HSV-Mittelfeldspieler schließt sich nach Unterhaching-Leihe Kiel an

Porath kehrt in die Heimat zurück

Verabschiedet sich: Finn Porath kehrt von seiner Leihe zu Unterhaching nicht zum HSV zurück, sondern wechselt zu Kiel.

Verabschiedet sich: Finn Porath kehrt von seiner Leihe zu Unterhaching nicht zum HSV zurück, sondern wechselt zu Kiel. imago images

In der fünften Minute der Nachspielzeit ist HSV-Youngster Porath am 11. Spieltag der Saison 2016/17 beim Spiel in Hoffenheim für Nicolai Müller eingewechselt worden. Es blieben bis heute seine einzigen Bundesliga-Sekunden. "In seinem Alter sind regelmäßige Einsätze entscheidend. Wir erhoffen uns von dem Leihgeschäft einen wichtigen Schritt in seiner Entwicklung", begründete der derzeitige HSV-Sportchef Jens Todt am Ende der Spielzeit die zweijährige Leihe des damals 20-jährigen Porath zu Unterhaching.

Regelmäßig eingesetzt wurde er: In den vergangenen beiden Saisons kam der Flügelspieler auf 60 Ligaspiele (sechs Tore, eine Vorlage). Weiterentwickelt hat er sich auch, doch zurück zu seinem Stammverein - war seit 2010 beim HSV am Ball - geht es für ihn nicht. Stattdessen greift Nordnachbar Kiel zu und stattet den gebürtigen Eutiner (nahe Kiel) mit einem Vertrag bis 2021 aus.

"Finn Porath ist technisch versiert, hat einen guten Antritt und ein Auge für Räume", erklärte Fabian Wohlgemuth, Geschäftsführer Sport der KSV, auf der Vereinswebsite. "Er hat seine Zeit in Unterhaching genutzt und sich dort sofort etabliert. Wir sind überzeugt, dass er in seiner Entwicklung noch nicht am Ende ist und sich auch in der 2. Liga durchsetzen wird."

Porath selbst freut sich über seinen persönlichen Aufstieg: "Die Zeit in Unterhaching hat mir für meine fußballerische Entwicklung sehr gut getan. Nun wartet in Kiel eine neue Herausforderung in einer spielstarken, technisch guten Mannschaft auf mich."

mxb

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