3:2 nach 3:0 - Viktoria Köln rettet sich ins Ziel

Wunderlich: "Auf die Zitterei hätten wir gerne verzichtet"

Mike Wunderlich

Sieg über die Zeit gerettet: Kölns Mike Wunderlich. imago images

Nach Abpfiff lagen sich die Gastgeber in den Armen - trotz einer größtenteils souveränen Vorstellung hatten die Kölner im Aufsteigerduell gegen den Chemnitzer FC ein knappes 3:2 eingefahren. "Auf die Zitterei hätten wir gerne verzichtet", verriet Kapitän Mike Wunderlich im Anschluss bei "Magenta Sport". "Wir haben die ersten 60 Minuten ein richtig, richtig gutes Spiel gezeigt und waren klar die bessere Mannschaft", sprach der 33-Jährige seinem Team großes Lob aus.

Du kriegst ein Tor, dann zwei. Was in der 3. Liga möglich ist, haben wir gesehen.

Simon Handke

Nach rund einer Stunde "haben wir aber eher einen Gang rausgenommen, vielleicht auch eineinhalb oder zwei", gab Offensivmann Simon Handle zu. Vielmehr hätte man "nach dem 3:0 eigentlich auf das vierte Tor gehen" müssen, dann wäre "die Sache vorbei" gewesen. Stattdessen, schob Handle hinterher, "kriegst du ein Tor, dann zwei. Was in der 3. Liga möglich ist, haben wir gesehen", erinnerte der 26-Jährige an die eigene Aufholjagd in Rostock aus der Vorwoche sowie an das Neun-Tore-Spektakel zwischen Unterhaching und Würzburg . "Das darf uns nicht passieren."

Vorfreude auf den Halleschen FC

Letztlich kam der Aufsteiger aus dem rechtsrheinischen Teil Kölns mit einem blauen Auge davon. "Wir sind glücklich über verdiente drei Punkte", freute sich Wunderlich, richtete aber den Fokus direkt wieder auf die anschließende englische Woche. "Es geht bereits am Mittwoch weiter", so der gebürtige Kölner. "Mit Halle erwartet uns eine sehr starke Mannschaft, gegen die wir unsere Fehler abstellen müssen."

Nichtsdestotrotz sieht der Routinier auch dem Duell gegen den von Coach Pavel Dotchev ausgerufenen Aufstiegsfavoriten mit einer gesunden Portion Selbstvertrauen entgegen: "Wir wollen natürlich unseren Ball spielen und zuhause auf Sieg gehen."

kög