Bayerns Geschäftsführer warnt vor Alba Berlin

Pesic: "Viel hängt von uns ab"

Marko Pesic

"Alba hat einen Sprung gemacht, sie sind tiefer geworden": Bayerns Geschäftsführer Marko Pesic. imago images

Erneut fordert Alba Berlin den FC Bayern, wie bereits im vergangenen Jahr. Damals behielten die Münchner knapp mit 3:2 die Oberhand. Nun kämpft der FCB um die erste Titelverteidigung seit 64 Jahren (1954, 1955). "Jedes Spiel gegen Alba wird ein kämpferisches sein, wir müssen ihnen ihr schnelles Spiel und die Offensivrebounds nehmen", wird Nihad Djedovic auf der Vereinswebsite zitiert und ergänzt: "Die Serie gegen Vechta hat uns geholfen, denn sie spielen einen ähnlichen Basketball."

Allerdings ist den Münchnern die hohe Qualität der Mannschaft um die beiden Stars Luke Sikma, der kürzlich einen neuen Vierjahresvertrag unterschrieben hat, und Peyton Siva natürlich bekannt. "Alba hat einen Sprung gemacht, sie sind tiefer geworden, haben ein paar Mal in der Saison nachverpflichtet und sind nun auch ein Jahr länger mit dem Coach zusammen. Gegen sie müssen wir unsere Performance ans Maximum bringen", weiß Bayerns Geschäftsführer Pesic, der aber selbstbewusst ergänzt: "Dafür haben wir die Leute, doch wenn wir zulassen, dass Alba so spielen kann wie die letzten zwei Serien, wird es schwer. Viel hängt von uns ab, wie bereit wir in der Verteidigung sind."

Genau wie die Bayern gab Alba im Halbfinale kein Spiel ab. Jedoch hatten die Berliner mit Oldenburg den vermeintlich etwas stärkeren Gegner, wenngleich die Leistung vom frechen Aufsteiger Rasta Vechta keinesfalls außer Acht gelassen werden darf. "Jetzt kommen große Spiele, darauf freue ich mich. Wir gehen raus, als ob es Spiel fünf wäre, ein 'Do-or-die'. Unsere Defense wird wichtig sein, denn Berlin macht viele Punkte, also müssen wir sie da kontrollieren und aus unserer Defense geht ohnehin die Offense hervor", gibt Center Devin Booker vor.

mst