Braunschweig muss zum 1. FC Kaiserslautern

Flüthmann: "Wir verfallen nicht in Aktionismus"

Christian Flüthmann

Den MSV-Warnschuss verarbeitet: Christian Flüthmann. imago images

Nach der Rettung am letzten Spieltag 2018/19 ist Braunschweig mit drei Siegen in die neue Spielzeit gestartet, ehe es gegen Zweitliga-Absteiger MSV Duisburg beim 0:3 einen gehörigen Dämpfer gab. "Das Spiel gegen Duisburg haben wir knallhart analysiert. Das war eine deutliche Warnung für uns. Das wird so nicht mehr vorkommen", hat Flüthmann die Partie gegen die Zebras abgehakt.

Der Blick richtet sich nach vorne, und da wartet der schwere Gang auf den Betzenberg. Dort hat der FCK am vergangenen Wochenende mit einem 2:0 im Derby gegen Bundesligist 1. FSV Mainz 05 für eine Pokal-Sensation gesorgt. "Wir erwarten, dass sie nach dem Pokal-Erfolg mit breiter Brust auftreten werden", meinte Flüthmann. Doch dem BTSV-Trainer ist nicht bange: "Wir haben drei Spiele gewonnen und nur eins verloren. Wir haben keinen Grund, nervös zu werden und verfallen nicht in Aktionismus."

Personell könnte schon ein kleiner Aktionismus nötig sein, denn der Einsatz von Stammtorwart Jasmin Fejzic ist fraglich. "Fejzic leidet an einem grippalen Infekt und wir müssen bis Sonntag abwarten. Wir haben Vertrauen in Marcel Engelhardt, daher bin ich entspannt." Immerhin hat Engelhardt in der laufenden Saison schon Spielpraxis gesammelt. Beim 4:2-Auftaktsieg in Magdeburg fiel Fejzic unglücklich auf den Rücken, musste raus und Engelhardt stand aber der 54. Minute zwischen den Posten. Er blieb ohne Gegentor.

nik

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