Bayern dreht in der Endphase das Spiel

Giffey ärgert sich: "Müssen kühlen Kopf bewahren"

Niels Giffey behauptet sich gegen Bayern Derrick Williams.

Niels Giffey behauptet sich gegen Bayern Derrick Williams. imago images

"Wir haben versucht, möglichst wenig Fehler zu machen, weil wir wussten, dass wir nur dann eine Chance auf den Sieg haben. Wir hatten sicherlich unsere Chance zu gewinnen, aber Bayern war in den letzten Minuten besser. Jetzt über einzelne Aktionen und Fehler von Spielern zu reden, bringt nichts. Wir werden jetzt am Mittwoch alles versuchen, das zweite Spiel zu gewinnen", ordnete Berlins Trainer Aito Garcia Reneses die Partie ganz nüchtern auf der Vereinswebsite ein.

Allerdings war dem Coach im Spiel schon anzusehen, dass er sicherlich nicht mit allen Schiedsrichterentscheidungen gegen Ende der Partie einverstanden war. Es waren aus Sicht der Gäste harte Pfiffe dabei, speziell das Offensivfoul von Peyton Siva gegen Vladimir Lucic kurz vor Schluss kann man mit Sicherheit auch anders auslegen. "Wir haben uns in den letzten Minuten dazu hinreißen lassen, uns mit Schiedsrichterentscheidungen zu befassen", ärgerte sich Niels Giffey. "Das Ergebnis waren ein technisches Foul und etwas fehlender Fokus. In den nächsten Spielen darf das kein Thema sein und wir müssen am Ende einen kühlen Kopf bewahren, unabhängig davon, ob die Pfiffe richtig sind oder nicht."

Für die Bayern, die im vierten Viertel sogar teilweise mit acht Punkten zurücklagen, ging es am Ende gut aus und der Meister gewann Spiel eins in eigener Halle. Allerdings wartet gegen starke Albatrosse noch ein Haufen Arbeit auf die Münchner. "Es war ein schweres und interessantes Spiel. Wir sind sehr schlecht gestartet, hatten viele Ballverluste. Die zweite Halbzeit war dann sehr eng umkämpft. Peyton Siva hat am Anfang des letzten Viertels aufgedreht und einige schwere Würfe getroffen, doch am Ende konnten wir das Spiel gerade noch so für uns entscheiden", war FCB-Coach Dejan Radonjic erleichtert.

mst