Österreichisches Talent kommt von Wacker Innsbruck

"Hochveranlagter Spieler": Taferner schließt sich Dynamo an

Matthäus Taferner

Soll künftig bei Dynamo Dresden für Furore sorgen: Neuzugang Matthäus Taferner. imago images

"Matthäus hatte in diesem Sommer viele Wechseloptionen, umso mehr freuen wir uns darüber, dass sich dieser hochveranlagte Spieler aus Überzeugung für uns entschieden hat", wird Dresdens Sportgeschäftsführer Ralf Minge auf der vereinseigenen Website zitiert. Taferner, der 2017 im Alter von 16 Jahren sein Profidebüt feierte, war dadurch auch der erste Spieler in der zweiten österreichischen Liga, der im 21. Jahrhundert das Licht der Welt erblickt hat. Insgesamt absolvierte Taferner 29 Partien in der ersten und zweiten Spielklasse Österreichs (drei Tore, sechs Vorlagen).

Taferner soll sich erst einmal akklimatisieren

Neben hoher Spielintelligenz zeichnen den "hochveranlagten" 1,70-Meter-Youngster sowohl eine gute technische Ausbildung als auch "eine hohe Laufbereitschaft mit und gegen den Ball aus", prophezeit Minge dem Neuzugang große spielerische Klasse. Damit dieser in der neuen Umgebung auch sein volles Potenzial entwickeln kann, "werden wir Matthäus Zeit zur Entwicklung geben", so Minge, der hofft, dass sich Taferner so umso besser in der 2. Bundesliga akklimatisieren "und sein großes Potenzial in den kommenden Jahren bei uns abrufen" werde.

Der Schritt ins Ausland war zum jetzigen Zeitpunkt eine ganz bewusste Entscheidung, weil ich auch als Persönlichkeit weiter reifen möchte.

Matthäus Taferner

Für Taferner selbst war "der Schritt ins Ausland zum jetzigen Zeitpunkt eine ganz bewusste Entscheidung, weil ich auch als Persönlichkeit weiter reifen möchte. Ich freue mich sehr auf die kommende Zeit bei meinem neuen Verein, der so viele leidenschaftliche Anhänger hinter sich vereinen kann."

Innsbruck gibt Taferner nur ungern ab

Um seine "nächsten Entwicklungsschritte als Fußballspieler zu gehen", hatte Taferner jüngst bei seinem Heimatklub Wacker Innsbruck, für den er seit seinem sechsten Lebensjahr die Stiefel geschnürt hatte, um Freigabe gebeten. "Wir hätten Matthäus sehr gerne gehalten", trauert FCW-Sportdirektor Alfred Hörtnagel dem Talent nach. "Er hat nun jedoch die Chance bekommen, in die 2. Bundesliga zu wechseln. Wir sind seinem unbedingten Wunsch nachgekommen und wünschen Matthäus alles Gute für seine Zukunft."

Bei seinem neuen Klub wird der Youngster, der künftig mit der Rückennummer 30 aufläuft, bereits am Dienstag seine erste Trainingseinheit unter Coach Cristian Fiel absolvieren.

kög

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