Leipzig: Schraube an der Syndesmose wird Anfang August entfernt

Erneute OP für Wolf: "Ich denke, dass alles gut wird"

Hannes Wolf

Mit dabei im RB-Trainingslager: der derzeit verletzte Hannes Wolf. imago images

"Es ist schon ein bisschen bitter, aber ich bin trotzdem froh, dass ich dabei bin und mir das Training anschauen kann", sagte der Österreicher bei seiner offiziellen Vorstellung als RB-Profi am Montag in Seefeld. Knapp vier Wochen nach der bei der U-21-EM erlittenen Verletzung machte der 20-Jährige einen lebensfrohen und gefestigten Eindruck, wohlwissend, dass es bis zur Genesung noch ein langer Weg ist. Immerhin ist er sich sicher, dass er keine bleibenden Schäden davontragen wird: "Ich denke, dass alles gut wird."

"Mein Bein fühlt sich schon wieder wie ein Fuß an"

Noch muss sich der für zwölf Millionen Euro geholte Offensiv-Allrounder an sehr kleinen Fortschritten erfreuen. Am Montag konnte er ein paar Schritte im Wasser ohne Krücken tun und sich auf dem Ergometer betätigen. "Ich bin eigentlich überrascht, wie gut es seit der OP läuft. Mein Bein fühlt sich schon wieder wie ein Fuß an", sagte er. Das rechte Sprunggelenk und die rechte, im Vergleich zur linken schon deutlich kleiner gewordene Wade darf er aber auch in den nächsten zwei Wochen nicht belasten. Am 1. August, so verriet Wolf, ist in der Berliner Charité ein erneuter OP-Termin angesetzt. Dann soll eine sogenannte Feststellschraube entfernt werden, die derzeit die abgerissene Syndesmose am Knochen fixiert.

Wolfs Ziel ist es, noch im Verlauf dieses Jahres wieder am Mannschaftstraining teilnehmen zu können und zur Rückrunde wieder anzugreifen: "Wenn ich bis zur Rückrunde nicht fit bin, wäre etwas schlecht gelaufen."

Oliver Hartmann

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