Hertha holt U-21-Nationalspieler aus Nürnberg

Löwen-Transfer perfekt: "Noch lange nicht am Ende"

Eduard Löwen

Von Nürnberg nach Berlin: Eduard Löwen. imago images

"Kiekt mal, wer gerade in Tegel gelandet ist", schrieb die Hertha am frühen Donnerstagmorgen auf ihrem Twitter-Kanal und fügte ein entsprechendes Foto an: "Eduard Löwen!" Der Wechsel des U-21-Nationalspielers, über den der kicker berichtet hatte, ist nach bestandenem Medizincheck am Mittag endgültig unter Dach und Fach.

Knapp über sieben Millionen Euro überweist der Bundesliga-Elfte an den 1. FC Nürnberg, Löwen erhält in der Hauptstadt einen Fünfjahresvertrag bis 2024.

Im Vereinsstatement der Berliner erklärt Manager Michael Preetz: "Wir haben Eduard schon einige Zeit intensiv beobachtet. Als Junioren-Nationalspieler passt er genau in die Kategorie Spieler, die wir suchen: jung, talentiert und in seiner Entwicklung noch lange nicht am Ende. Wir freuen uns, dass er sich für Hertha BSC entschieden hat und sind überzeugt davon, dass er zukünftig Akzente in unserem Spiel setzen wird."

Löwen, 2016 vom 1. FC Saarbrücken zum Club gewechselt, kam in der abgelaufenen Saison 22-mal in der Bundesliga zum Einsatz (drei Tore, drei Vorlagen, kicker-Notendurchschnitt 3,88), musste mit den Franken allerdings den Abstieg verdauen. Immerhin er wird nun auch in der kommenden Saison im Oberhaus auflaufen, davor soll Löwen der U 21 in Italien und San Marino jedoch zum EM-Titel verhelfen.

"Hertha BSC hat sich sehr um mich bemüht", freut sich Löwen. "Ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl und bin jetzt froh, bei diesem Verein zu sein." In einem auf der Website veröffentlichten Interview berichtet er außerdem über seine Verbindung mit der Stadt Berlin: "Eigentlich kenne ich nur das Olmypiastadion - und das ist imposant. Bei der Partie in der abgelaufenen Saison bin ich verletzungsbedingt leider nicht zum Einsatz gekommen, aber mir hat die Stimmung beim Aufwärmen schon gut gefallen." Natürlich, ergänzt er mit einem Schmunzeln, "könnten noch ein paar mehr Fans kommen, aber daran wollen wir arbeiten".

mkr

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