Hamburg nimmt zweiten Anlauf für den Wiederaufstieg

Neue Spieler? Boldt fordert volle Identifikation mit dem HSV

Jonas Boldt

"Ich fühle mich bereits sehr angekommen": HSV-Sportvorstand Jonas Boldt. imago images

"Ich fühle mich bereits sehr angekommen, habe viele Menschen im und um den HSV kennengelernt und bin voll drin in den Aufgaben, die wir derzeit reichlich haben und angehen. Es gibt keine Eingewöhnungsphase", wird Boldt auf der Website der Norddeutschen zitiert. Ende Mai wurde bekanntgegeben, dass der 37-Jährige beim HSV übernimmt.

Zweifelsohne wartet auf Boldt eine knifflige Aufgabe. Er muss nun einen Kader zusammenstellen, der es im Idealfall schafft, wieder in die Bundesliga aufzusteigen. "Die entscheidende Frage, die wir allen stellen, ist: Siehst du dich als Teil des Ganzen, als Teil dieses HSV, und bist du bereit dazu, unter den gegebenen Bedingungen den aufgezeigten Weg mitzugehen? Denn das Wichtigste ist, dass jeder weiß, was es bedeutet, für den HSV zu spielen", macht der Sportvorstand klar. Das hat vor allem im vergangenen Jahr vielleicht nicht jeder gewusst, denn durch einen Negativlauf zum Saisonende haben die Norddeutschen den direkten Wiederaufstieg verspielt.

"Du musst nachvollziehen können, was die Menschen hier in den letzten Jahren mitgemacht haben, wie sie gelitten haben, wie die aktuelle Situation ist und was die Ziele sind, die du mit diesem Klub erreichen kannst, wenn du die Herausforderung annimmst. Und ich bin überzeugt, dass es für viele Spieler eine riesengroße Motivation ist, mit dem HSV etwas zu erreichen, etwas Neues aufzubauen", so Boldt weiter.

Boldt: "Habe klare Ideen und Vorstellungen"

Die Mannschaft soll und wird ein neues Gesicht bekommen und den zweiten Anlauf in Sachen Bundesliga-Aufstieg nehmen. Die Hoffnungen ruhen nun auch auf Boldt. "Ich habe klare Ideen und Vorstellungen, die ich im Team umsetzen und für die ich mich voll einbringen möchte. Hierbei müssen wir schnelle Ergebnisse liefern, das ist mir bewusst, aber ich handle dennoch langfristig und perspektivisch", stellt der 37-Jährige klar. "Denn ich bin Mitarbeiter des Vereins und arbeite für den Verein und seine Zukunft. Und um die positiv zu gestalten, müssen wir gut arbeiten, müssen das Vertrauen der Fans und des Umfelds zurückgewinnen und die Menschen mit unserer Arbeit überzeugen." Am Montag starten die HSV-Profis mit der Vorbereitung auf die kommenden Saison.

mst

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