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10.12.2017, 10:57

Jaguar hat den XF Sportbrake neu aufgelegt

Kraft-Kombi mit Katzen-Genen

Neu? Ganz neu? Naja, ein wenig schon. Denn die jüngste Generation des im Vergleich zur Limousine geräumigeren Jaguar XF Sportbrake ist genau genommen eine Weiterentwicklung, zeigt sich formal ein wenig aufgehübscht, motormäßig gestärkt und kann gut und gerne als Performance-Fahrzeug durchgehen. Der frisch gemachte "Jag" soll so der Konkurrenz aus München, Ingolstadt und Stuttgart Paroli bieten.

Jaguar XF Sportbrake
Jaguar XF Sportbrake: Der britische Edel-Kombi ist in der Premiumkategorie angesiedelt. Er kostet ab 41.460 Euro.
© Hersteller

Mit zweien der deutschen Mitbewerber kann der fast fünf Meter lange Briten-Kombi beim Platzangebot durchaus mithalten. 565 Liter Laderaum, auf 1.700 Liter erweiterbar, scheinen konkurrenzfähig und werden nur von der Mercedes E-Klasse deutlich getoppt. Praktikabilität ist beim Jaguar XF Sportbrake angesichts der Kofferraum-Volumina durchaus gegeben, ob man das Heckabteil allerdings für den Transport von Baumaterialien oder Gartenpflanzen nutzt, ist eher fraglich: Zu schön, zu elegant, zu edel wirkt die Auskleidung von Boden und Seitenwänden. Golfbags und gehobenes Reisegepäck eignen sich da eher als Ladegut.

Dank des leicht gewachsenen Radstands finden auch Fondmitfahrer ausreichend Platz, haben allenfalls ein wenig damit zu tun, die Füße unter den tief heruntergezogenen Vordersitz einzufädeln. Vorne fühlt man sich als Fahrer und auch als Copilot gut untergebracht, ein wenig tailliert ist der Raum dort und damit dem sportlicheren Charakter des Modells angepasst. Die umfangreiche, leicht überfrachtet wirkende Bestückung des Cockpits mit Anzeigen und Tasten sollte man erst genau erkunden, bevor man sich ans sichere Schalten der Funktionen macht.

Ein Benziner, vier Diesel

Jaguar XF Sportbrake
Belastbar: Der Jag bietet kommt dank Luftfederung an der Hinterachse bestens mit Beladung zurecht.
© HerstellerZoomansicht

Unter der teils in Alu ausgeführten Karosserie mit nachgeschärfter Frontpartie und dynamischer Seitenlinie lassen sich, je nach Kundenwahl, ein Benziner oder wahlweise einer der vier Diesel montieren. Der turbogeladene, vierzylindrige Ottomotor leistet 184 kW/250 PS, stellt sein maximales Drehmoment (365 Nm) schon bei 1.200/min zur Verfügung und soll mit nur 6,8 l S/100 km auskommen.

Der kleinste (2,0 l, 120 kW/163 PS) der vier sauberen Diesel fungiert als Einstiegsmotor und setzt mit einem Verbrauchswert von nur 4,5 l D/100 km ein Ausrufezeichen. Auf 180, 240 und 300 PS lauten die weiteren Leistungsstufen, wobei letztere auf einem Sechszylinder beruht. Allradantrieb ist bei den stärkeren Versionen lieferbar bzw. serienmäßig und Achtgang-Automatik bei allen Motorisierungen Standard. Dass angesichts der kräftigen Motoren sehr gute Performance auf der Straße geboten ist, bedarf, weil logisch, nur der beiläufigen Erwähnung: die Höchstgeschwindigkeit liegt je nach Modell zwischen 219 und 250 km/h, die Beschleunigung wird zwischen 6,1 und 7,1 sec/0-100 km/h abgewickelt.

Jaguar XF Sportbrake Cockpit
Luxuriös: Vorne fühlt man sich als Fahrer und Copilot gut untergebracht, ein wenig tailliert ist der Raum dort.
© HerstellerZoomansicht

Fahraktiver Kombi

Der XF Sportbrake entpuppt sich in der Praxis als fahraktives Modell, bietet trotz der letztlich sportlichen Ausprägung guten Fahrkomfort und kommt dank Luftfederung an der Hinterachse bestens mit Beladung zurecht. Eher kernig gehen die Selbstzünder ans Werk, ohne aber zu aufdringlich fürs Gehör zu sein.

Jedwede Berichterstattung sprengen würde die Auflistung der Preise, weil angesichts der Motor- und Ausstattungsvarianten (Pure, Prestige, Portfolio, R-Sport, S, First-Edition) schier unendliche Kombinationsmöglichkeiten bestehen. Hinzu ordern lässt sich eine Fülle an Extras, unter anderem ein besonders großes Panoramadach. Nur so viel: Die Spanne reicht von 41.460 Euro bis 75.950 Euro. Womit der Jag-Kombi auch in diesem Punkt der deutschen Konkurrenz ebenbürtig ist.

wpr

Jaguar XF Sportbrake in Kürze:

Wann er kommt: Bereits im Handel erhältlich

Wen er ins Visier nimmt: Kombimodelle der Audi-A6- und BMW 5er-Reihe sowie der Mercedes-E-Klasse

Was ihn antreibt: Vierzylinder mit 163 bis 240 PS, ein Sechszylinder mit 300 PS

Was er kostet: Ab 41.460 Euro

Was noch folgt: Mit Limousine und Kombi ist die Baureihe bereits komplett

 

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