Der Schweizer als alleiniger Sechser

Dickes Rose-Lob für Zakaria

Denis Zakarai und Marco Rose

Mönchengladbachs Denis Zakaria mit Coach Marco Rose.

Es war im Abschlusstraining am Freitag, als sich Strobl mit Kniebeschwerden abmeldete. Da auch Christoph Kramer nach seinem Bänderriss im Sprunggelenk noch nicht zur Verfügung stand, vertraute Trainer Marco Rose die Sechserrolle Zakaria an. Ein guter Griff: Der 22-Jährige, der eigentlich als Achter seine enorme Wucht einbringen sollte, überzeugte im defensiven Mittelfeld. Er verzeichnete dank der Zweikampfstärke wichtige Ballgewinne und setzte einige Male zu seinen dynamischen Vorstößen an.

"Denis hat es hervorragend gemacht. Er hat es ja in der Vorbereitung nicht so oft gespielt, gegen Angers mal als alleinige Sechs. Aber es hat uns gut getan, wie er vor der Abwehr abgeräumt und gute Angriffe inszeniert hat. Eine starke Leistung", lobte Rose. In der Doppelsechs hatte Zakaria in der Vergangenheit schon viele Top-Auftritte abgeliefert. Gegen Schalke nun trat er den Beweis an, dass er die verantwortungsvolle Position als Solo-Sechser ebenfalls voll draufhat.

Kramer vor Rückkehr ins Teamtraining - Entwarnung bei Strobl

Abzuwarten bleibt, wie Rose plant, wenn mit Kramer und Strobl die beiden Etablierten für die Sechs wieder zur Verfügung stehen. Am Dienstag nehmen die Borussen die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel in Mainz auf; möglich, dass Kramer ins Teamtraining einsteigt. Bei Strobl geht der Coach von einer zeitnahen Rückkehr aus. "Tobi hat ein MRT gemacht. Es ist nichts Strukturelles, nichts kaputt. Er hat ein bisschen Blut und Flüssigkeit im Knie, das müssen wir behandeln. Ich glaube, dass er nicht länger ausfallen wird", so Rose.

Jan Lustig