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15.05.2019, 08:43

Western-Conference-Finals: Golden State holt Spiel eins

"Verwirrung" auf der Tribüne - doch Curry versenkt neun Dreier

Die Golden State Warriors haben Spiel eins der Western-Conference-Finals auch ohne Kevin Durant souverän für sich entschieden. Gegen Portland hieß der Matchwinner erneut Stephen Curry.

Stephen Curry
Wieder stark: Stephen Curry.
© Getty ImagesZoomansicht

"Viereinhalb Spiele", zählte Stephen Curry am späten Dienstagabend (Ortszeit) auf, "habe ich in der letzten Serie nicht gut geworfen." Das hatte sich vor allem in Spiel sechs in Houston geändert, als Kevin Durant erstmals wegen seiner Wadenverletzung fehlte und es für Curry drauf ankam. Nach einer punktlosen ersten Hälfte hatte er die Rockets mit 33 Zählern in die Sommerferien geschickt.

"Das hat geholfen", erklärte Curry also am Dienstag, nachdem er auch in Spiel eins der Conference-Finals gegen Portland der Matchwinner beim 116:94 war. "Ich weiß, zu was ich imstande bin, und in dieser Situation (ohne Durant, d. Red.) musste ich ein bisschen aggressiver sein. Hoffentlich geht es so weiter."

Vor einem elektrisierten Publikum in der Oracle Arena, mit Bruder Seth auf der anderen Seite, Mama Sonya im Blazers-Trikot und Papa Dell im Warriors-Jersey auf der Tribüne, war Curry von Anfang an da, versenkte schon vor der Halbzeit vier Dreier. Deutlich wurde es aus Sicht des Meisters erst nach der Pause, weil Damian Lillard (19 Punkte/4 Rebounds/6 Assists) zuvor noch Antworten gefunden hatten. Weil Curry einen Wurf nach dem anderen traf, ging es für Portland spätestens im Schlussviertel allmählich dahin; insgesamt steuerte der zweimalige MVP am Ende neun Dreier, 36 Punkte, sechs Rebounds und sieben Assists bei. Unterstützung erhielt er von Splash Brother Klay Thompson (26/1/3).

"Ich habe meine Mom gefragt: 'Für wen bist du?'"

Schafft es Curry im Ansatz, diese Form zu halten - das hat er schon des Öfteren bewiesen -, können die Warriors die Conference-Finals wohl auch ohne Durant überstehen. Nach wie vor ist unklar, wie es um die Wade des zweimaligen Finals-MVP steht. Spiel zwei steigt am Donnerstag, wieder in Oakland.

Einziger "Wermutstropfen" für Curry: Seine Eltern, die beim allerersten Bruder-Duell in den NBA-Conference-Finals keine Seite wählten. "Meine Mutter muss sich mal entscheiden", scherzte Steph, weil Sonya Curry zwar im Seth-Trikot dasaß, aber bei Steph-Punkten aufsprang (Seth kam auch nur auf drei Zähler). "Ich habe öfter mal rüber geschaut, um zu sehen, wie die ganze Münze-werfen-Sache funktioniert. Meine Eltern wussten wirklich nicht, was sie tun sollten. Ich habe Mom gefragt: 'Für wen bist du?' Sie muss irgendeine Lösung finden."

mkr

 
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