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30.11.2017, 11:03

Umfangreiches Update - Dreizylinder als Basis - Ab 20.450 Euro

VW Golf: Auch der Sportsvan kommt jetzt neu

Variabilität und Raumangebot sind bei vielen Käufern gefragt, so auch beim Sportsvan. VW hat jetzt bei der erfolgreichen Golf-Variante das Design aufgefrischt, neue Motoren eingeführt und die Ausstattung erweitert. Für die geräumige Variante des Bestsellers verlangen die Wolfsburger 20.450 Euro, damit bleibt der Einstiegspreis unverändert. Der Kunde erhält für diese Summe den Einliter-Turbobenziner in der schon recht gut ausgestatteten Basis "Trendline" mit 85 PS. Ausgeliefert wird der Neue ab Ende des Jahres.

VW Golf Sportsvan
VW Golf Sportsvan: So mancher hält ihn für bieder - die praktischere Karosserievariante ist er allemal.
© Hersteller

Die Zahl der äußeren Modifikationen beim Sportsvan ist recht überschaubar. An der Front erkennt man das "Update" (wie VW es nennt) an den überarbeiteten Stoßfängern, den neuen Halogen-Scheinwerfern mit LED-Tagfahrlicht und den in der höchsten Ausstattungslinie ("Highline") serienmäßigen LED-Schein-werfern (statt Xenon). Am Heck kommen in allen drei Ausstattungsstufen erstmals LED-Leuchten zum Einbau. Optisch kann der Kunde den Sportsvan durch fünf neue Leichtmetallfelgen von 16 bis 18 Zoll und die Außenfarbe "Cranberry Red" aufwerten.

Die Vorzüge der geräumigen und familienfreundlichen Golf-Variante bleiben erhalten. Vorn fühlen sich Fahrer und Beifahrer ähnlich großzügig untergebracht wie in einem kompakten Van. Im 1,61 Meter hohen Sportsvan sitzen sie ein paar Zentimeter höher als im normalen Golf, haben aber trotzdem mehr Luft über sich bis zum Dachhimmel. VW hat nicht nur die bequemen Sitze angehoben, sondern auch die Schalttafel. Dadurch sind die Instrumente und der Touchscreen ebenso gut bedienbar wie einsehbar.

Weit verschiebbare Rücksitzbank

Ein besonderer Clou ist die in der Länge um 18 Zentimeter verschiebbare Rücksitzbank im Sportsvan. Das 4,35-Meter-Auto profitiert dabei von einem gegenüber dem klassischen Golf um fünf Zentimeter verlängerten Radstand. Zur vorzüglichen Variabilität tragen die in der Neigung einstellbaren oder auch komplett umklappbaren Rücksitzlehnen (60:40) bei. Hinter der Mittelarmlehne verbirgt sich zudem eine Durchladeöffnung. Ins Gepäckabteil passen stolze 590 bis 1.520 Liter, fast so viel wie in den etwas längeren Golf Variant. Der Ladeboden ist verstellbar.

VW Golf Sportsvan
Update: Analog zum aufgefrischten Golf ist jetzt auch der Sportsvan auf die Höhe der Zeit gebracht worden.
© HerstellerZoomansicht

Drei von sechs Motoren bietet VW in der Sportsvan-Palette erstmals an. Dazu gehört der Einliter-Dreizylinder, ein Turbobenziner mit 85 PS. Der über Fünfganggetriebe zu schaltende TSI verbraucht laut genormtem Mix sechs Liter auf 100 Kilometer. Fast schon sportlich gibt sich der 1.0 TSI in der nächsten Leistungsstufe mit 110 PS. Er hängt spontan am Gas, läuft in niedrigen Touren leise und vibrationsarm, akustisch wird er nur präsent, wenn man ihn hochdreht. Wie bei VW üblich ist auch das Fahrwerk des Fronttrieblers gekonnt abgestimmt, da kommt schon bei dem stärkeren Einliter-Motor jede Menge Fahrspaß auf. Im EU-Mix begnügt er sich 5,1 l/100 km, unabhängig davon, ob er mit Sechsgangschalter oder Siebengang-DSG unterwegs ist. Die Praxiswerte liegen gewiss höher, vor allem, wenn der 110-PS-Turbo oft gefordert wird. Sein Preis: 24.550 Euro in der mittleren Stufe "Comfortline".

Treibstoffsparende Zylinderabschaltung

Neu im überarbeiteten Sportsvan führt VW jetzt zwei neue Vierzylinder-Turbobenziner mit treibstoffsparender Zylinderabschaltung ein: Der 1.5 TSI leistet je nach Version 130 PS oder 150 PS. Den stärkeren der beiden Motoren liefern die Wolfsburger ausschließlich mit Siebengang-DSG aus; in der 130 PS-Version optional. Beide Vierzylinder hinterlassen einen rundum guten, ersten Fahreindruck, kosten aber (bei 130 PS und Sechsgang) als "Comfortline" mindestens 26.225 Euro. Der von uns gefahrene, bis hin zum Fahrerassistenz-Paket für 2.540 Euro sehr umfangreich ausgestattete Testwagen war noch fast 10.000 Euro teurer. Zwei Diesel mit 1,6 Litern und 115 PS sowie zwei Litern Hubraum und 150 PS folgen im Frühjahr. VW wird sie, wie auch schon seit Sommer beim neuen Polo, schadstoffarm ausrüsten.

VW Golf Sportsvan Interieur
Digital aufgewertet: Beim via Sprach- und Gestensteuerung bedienbaren "Discover Pro"-Infotainment gibt es einen 9,2-Zoll-Touchscreen.
© HerstellerZoomansicht

Für mehr Sicherheit und Komfort hat VW verschiedene Assistenzsysteme aktualisiert. Serienmäßig ab "Comfortline" liefern die Wolfsburger den "Front-Assist" inklusive City-Notbremssystem mit Fußgängererkennung, zudem das vor einem Aufprall aktive Insassenschutzsystem. Gegen Aufpreis bestellen lässt sich der Stauassistent (der bis 60 km/h teilautomatisiert fahren kann), der "Park-Assist" und der Trailer-Assist, der das Rückwärtsfahren im Anhängerbetrieb erleichtert.

Radio und Touchscreen serienmäßig

Immer serienmäßig ist der Sportsvan nun mit Radio und 6,5 Zoll-Touchscreen ausgestattet. Die optionalen (Infotainment-)Systeme präsentieren sich in Tablet-Optik und haben Achtzoll-Touchscreens; beim via Sprach- und Gestensteuerung bedienbaren "Discover Pro" sind es sogar 9,2 Zoll. Auch hier rüstet VW also auf. Innen weiter gereift sind im übrigen Material- und Verarbeitungsqualität.

Jährlich liefert VW rund eine Million Golf-Modelle aus, vom Fünftürer über den Variant bis zum Sportsvan. Letzterer macht rund zwanzig Prozent vom Modellmix aus. Seit dem Verkaufsstart wurden 150.000 Einheiten zugelassen. Alle drei Varianten basieren auf dem gleichen (Quer-) Baukasten (MQB).

Ingo Reuss

VW Golf Sportsvan in Kürze:

Wann er kommt: Zum Jahresende 2017

Wen er ins Visier nimmt: Mercedes B-Klasse, BMW 2er Active Tourer, Ford C-Max

Was ihn antreibt: Benziner mit 85, 110, 130 und 150 PS

Was er kostet: Ab 20.450 Euro

Was noch folgt: Diesel mit 115 und 150 PS

VW gönnt dem Golf Sportsvan ein Update
Mehr Van als Sport
VW Golf Sportsvan
Der Einstiegspreis bleibt gleich

Auch nach dem Update bleibt der Einstiegspreis für den Sportsvan unverändert. Zu 20.450 Euro erhält der Kunde die "Trendline"-Basisversion mit 85 PS starkem Einliter-Dreizylinder-Turbobenziner.
© Hersteller

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