroux (41.) und Scott Laughton (48.) noch ein wenig Ergebniskosmetik betrieben und auf 3:5 verkürzten. Durch den fünften Sieg in Serie übernahmen die Hauptstädter wieder die Tabellenführung in der Metropolitan Division. "Es war immer unser Ziel, nach da oben zu kommen", sagte Washingtons Stürmer Burakovsky. "Mental machen wir uns für die Play-offs bereit." Capitals-Goalie Braden Holtby feierte seinen 250. NHL-Sieg. Um diesen Meilenstein zu erreichen, benötigte er nur 409 Spiele - nur Ken Dryden von den Montreal Canadiens schaffte es in weniger Partien (381).

Vancouver mit Comeback gegen den "Lieblingsgegner"

In einem kanadischen Duell bekam es Vancouver mit seinem "Lieblingsgegner" Toronto zu tun und feierte einen 3:2-Erfolg n.V. Für die Canucks war es war bereits der zehnte Sieg im elften Heimspiel gegen die Maple Leafs (10-1-0). Danach sah es zunächst allerdings nicht aus: Nach einem torlosen ersten Abschnitt gingen die Leafs im zweiten Durchgang durch Ron Hainsey (33.) und Morgan Rielly (34.) binnen 34 Sekunden mit 2:0 in Führung. Die Nucks aber schlugen im dritten Drittel dank Loui Eriksson (43.) und Josh Leivo (45., im Powerplay) zurück. In der Overtime knipste Verteidiger Alexander Edler den Siegtreffer für Vancouver. "Das fühlt sich gut an", sagte Canucks-Stürmer Bo Horvat hinterher. "Die Unnachgiebigkeit und der Charakter in unserer Mannschaft haben dafür gesorgt, dass wir uns zurückgekämpft haben."


NHL-Ergebnisse vom Mittwoch, dem 6. März 2019:

Philadelphia Flyers - Washington Capitals 3:5
Vancouver Canucks - Toronto Maple Leafs 3:2 n.V.
Anaheim Ducks - St. Louis Blues 4:5
Vegas Golden Knights - Calgary Flames 2:1


Christian Rupp

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