Gegen Südafrika fehlt ein Punkt zum Gruppensieg

Schweers: "Das wird ein bisschen wild"

Verena Schweers

Rechnet mit aggressiven Südafrikanerinnen: Verena Schweers. picture-alliance

Aus Montpellier berichtet Gunnar Meggers

Die Ausgangslage ist klar: Die Mannschaft von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg braucht nach zwei Siegen in den ersten beide Partien gegen China und Spanien noch einen Zähler, um Gruppenerster zu werden und damit im Achtelfinale dem großen Turnierfavoriten und Titelverteidiger USA aus dem Weg zu gehen.

Die Bundestrainerin sagt: "Unser Ziel war es von vornherein, Gruppenerster zu werden. Wir werden gegen Südafrika nicht auf Unentschieden spielen und taktieren." Trotzdem wird sie personell wohl etwas umstellen, um Spielerinnen zu schonen. Denn gegen den Weltranglisten-49. wird ein Sieg nicht nur erwartet, er ist sogar Pflicht.

Personalsorgen beim Gegner

Zumal die bislang punktlosen Afrikanerinnen mit Verletzungssorgen zu kämpfen haben. Vier Stammspielerinnen sind aktuell angeschlagen. Ihr Einsatz entscheidet sich erst kurz vor Spielbeginn. Trotzdem gehen die deutschen Spielerinnen voller Respekt in das Duell mit dem WM-Neuling: "Das wird ein bisschen wild. Südafrika hat sehr schnelle Spielerinnen. Das wird ein sehr aggressiver Gegner, der uns sehr fordern wird", weiß Verteidigerin Verena Schweers.

Allerdings geht man im DFB-Lager nicht davon aus, dass die Südafrikanerinnen so aggressiv wie die Chinesinnen zum WM-Auftakt in Rennes auftreten werden. "Bei den Chinesinnen hatte man das Gefühl, dass sie uns wehtun sollten. Bei den Südafrikanerinnen kann es sein, dass sie manchmal einen Schritt zu langsam sind und uns dann erwischen", erklärt Vize-Kapitänin Svenja Huth.