Eingehende Verhandlungen zwischen Bayern und BVB nötig

Hummels-Wechsel: Noch längst keine Einigung

Mats Hummels

Zweiter Abschied vom FC Bayern? Mats Hummels. Getty Images

Gemach! Gemach! So weit ist es noch nicht, dass sich Mats Hummels (30) schon eine Trikotnummer und einen Spind in der Kabine in Dortmund aussuchen könnte. Es sei "noch lange keine Einigung erzielt", heißt es aus Bayern-Kreisen. Diese Aussage bezieht sich auf die Transfersumme, die sich die Entscheider an der Säbener Straße vorstellen, damit sie den Weltmeister von 2014 vorzeitig aus seinem bis 2021 gültigen Arbeitsverhältnis entlassen. 15 bis 20 Millionen Euro reichen nicht. Da muss noch eingehend verhandelt werden.

Hummels, für die kicker-Redaktion der beste Bundesliga-Innenverteidiger der abgelaufenen Rückrunde, kam 2016 vom BVB nach München, der FCB zahlte 35 Millionen Euro. So viel möchten die Bosse der Borussia jetzt nicht mehr ausgeben, der Spieler sei mittlerweile drei Jahre älter geworden. Auf der anderen Seite steht das Gegenargument, dass auch die Preise gestiegen seien.

Zwischen dem BVB und Hummels geht es um einen Dreijahresvertrag

Grundsätzlich sind die Bayern allerdings bereit, den Innenverteidiger zu transferieren. Da er beim Rekordmeister die gewünschte Wertschätzung vermisst, ist der Spieler ebenfalls willens, nach Dortmund zurückzukehren. Die Verhandlungen zwischen BVB und der Seite Hummels - Vater Hermann fungiert als Berater - sind offenbar weit gediehen, es geht um eine Zusammenarbeit für drei Jahre, also bis 2022.

Hummels wäre nach Manuel Akanji, Dan-Axel Zagadou, Abdou Diallo, Leonardo Balerdi und Ömer Toprak der sechste Innenverteidiger beim Tabellenzweiten 2018/19.

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Thomas Hennecke/Karlheinz Wild

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