Vorstellung in einer Medienrunde

Neuer FCI-Coach: Saibene bläst zum Angriff

Stellte sich den Fragen der Medienvertreter: Jeff Saibene.

Stellte sich den Fragen der Medienvertreter: Jeff Saibene. imago images

"Ich möchte eine mutige Mannschaft, die hoch angreift, viel Pressing betreibt und den Gegner unter Druck setzt", gab Saibene im Gespräch mit dem vereinseigenen "FCI.tv" vor. Dabei brauche es eine gute Mischung aus älteren gestandenen und jungen hungrigen Spielern. "Die Mannschaften, die ich bislang betreut habe, haben oft attraktiven Fußball gespielt und teilweise viele Tore geschossen. Das wird auch hier mein Ziel sein."

Laut Saibene sei Ingolstadt kein Verein für die 3. Liga. Wie der FCI mitteilte, sah er in der Medienrunde bei seiner Vorstellung dennoch allseits gute Bedingungen für eine erfolgreiche Zukunft: "Was war, kann man nicht beeinflussen - aber sehr wohl das, was kommt. Deshalb gehen wir mit Lust in die Saison und wollen zum Start zu einhundert Prozent da sein. Ich spüre hier überall positive Energie und Freude. Das ist nach dem Abstieg außergewöhnlich und gibt viel Kraft."

Zudem hob er die gute Infrastruktur und den "Luxus in den Trainingsbedingungen" hervor und resümierte: "Der Verein spielt zwar in der 3. Liga, muss aber ganz andere Ambitionen haben." Das Potenzial des Klubs wolle er "voll ausnutzen".

Kerschbaumer will weg - wer wird Nummer eins?

Beim Trainingsauftakt am Mittwoch wird der Coach seine erste Einheit leiten. In seinen sportlichen Überlegungen für die kommende Saison muss er aber noch mit dem ein oder anderen Fragezeichen umgehen. Denn: Im Ingolstädter Kader könnte noch einiges passieren, ein paar der Spieler hegen Wechselgedanken. So zum Beispiel Konstantin Kerschbaumer. Der 26-Jährige arbeitete zwar bereits in Bielefeld mit Saibene zusammen, seine Zukunft sieht der Mittelfeldakteur dennoch bei einem anderen Klub: "Ich habe ein gutes Verhältnis zu Jeff. Er ist auch eine gute Wahl für den Verein, aber das hat nichts mit meiner Entscheidung zu tun. Ich habe einen anderen Karriereplan."

Marco Knaller verlängerte dafür seinen Vertrag und soll sich nun im Keeper-Duell mit Fabijan Buntic messen. Nachdem Philipp Tschauner zu Hannover 96 zurückkehrt, gäbe es ein "offenes Rennen" im Tor, wie Sportchef Michael Henke erklärte.

kon/gs

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