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05.12.2018, 09:05

NBA am Dienstag: Jazz-Rekord - Noah nach Memphis

"Unglaublich gut": Nowitzki-Erbe Doncic verzückt Dallas

Luka Doncic gilt bei den Dallas Mavericks als möglicher Erbe von Dirk Nowitzki. Der starke Einstand des 19 Jahre alten Neulings in der NBA bringt auch den Altmeister ins Schwärmen.

Luka Doncic im Spiel gegen die Trail Blazers
Auch gegen Portland wieder Protagonist der Mavericks: Luka Doncic.
© Getty ImagesZoomansicht

Ein herkömmlicher Rookie ist dieser Luka Doncic wahrlich nicht. Schon vor der Ankunft des Neulings in der NBA, der besten Basketball-Liga der Welt, galt der Slowene als "das nächste große Ding" aus Europa und der "nächste Dirk Nowitzki". In den ersten Saisonwochen der nordamerikanischen Profiliga hat der erst 19 Jahre alte Flügelspieler diesen Ruf durchaus unterfüttert und lässt als bester Werfer des Nowitzki-Teams Dallas Mavericks auf eine leuchtende Zukunft in der NBA hoffen.

"Luka ist unglaublich gut, vor allem seine präzisen Pässe und seine Spielintelligenz sind der Wahnsinn", sagte sein deutscher Teamkollege Maxi Kleber der Deutschen Presse-Agentur. Schon mit 16 Jahren gab Doncic sein Profi-Debüt für Real Madrid, gewann in drei Jahren nicht nur die Herzen der spanischen Fans, sondern auch die Liga, den Pokal und die Euroleague. Dazu wurde er in seinem letzten Real-Jahr noch in allen Wettbewerben als wertvollster Spieler ausgezeichnet.

"Seit Jahren auf dem Schirm"

Auch deshalb erwarteten Fans weltweit das NBA-Debütjahr von Doncic mit großer Vorfreude. "Luka war der Spieler, den wir seit Jahren auf dem Schirm hatten und im diesjährigen Draft unbedingt an unsere Seite holen wollten", sagte Rick Carlisle, Trainer der Dallas Mavericks, im Juni nach der Verpflichtung des Neuzugangs der "USA Today".

Dass der "neue Nowitzki" ausgerechnet beim Team des deutschen Superstars landete, der die Texaner zwei Dekaden lang prägte und zum Titel 2011 führte, macht die Sache umso spannender. "Wir glauben, wir können mit ihm die nächste Dynastie hier in Dallas aufbauen", sagte Carlisle. Im Klartext bedeutet das: die Ära nach Dirk Nowitzki.

"Nowitzki ist einfach eine Legende"

Doncic geht das Erbe mit Demut an. "Dirk Nowitzki ist ein Beispiel für jeden Basketballer, er hat so viel erreicht. Er ist ein Anführer, einfach eine Legende", sagte der Jungstar zu Beginn seiner Zeit in Texas. Er sei überaus froh, in Dallas gelandet zu sein. "Um ehrlich zu sein, es ist wie ein Traum, die ganzen Jahre; die Zeit in Madrid, nun die NBA, Dallas, die Mavericks. Davon habe ich immer geträumt", sagte Doncic.

Video zum Thema
NBA Highlights- 05.12., 06:15 Uhr
GAME RECAP: Mavericks 111, Trail Blazers 102
Luka Doncic (21 Punkte) war einmal mehr Leistungsträger bei den Dallas Mavericks, die beim 111:102 über die Portland Trail Blazers den neunten Sieg im elften Spiel feierten.
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Der 2,01 Meter große Slowene lebt seinen Traum - und macht wie mit seinen 21 Punkten beim 111:102 gegen Portland am Dienstag (Ortszeit) mächtig Eindruck. Mit im Schnitt 18,6 Zählern pro Spiel führt er nach dem ersten Saisonviertel die Scorerliste der Mavs an, verteilt dazu noch vier Vorlagen und sammelt knapp sieben Rebounds. Auch dank Doncic darf Dallas nach zwei Frustjahren wieder auf den Einzug in die Playoffs hoffen. "Für sein Alter ist er unheimlich weit. Darüber hinaus ist er auch einfach ein cooler, netter und lustiger Typ mit einem tollen Charakter", lobt der Würzburger Kleber (acht Punkte, fünf Rebounds) seinen Mitspieler.

"Unglaublich gut mit dem Ball"

Auch Dirk Nowitzki, der sich noch immer von den Folgen einer Knöchelverletzung erholt, zeigte sich schon mehrfach begeistert vom Auftritt seines potenziellen Nachfolgers. "Mir gefällt wirklich sehr gut, was ich da sehe. Er kann für einen großen Spieler unglaublich gut mit dem Ball umgehen, dazu noch von außen werfen. Ich kann gar nicht glauben, dass er erst 19 Jahre alt ist. Unglaublich", schwärmte der Würzburger unlängst im Radio in der "Ben and Skin Show". Der inzwischen 40 Jahre alte Nowitzki, dessen Karriereende naht, ist sich in Sachen Doncic längst sicher: "Wir werden hier in Dallas über lange Zeit viel Spaß mit ihm haben."

20 Einschläge! Dreierregen der Jazz

Ein wahres Schützenfest feuerten die Utah Jazz beim 139:105 gegen die San Antonio Spurs ab, die 20 verwandelten Dreier bedeuteten einen Franchise-Rekord. Gleich sieben Jazz-Spieler trafen zweistellig. Einen Fehlstart erwischte derweil Jim Boylen als neuer Trainer der Chicago Bulls. Der sechsmalige NBA-Champion verlor bei den Indiana Pacers 90:96 und steckt weiter tief in der Krise.

Noah unterschreibt bei den Grizzlies

Der zuletzt vereinslose Joakim Noah hat unterdessen ein neues Team gefunden. Der Sohn des früheren französischen Tennisstars Yannick Noah geht bis zum Saisonende für die Memphis Grizzlies auf Korbjagd. Der 33 Jahre alte Noah war in der Saisonvorbereitung bei seinem alten Arbeitgeber New York Knicks aufs Abstellgleis geraten. Der Abwehrspieler hat seit 2007 insgesamt 625 NBA-Partien absolviert, den Großteil davon für die Chicago Bulls.


NBA, Dienstag, 04. Dezember

Indiana Pacers - Chicago Bulls 96:90
Miami Heat - Orlando Magic 90:105
Dallas Mavericks - Portland Trail Blazers 111:102
Phoenix Suns - Sacramento Kings 105:122
Utah Jazz - San Antonio Spurs 139:105


aho/dpa/sid

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© picture-alliance

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