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05.12.2017, 08:33

Wenn die Batterie streikt

Starthilfe: So macht man's richtig!

Es ist wieder Winter. Harte Zeiten für die Autobatterie. Obwohl moderne Autos weitgehend pannenresistent geworden sind, kommt es vor, dass sie mit streikender Batterie liegenbleiben. Dann ist Starthilfe gefragt. So geht beim "Überbrücken" nichts schief:

Starthilfe
Starthilfe: Beim Überbrücken muss die richtige Reihenfolge beachtet werden.
© ACE Tschovikov

Zu den klassischen Unerfreulichkeiten des Autofahrerlebens zählt es, wenn das Auto an einem kalten Wintermorgen streikt. In aller Regel ist dann eine schwächelnde oder entladene Batterie die Wurzel des Übels. In diesem Fall gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder wird ein Pannenhelfer alarmiert. Oder man greift zur Selbsthilfe. Dazu ist zweierlei nötig: Ein zweites Auto als Spenderfahrzeug. Und ein Starthilfekabel.

Was die Wiederbelebung betrifft, so muss unbedingt der richtige Ablauf eingehalten werden. "Fehler können zu Schäden an der empfindlichen Elektronik oder zu Stromschlag führen", warnen Experten der GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung). Die beiden Autos sollten die gleiche Batteriespannung besitzen (bei Pkw und Transportern meist 12 Volt), ihre Zündung bleibt ausgeschaltet.

Schritt 1: Die Polzange des roten Pluskabels wird erst mit dem Pluspol des Empfängerautos verbunden, also dem, das ohne Saft ist und Starthilfe benötigt.

Schritt 2: Das andere Ende des roten Pluskabels wird an den Pluspol der Strom spendenden Batterie des Helferfahrzeugs geklemmt.

Starthilfe
Überbrücken: So geht man richtig mit dem Starthilfekabel um.
© GTÜZoomansicht

Schritt 3: Die Zange des schwarzen Minus- bzw. Massekabels wird an den Minuspol des Spenderfahrzeugs angeschlossen.

Schritt 4: Das andere Ende des Minuskabels wird entweder mit einem dafür vorgesehenen Kontakt verbunden oder mit einem unlackierten Metallteil am Motorblock des Empfängerfahrzeugs. Niemals direkt an den Minuspol der Batterie anschließen! "Das gilt es wegen eventuell austretendem Knallgas und der damit verbundenen Explosionsgefahr zu vermeiden", warnen die GTÜ-Fachleute.

Schritt 5: Jetzt gilt es den Motor des Spenderfahrzeugs zu starten. Er sollte mindestens zehn Minuten lang laufen, wenn die Batterie des Empfängerautos so stark entladen ist, dass bei eingeschalteter Zündung nicht einmal die Armaturenlampen mehr leuchten. Erst dann wird auch das Pannenfahrzeug angelassen. Wenn der Motor nach drei bis vier Sekunden nicht anspringt, wird der Startversuch abgebrochen und nach kurzer Pause wiederholt.

Schritt 6: Läuft der Motor, Verbraucher mit hohem Strombedarf wie Heckscheibenheizung oder Gebläse einschalten, um Spannungsspitzen beim Entfernen des Kabels zu vermeiden.

Schritt 7: Jetzt die Kabel wieder abklemmen, und zwar in umgekehrter Reihenfolge. Also: Zuerst das Minuskabel vom Empfängerauto abnehmen, dann vom Spender. Anschließend das rote Pluskabel zunächst vom Empfänger- und dann vom Spenderauto lösen. Die Stromverbraucher wieder abschalten.

Schritt 8: Das Pannenauto mindestens eine halbe Stunde lang bewegen, um sicherzugehen, dass die Lichtmaschine die leere Batterie ausreichend lädt.

epr

 

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