Rostocks Kapitän und Trainer über die Viktoria, Biankadi und ein Wiedersehen

Härtel: "Wir haben mehrere Optionen im Kopf"

Jens Härtel

Er hat "mehrere Optionen im Kopf, wie wir das lösen": Jens Härtel. imago images

Für Riedel wird das Aufeinandertreffen mit dem "ambitionierten Aufsteiger, der viel Qualität mitbringt" gleich aus zweierlei Gründen ein besonderes Spiel: Zum einen wird der Innenverteidiger sein Team als Kapitän auf den Platz führen: "Ich gehe gerne voran und möchte ein Vorbild und Ansprechpartner innerhalb der Mannschaft sein." Dennoch fügt er an, dass es "mehrere Spieler braucht, die führen können und müssen auf dem Platz". Zum anderen erwartet ihn auch ein Wiedersehen mit Viktoria-Trainer Pavel Dotchev, unter dem er einst in Aue spielte, und "vielen alten Weggefährten" wie beispielsweise Sven Kreyer, Patrick Koronkiewicz oder Fabian Holthaus.

"Die Fans werden uns den Rücken stärken."

Hinsichtlich seiner eigenen Mannschaft, fällt es dem 27-Jährigen "schwer zu sagen, wo man steht". Dass die Mannschaft fit ist und "es einem Selbstvertrauen gibt, wenn man marschieren kann", stimmt Riedel ebenso optimistisch wie die erwartete Unterstützung aus der Kurve: "Die Fans werden uns den Rücken stärken."

Dennoch bereiten seinem Trainer Härtel drei Personalien Sorgen: Währrend mit Erik Engelhardt und Nico Neidhart verletzungsbedingt "keine Optionen für das Wochenende" sein werden, jedoch "auf einem guten Weg" sind, wird Merveille Biankadi gar nicht mehr im Trikot von Hansa Rostock zum Einsatz kommen. Der Wechsel des Top-Torschützen (zehn Tore) der vergangenen Saison zum 1. FC Heidenheim wiegt schwer, wie der Fußballlehrer zugibt: "Merv war fest eingeplant. Ich hatte gehofft, dass er noch für das erste Spiel zur Verfügung steht. Wir haben aber mehrere Optionen im Kopf, wie wir das lösen." Neben Pascal Breier oder Marco Königs in der Sturmspitze könnten im 3-4-3 die Neuzugänge Elsamed Ramaj und Aaron Opoku oder auch die gelernten Mittelfeldspieler Jonas Hildebrandt und Korbinian Vollmann auflaufen.

kon